Wie wird Stahl eigentlich hergestellt und was muss man darüber wissen?

Wie wird wohl Stahl hergestellt?
Stahl wird in allen möglichen Produkten verwendet. Ob als verzinkt oder in besonders reiner Form als Edelstahl: wir begegnen Stahl überall. Aber wusstest du, wie Stahl entsteht? Hier die kleine Story dazu:
Begriffserklärung

Als Stahl werden alle Eisen mit weniger als zwei Prozent Kohlenstoff-Anteil bezeichnet. Zudem handelt es sich bei Stahl um alle ohne Nachbehandlung schmiedbaren Eisen.

Stahlerzeugung

Das Roheisen, aus dem der Stahl erzeugt wird, muss nun in eben diesen umgewandelt werden. Dafür gibt es den Vorgang des Frischens. Hier wird mithilfe der Oxidation, also der Verbrennung mit Sauerstoff, unerwünschtes Begleitmaterial – wie eben zum Beispiel Kohlenstoff – entfernt.

Der Sauerstoff wird dabei je nach Verfahren entweder auf die Badoberfläche (vom flüssigen Roheisen) geblasen (LD-Verfahren) oder von unten durch den Boden hinzugefügt (OBM-Verfahren).

Bei diesen Verfahren entstehen in der Regel weiche Grundgüten und Qualitäts- sowie Edelstähle.

Soll Schrott umgewandelt werden, wird meist das Herdfrischverfahren angewandt, welches heute zu 90 Prozent mit Elektrolichtbogen durchgeführt wird und seltener mit Induktionsofen.

Dieses Verfahren ist insbesondere dann gut geeignet, wenn man legierte oder hochlegierte Stähle erzeugen möchte.

Hat die Güte des Stahls nach dem Abgießen und Erstarren nun eine nicht so gute Qualität, wird er noch einmal umgeschmolzen. Dafür gibt es auch verschiedene Verfahrensabläufe, die hier aber erst einmal keine Rolle spielen sollen.

Abgießen des Stahls

In der BRD werden bis zu 90 Prozent des Stahls mittels des Stranggusses abgegossen. Bei diesem Verfahren wird der Stahl in endlose Stränge gegossen.

Zudem kann Stahl über den so genannten Gespannguss abgegossen werden, wobei der Stahl empor steigt, sowie durch einen Oberguss, wo er von oben in Blöcke bis zu 400 Tonnen gegossen wird.

Wenn der Stahl dann fertig produziert und verarbeitet ist, landet er irgendwann in unseren Regalen und liegt dann für dich zum Abholen bereit:

Unser Sortiment an Stahl ist riesig. Schaut euch einfach in unseren Märkten um!

Kundenprojekt: Unser Kunde schaut mit ProKilo in die Sterne

Weil es solch einen Ständer nicht gab, baute unser Kunde sich kurzerhand eine Teleskop-Reisesäule selbst...
Letzte Woche erreichte uns eine wirklich interessante Mail auf unserer Zeig-Was-Du-Kannst-Adresse. Ein Kunde beschrieb darin sein Projekt, das er mit ProKilo-Material verwirklicht hat. Hier seine Mail und ein paar Eindrücke:
Gesendet: Dienstag, 27. Mai 2014 19:07
An: ProKilo Ich habs drauf
Betreff: Meine Reise-Säule

Hallo ProKilo-Team,

Ich bin Amateur-Astronom und Student in Aachen.

Da ich als Student nicht so viel Geld fürs Hobby habe, baue ich mir oft verschiedene Dinge dafür selbst und greife dabei oft auf Material von ProKilo zurück. (zB eine Montierung, diverse Adapter/Flansche fürs Teleskop, ein Justierlaser, Antennen für Satellitenfunk oder Teile eines Spektroskops) Mein bestes Selbstbauprojekt möchte ich für diesen Wettbewerb einreichen:

Um auf einer Familienreise Astrofotos machen zu können, hatte ich nach einem Unterbau für eine Kamera gesucht, der besonders stabil und leicht ist und dabei extrem kompakte Transportmaße hat. Bei dieser Art von Fotos muss die Kamera über Minuten absolut wackelfrei aufgestellt werden. Leider kann man so etwas nicht kaufen, also musste ich es mir mit Material von ProKilo in der kleinen Werkstatt der Sternwarte selbst bauen. Entstanden ist eine „Reise-Säule“, die ich „Vela“ getauft habe. Sie ist bei einem vielreisenden Freund so gut angekommen, dass er mich um eine weitere Reisesäule gebeten hat. (Danach habe ich noch 3 Stück für andere Sternwartenkollegen gebaut, es hatte sich schnell rumgesprochen) Mittlerweile war er damit schon auf Teneriffa und in vielen Regionen Südamerikas unterwegs, hat sie erprobt und ist davon einfach nur begeistert.

Zitat aus seinem Blog: „Die besten Sachen muss man halt selbst bauen (oder bauen lassen)“

Im Anhang sind Fotos der Reisesäule und Bilder die damit entstanden sind. Die Beine sind am unteren „Knoten“ verschraubt und werden von dünnen Stahlseilen verspannt. Schwingungen wie sie zB. durch Windböen auftreten können, haben so keine Chance. Zusammengepackt passen alle Teile (Beine und Spannseile) in das zentrale Rohr. Man hat also nur ein ca 400mm langes und 60mm dickes Rohr mit nur 1,6 kg Gewicht zu verstauen.

Obwohl die Reisesäule speziell für Reise-Astrofotografie gedacht ist, kann sie durch eine 3/4″ Fotoschraube auch als normales Stativ oder sogar als Unterbau für ein kleines Teleskop genutzt werden.

freundliche Grüße“

So sieht es aus, wenn Studenten mit ProKilo-Material arbeiten

Den Beitrag seines Freundes kannst du hier lesen – sind wirklich richtig beeindruckende Bilder geworden!

Benutzt hat unser lieber Kunde übrigens die folgenden Materialien:

Wenn du auch bei unserer Aktion „Zeig, was du kannst – und gewinne“ mitmachen möchtest, gibt es hier noch ein paar Infos dazu.

Der Wiener ProKilo-Markt hat seine Türen geöffnet!

Die Türen in Wien sind geöffnet!
Im Februar haben wir dir ja schon einmal einen kleinen Einblick in unser neuestes Projekt gegeben: ProKilo goes Austria! Seitdem ist ein bisschen Zeit vergangen und wir haben natürlich ganz fleißig weitergearbeitet an unserem Traum, die österreichische Hauptstadt zu erobern. Was daraus geworden ist?

Seit dem letzten Beitrag über unser Wien-Projekt ist viel passiert – in einem anderen Land einen Markt zu eröffnen ist wirklich nicht leicht, da dort wieder ganz andere Gesetze und Gepflogenheiten vorherrschen.

Dennoch haben wir den Schritt gewagt und alles getan, damit unser Ziel nicht mehr in weiter Ferne liegen muss.

Auf welchem Stand sind wir?

Gestern war es nun so weit: Wiener ProKilo-Markt wurde offiziell abgenommen und so dürfen wir nun den Österreichern (die alle bestimmt schon sehnsüchtig auf uns gewartet haben ;)) unsere Bleche, Platten, Rohre, Profile, Schrauben und und und verkaufen.

Wir sind mächtig stolz – und auch ein bisschen erleichtert, denn den ein oder anderen Stolperstein mussten wir schon so elegant wie möglich überspringen, um dann endlich das zu tun, was wir am besten können: euch bei uns begrüßen, kompetent beraten und euch auch nach dem Einkauf nicht im Regen stehen lassen. Kurzum: unseren Job. 😉

Für die nächsten Wochen werden wir immer noch abwechselnd nach Wien fahren und den Verkauf dort übernehmen, bis unser neuer Wiener Kollege dann vollständig eingearbeitet ist.

Wir freuen uns ganz doll auf die Zeit in der österreichischen Hauptstadt!

Aaalle ProKilos springen hoch!
Siehst du, die Freude ist riesig! 😉

Was dir unsere neuen Kaffeebecher alles verraten

Wir haben neue Becher für euch designed!
Wir haben uns heute gefreut, als der Postmann kam – warum? Weil er schöne, neue Kaffeebecher für unsere ProKilo-Märkte mitgebracht hat, die in wochenlanger Arbeit für euch und euren perfekten Kaffee-Genuss bei uns entstanden sind…

Und weil wir so aufgeregt sind, möchten wir dir die neuen Kaffeebecher schon einmal vorstellen und einfach mal wissen: wie findest du sie so?

Da geht aber ganz schön was rein – sagt auch der Delphis-Mann!
Da geht aber ganz schön was rein – sagt auch der Delphis-Mann!
Sie scheinen auch stabil zu sein, denn unser Pyramiden-Test ist gut ausgegangen.
Sie scheinen auch stabil zu sein, denn unser Pyramiden-Test ist gut ausgegangen.

Kundenprojekt: Ein Vogelhaus aus Aluminium!

Einer unserer Kunden baute ein süßes Vogelhaus aus Aluminium
Bei diesem schönen Wetter draußen und den immer wärmer werdenden Temperaturen sind mehr und mehr Vögel unterwegs und fliegen lustig trällernd durch die Gegend. Weil einer unserer Kunden ein Herz für die Zwitscherer hat, baute er kurzerhand ein stylisches Vogelhaus aus Aluminium für seinen Garten.
Unser Kunde baute dieses schöne Vogelhaus aus den folgenden Materialien:

Die Bleche aus Aluminium hat er von uns auf Maß zuschneiden lassen, die anderen Materialien hat er sich selbst zugeschnitten.

Um das Vogelhaus dann zusammen zu bauen benutzte er Kleber.

Und so schaut das Super-Werk aus:

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Schön, oder? Was man alles aus Aluminium basteln kann…

Kann Edelstahl rosten und wenn ja – warum eigentlich?

Warum rostet Edelstahl?
Unsere Rubrik “Some Facts about” beschäftigte sich bereits mit dem Stahl mit besonderem Reinheitsgrad: Edelstahl. Dennoch gibt es eine Frage, die auch in diesem Artikel unbeantwortet blieb und die möchten wir dir heute beantworten: Kann Edelstahl rosten und wenn ja, warum tut er das?

Wie im Titelbild ja eigentlich schon erkennbar, ist die Antwort, ob Edelstahl überhaupt rosten kann: ja, das kann er.

In diesem Beitrag möchte ich dir jedoch nicht erklären, ob er das kann, sondern warum er das kann und mit dem Mythos aufräumen, dass Edelstahl = rostfrei bedeutet.

Was ist Edelstahl eigentlich?

Zunächst einmal sollte man natürlich wissen, was Edelstahl eigentlich ist. Dafür haben wir den oben verlinkten Artikel geschrieben, ich gehe aber trotzdem zumindest kurz darauf ein.

Edelstähle sind Stähle, die einen besonders hohen Reinheitsgrad aufweisen. Das bedeutet, dass ihr Gehalt an Schwefel und Phosphor nicht höher als 0,025 % sein darf. Das bedeutet aber nicht, dass jeder Edelstahl immer korrosionsbeständig oder gar korrosionsfrei ist. Es gibt nämlich durchaus Edelstähle, die genauso aussehen  – und auch genauso rosten – wie ein S235 etwa.

Warum rostet Edelstahl nun?

Dass unsere korrosionsbeständigen Stähle (besser benannt als “Edelstähle”) nun rosten können, hat folgenden Grund: In fast allen korrosionsbeständigen Stählen findet man einen hohen Chrom-Anteil, durch den sich ab einem Wert von 12 % eine undurchlässige Chromoxidschicht an der Oberfläche bildet. Diese Schicht schützt den Stahl gegen die unerwünschte Korrosion und selbst, wenn diese zerstört wird, bildet sie sich einfach neu – immer vorrausgesetzt, es gibt noch genug Chromanteil.

Du ahnst es bestimmt: fehlt nämlich der Chrom oder sinkt auf einen zu niedrigen Wert, wird der Stahl unweigerlich an dieser Stelle rosten – und das passiert auch immer wieder und ist in vielen Betrieben zu beobachten.

Wie läuft das nun genau ab? Wird der Edelstahl falsch gelagert, durch einen Stahlzinken des Gabelstaplers beschädigt oder durch Flugpartikel beim Schleifen, Bohren oder ähnlichem berührt, werden Eisenpartikel auf die Oberfläche gebracht und verbinden sich leitend mit dieser. Da Chrom nun mit 0,91 Volt unter der Spannungsreihe von Eisen (0,77 Volt) liegt, “opfert” er sich: der Chromanteil sinkt und sobald er unter 12 % liegt, kann keine Chromoxidschicht mehr gebildet werden – der Edelstahl rostet!

Also: Edelstahl sollte bei seiner Verarbeitung bestenfalls nicht mit Stahl in Verbindung gebracht werden, sonst sieht er bald so aus:

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Noch Fragen? Dann ab in die Kommentare damit!

Kundenprojekt: Restauration alter Jahrmarktgeschäfte mit ProKilo

Restaurator Pascal Raviol ist einer unserer wiederkehrenden Kunden.
Wir stellen dir in unserem ProKilo-Blog ja gerne mal Kundenprojekte vor. Das heutige Projekt ist dabei nun besonders schön und lässt einen doch glatt in Erinnerungen schwelgen…

Pascal Raviol ist einer unserer ganz besonderen Kunden und wir arbeiten immer wieder gern mit ihm zusammen. Warum? Weil er sich eine ganz besondere Sache zur Aufgabe gemacht hat: er betreibt einen Schaustellerbetrieb und hat sich dem Erhalt von alten, nostalgischen Karussells und Jahrmarktgeschäften verschrieben.

Seine Arbeit ist wirklich jedes Mal wieder beeindruckend und deshalb möchten wir ihn dir heute gern einmal ein bisschen genauer vorstellen.

So sieht es aus, wenn Pascal Raviol in seinem Element ist…
So sieht es aus, wenn Pascal Raviol in seinem Element ist…

Was bei ihm als Hobby begann, wurde schnell zu einer Berufung und so bringt Pascal Raviol wieder nostalgischen Flair in die Jahrmärkte der Republik. Wie das dann genau aussehen kann, möchten wir dir auch nicht vorenthalten.

Hier ein paar schöne Eindrücke von Pascal Raviols Arbeit:
Schöne bunte Farben und Lichter machen den nostalgischen Jahrmarktflair aus…
Schöne bunte Farben und Lichter machen den nostalgischen Jahrmarktflair aus…
Da kriegt man direkt Lust auf frische, gebrannte Mandeln und eine Runde auf dem Karussell, oder?
Da kriegt man direkt Lust auf frische, gebrannte Mandeln und eine Runde auf dem Karussell, oder?

Beeindruckend, oder?

Wir finden es richtig toll! Und wenn es dir auch so geht, machen wir bei ProKilo jetzt mal ausnahmsweise einen kleinen Aufruf: Pascal Raviol freut sich nämlich immer über Unterstützung!

Wenn du ihn und seine Arbeit fördern willst – oder einfach nur mehr über ihn erfahren willst -,  dann klick mal hier. :)

Das ProKilo Edelstahl-Geländer kann einfach jeder zusammenbauen!

Unser Geländersystem ist einfach und sieht trotzdem super aus!
Der Eingangsbereich eines Hauses ist eines der wichtigsten Dinge, denn er ist nicht nur für den ersten Eindruck verantwortlich, sondern heißt die Hausbesucher zudem “herzlich willkommen”. Das hat sich auch einer unserer Kunden gedacht und hat mit Material von ProKilo ein schönes Edelstahl-Geländer gebaut, das ihn und seine Familie fortan zuverlässig in den Keller des Hauses geleitet.

Ein schönes und langlebiges Treppengeländer muss längst nicht mehr geschweißt werden. Vielmehr gibt es bei ProKilo clevere Steckfittings, die mittels hochwertigem Spezial-Kleber fast besser halten als eine Schweißnaht.

Das Geländersystem, welches auch am Balkon angebracht werden kann, besteht dabei aus Edelstahl und sieht durchaus nicht immer gleich aus – durch verschiedenste Fittings kann das Geländer ganz individuell erstellt und auf Maß eingebaut werden. Wie schön das aussehen kann, zeigt ein ProKilo-Kunde mit seinem Geläander, mit dem er sich bei “Zeig, was du kannst – und gewinne” beteiligte:

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Mehr Infos findest du übrigens auch hier.

Hast du schon mit unserem Geländersystem gebaut und hast vielleicht Tipps und Anregungen?

Tobias Dorgeist: vom Traumjob Pilot bis Traumarbeit dank Teamwork

In unserem dieswöchigen Mitarbeiter-Interview: Tobias Dorgeist
Er ist noch nicht so lange bei uns, ist aber schon bekannt wie ein bunter Hund: unser lieber Azubi Tobias Dorgeist sorgt hier immer wieder für Stimmung im Büro. Natürlich macht er aber auch seinen Job sehr gut und genau deswegen wollen wir ihn dir in unserem Mitarbeiterinterview mal genauer vorstellen:
Hi! Erzähl doch mal bitte kurz, wer du bist!

Hallo, mein Name ist Tobias Dorgeist und ich bin 19 Jahre alt. Ursprünglich komme ich aus dem schönen Münsterland, wo ich an einem wirtschaftlichen Gymnasium mein Abitur im Jahr 2013 gemacht habe. Da ich jedoch nicht mein ganzes Leben ein Kleinstädtler bleiben wollte, zog es mich in die Großstadt. Als für mich klar war, dass ich zuerst eine Ausbildung und dann ein Studium absolvieren möchte, packte ich meine Sachen und machte mich auf den Weg nach Köln. Beschäftigt bin ich beim Drösser Stahlhandel, doch zurzeit bringe ich mich im tollen Team von ProKilo ein.

Seit wann bist du bei ProKilo und was machst du hier?

Aktuell bin ich mitten im 6. Monat bei ProKilo.

Zu meinem Aufgabengebiet zählt hauptsächlich das Tagesgeschäft – wenn ihr also eine Anfrage fürs ProKilo-Team habt, kann es gut möglich sein, dass ihr mich direkt am Telefon habt (bzw. eine E-Mail von mir bekommt ;)).

Darüber hinaus kümmere ich mich mit meinem Kollegen und Tischnachbarn Michael Over um diverse Auswertungen. Dazu zählen beispielsweise die Schlosserbegleitscheine, die wir von Volker Klein (unserem Mann für fast alles (unser Schlosser)) bekommen.

Außerdem freue ich mich natürlich immer über Sonderaufgaben, damit ich so viel wie möglich in meiner Ausbildung erfahre und lerne.

Und was wolltest du als kleines Kind mal werden?

Oh, das ist ganz leicht zu beantworten: Als wir in den Urlaub geflogen sind, war ich hin und weg vom Fliegen! Ich wollte unbedingt Pilot werden!

Was gefällt dir an deinem heutigen Job bei uns ganz besonders?

Mir persönlich gefällt das gute Teamwork am besten, denn wie wir es alle aus der Schule kennen, kann man doch am besten im Team arbeiten…

Ansonsten finde ich die unterschiedlichen Herausforderungen super. Auch, wenn man nicht auf alles immer die richtige Antwort weiß, gibt man trotzdem sein Bestes, um schnell zu einer richtig guten Lösung zu kommen.

ProKilo in drei Worten?

Hilfsbereit, offen, einfach

Was geht denn für dich so gar nicht?

Unhöflichkeit und Käse – fies, dieses Zeug!

Und was geht einfach immer?

Ausschlafen am Wochenende ist so etwas schönes! Und natürlich Sport treiben . Und ja: auch ein leckeres Kölsch.

Wo würdest du total gern mal Urlaub machen?

An einem abgelegenem Strand in Thailand, wo man den ganzen Tag in der Sonne liegen und Kitesurfen kann.

Mein größter Traum wäre es, wenn…

Eigentlich habe ich keinen „größten Traum“… Hauptsache man ist glücklich und hat Spaß.

Und was wünschst du dir für die Zukunft von ProKilo?

Ich wünsche ProKilo auch weiterhin viel Erfolg und hoffe das wir noch mehr Menschen vom ProKilo-Prinzip überzeugen können.

Vielen Dank für das lustige Interview, hat Spaß gemacht!

Bauanleitung: Bau dir deinen eigenen DIY Terrassenkamin für warme Abendstunden

Endlich haben wir wieder so richtig schönes Frühlingswetter mit strahlendem Sonnenschein und wolkenlosem Himmel – das lädt doch zur nächsten Grillparty ein! Doch noch ist es zu später Stunde etwas frisch draußen. Da haben wir einen tollen Tipp für dich: Bau doch einfach unseren Kaminofen nach und ausgiebigen Partys auf Balkon oder Terrasse steht nichts mehr im Wege!

Hier könnt ihr euch euren eigenen Kamin für draußen bauen!

So langsam blüht es wieder in den Beeten und Gärten und das schöne Wetter zieht einen unwillkürlich nach draußen.

Sitzt man allerdings abends mit Freunden oder Familie im Freien, fängt man noch sehr schnell an zu frieren. Doch dagegen haben wir was: den Terrassenkamin! Und damit auch du in Zukunft nicht mehr frieren musst, gibt es nun hier die Anleitung dazu:

Was du brauchst:

1. Winkel aus Edelstahl 40×4

2. 4 Eckstützen 1150 lang

3. Winkel 30×3

4. je vier Querträger 500 sowie 490 lang

5. 4 Eckstützen 250 lang

6. Flachprofil aus Edelstahl 40×4

7. je 4 Querbänder 500, 400, 250 sowie 150 lang

Und so wird’s gemacht:

Zunächst erstellst du für den kompletten Kamin eine Schablone. Je nachdem, wie groß euer Kaminofen werden soll, musst du die Maße genau abzeichnen.

Hier ist unsere Zeichnung für den selbstgebauten Terrassenkamin:

So sieht unsere Schablone für den Kamin ausHast du das geschafft, geht es nun so richtig los:

So sieht euer Kaminzug fertig aus!Der erste Schritt ist es, die Kanten der zugeschnittenen Profile mit einer Feile zu entgraten und die Schnittkanten der Bleche zu brechen.

Danach nimmst du einen 5,5-mm-Bohrer und bohrst hiermit etwa 12,5 mm vom Schnittrand entfernt mittig in die Querbänder. Alle Bohrungen, die du machst, solltest du mit einem Ansenker versäubern – wir wollen ja nicht, dass sich jemand verletzt! Achte auch darauf, dass das Loch mindestens 6 mm Abstand zum Profilrand hat, sonst lassen sich die Seitenteile nur schwer endmontieren.

Als nächstes bestimmst du beim Ankörnen durch die Querbandlöcher mithilfe der Schablone die Bohrungen in den oberen Blechen. Fixiere zum Bohren die Bleche gut! Mit einer niedrigen Drehzahl können die Löcher dann problemlos gebohrt werden.

Im Folgenden werden die Durchschrauböffnungen der Lochbleche mit einem wasserfesten Filzstift angezeichnet. Mit einer niedrigen Hubzahl kannst du die dann markierten Bereiche im Lochblech mithilfe einer Stichsäge vorsichtig aufsägen.

Nun nehmen wir die Standprofile. Auch hier werden die Bohrungen zunächst angekörnt und gebohrt. Hier ist es sehr wichtig, dass du auf eine genaue Kennzeichnung aller Teile für eine passgenaue Montage achtest!

Bevor wir nun die gegenüberliegenden Seitenteile zusammenbauen, entfernen wir die Schutzfolie von den Blechen, sonst wird es danach eher schwierig, die noch vollständig loszuwerden.

Dann steckst du die Schrauben von unten durch die Bohrungen der Stand-Winkelprofile, legst die Teile wie zuvor in der Schablone markiert zusammen und verschraubst dann alles fest miteinander.

Danach widmen wir uns der Kaminabdeckung. Hier musst du nun vorsichtig die Abdeckung über ein 110-mm-Abflussrohr biegen, damit die runde Form entsteht.

Anschließend werden dann die gegenüberliegenden Seitenteile mit den restlichen Stahlteilen endmontiert. Mittels einer ungefähr mittig positionierten Stanzung im Lochblech kannst du die Querbänder oben und unten bohren und Blech und Riegel letztendlich miteinander verschrauben. Verwende an der Außenseite dann die Karosseriescheiben. Und schon ist der Kaminzug fertig!

Und nun die Feuerschale…

So sieht eure fertige Feuerschale ausDoch der Kaminzug nützt uns nichts, wenn wir keine Feuerschale haben, in die wir später das Holz einfüllen können.

Um diese zu bauen, nehmen wir zunächst die 500-mm-Profile und legen sie mit 30 mm Abstand und 10 mm unter den Oberkanten der Eckstützen auf unsere Schablone. Im Bereich der Überdeckung körnen wir sie nun mittig an und wiederholen diesen Vorgang auch für das gegenüberliegende Seitenteil. Du solltest die Lage der Teile auch hier genau markieren!

Anschließend bohrst du 5,5-mm-Löcher mit niedriger Drehzahl in die zuvor angekörnten Stellen.

Nun legst du die Teile wie zuvor in die Schablone zurück, um die Positionen der Löcher zu übertragen und sie anschließend zu bohren.

Nimm nun die Teile aus der Schablone, lege die kurzen Querträger mit dem Lochblech rechtwinklig zwischen die langen Querträger, markiere die Bohrungen und führe diese letztendlich aus.

Als nächstes überträgst du die Bohrungen auf das Lochblech und trennst mit der Säge die Bohrungen auf.

Nun führst du auch am langen Querriegel Bohrungen durch. Die Teile der Feuerschale können montiert werden.

Danach versteifst du deine Feuerschale mit je zwei Schrauben und Karosseriescheiben pro Seite.

So, wie du die Feuerschale gebaut hast, baust du nun auch den Aschekasten: erst zurechtlegen, dann Bohrungen markieren und durchführen und schließlich alles zusammenbauen und versteifen.

Deine Kästen müssen dann nur noch mit den Eckstützen verschraubt werden sowie die restlichen 8 Verschraubungen angezeichnet und ausgeführt werden und schon ist dein individueller und selbstgebauter Kamin fertig!

Und hier noch ein paar kleine Tipps:
  • Da der Kaminzug bis auf die Haube aus vier gleichen Seitenteilen besteht, wäre es besser, du machst dir vorher noch eine Schablone aus dünnen Holzleisten auf einer Holzplatte, die die Lage der Stahlteile definieren. Wie die Schablone aussehen könnte, siehst du in unserer Zeichnung oben.
  • Wir benutzen für unseren Kamin 3-4mm dickes Blech. Die im Baumarkt erhältlichen Terrassenkamine sind zwar etwas günstiger als unser selbstgebauter, allerdings hat deren Blech nur eine Stärke von 1,5 mm und ist daher sehr anfällig für Verzug durch Hitze. Zwar kann man den Material-Verzug nie zu hundert Prozent verhindern, allerdings deutlich eindämmen – mit dickerem Material eben!
  • Wer uns kennt, der weiß: alle Materialien bekommst du natürlich bei uns – und das maßgenau zugeschnitten. Einfach in einen unserer Märkte gehen oder online bestellen!
  • Wer nicht nur warm, sondern auch trocken sitzen möchte, kann sich übrigens gern mal unser Terrassendach-System ansehen – super einfach und schnell aufgebaut, sieht es einfach klasse aus und trotzt jedem Wetter!

Viel Spaß beim Nachbauen und genieße die schönen Stunden draußen! Wir freuen uns auf Kommentare und Anregungen! 🙂

PS: Für alle, die lieber eine Beschreibung zum Ausdrucken haben, gibt es die Anleitung nochmal als PDF! 😉