DIY-Idee: Pendelleuchte aus Beton & Kupfer – Marke Eigenbau

Begeisterte Heimwerker sind immer auf der Suche nach einem neuen Projekt. Bei der Recherche nach einer neuen Deckenlampe stieß ich bei Pinterest auf eine schöne Designer-Lampe. Die verwendeten Materialien Metall und Beton gefielen mir in Kombination besonders gut.

Natürlich gab es eine ähnliche Lampe auch fertig zu kaufen. Zum einen schreckte mich der hohe Preis ab. Gleichzeitig packte mich der Ehrgeiz, die Lampe in Eigenregie zu bauen. Der Vorteil beim Eigenbau ist, das sich nicht an die vorgegebenen Optionen und Maße gebunden bin, sondern frei wählen kann. Daher habe ich mir zuerst überlegt, welche Maße die Lampe haben soll (z.B. meine Tischlänge minus ca 30 cm) , wie sie aufgehängt werden soll und welche Materialien ich kombinieren möchte. Ich entschied mich für die Kombination von Kupfer und Beton.

Für die Ausführung brauchte ich neben dem Support von unserem ProKilo®-Team auch Hilfe in Sachen Elektrik. Zum Glück wurde ich in der Nachbarschaft fündig. Wir sind das Projekt zum Glück gemeinsam angegangen. Nach der ersten groben Skizze ging es in die detaillierte Planung und schon konnte die Umsetzung starten.

Zunächst musste eine Schalung für den Betonblock erstellt werden. Dazu verwendeten wir Siebholz-Platten. Die Schalung war größer bemessen als der eigentliche Betonblock, um mehr Stabilität zu bekommen. Den Beton gab es im Baumarkt um die Ecke. Für den Betonblock in unseren Maßen (1240 x 80 x 40 mm) haben wir ca. 6,5–7 kg Beton benötigt. Bereits vor dem Gießen des Betonblocks muss daran gedacht werden, wie die Lampe aufgehängt werden soll und an welcher Stelle das Anschlusskabel durchgeführt werden soll. Gemäß unserer Vorplanung haben wir uns für ein Edelstahlseil 7×7 in 2 mm Dicke entschieden, dass  in der Schalung eingezogen wurde.  Für die Durchführung des Stromkabels haben wir eine Hülse in die Schalung gebaut.

Bevor der Beton in die Schalung gegeben wird, ist es wichtig, diese vorzubehandeln, damit sich der fertige Betonblock nach dem Trocknen auslösen lässt. Dazu haben wir eine dünne Schicht gewöhnliches Sonnenblumenöl aufgetragen. Beim Befüllen mit dem Beton ist es wichtig, die Füllmasse immer wieder z. B. mit einer Holzlatte zu Stampfen, damit möglichst keine Luftblasen im Beton entstehen und Wasser entweichen kann.

Nachdem die Schalung gut zur Hälfte befüllt ist, können die Drahtseile für die Aufhängung eingebaut werden. Damit es später nicht zu einem Bruch des Blockskommt, haben wir kleine Metallstäbe als Zugentlastung eingebaut. Gleichzeitig haben wir zwei Rundprofile aus Stahl mit 10 mm Durchmesser in den Beton eingearbeitet, um die Stabilität des Betonblocks zu erhöhen. Anschließend wird die Schalung weiter befüllt. Zum Schluss wird mit einem Holzstab oder einem Aluminium-Vierkantprofil noch ein Platzhalter für den späteren Verlauf der Anschlusskabel freigehalten.

Die Schalung für unseren Betonblock.
Zwischenschritt: Seilsystem und Rundprofile einbauen.
Auf eine absolut glatte Oberfläche achten.

Für das Aushärten des Betonblocks sollten zunächst drei Tage ausreichen. Dann kann die Schalung vorsichtig gelöst werden. Nun kann es je nach Außentemperatur ratsam sein, den Block noch weitere 2 Tage trocknen zu lassen, bevor der Platzhalter für die Verkabelung vorsichtig z. B. mit einem Schraubendreher aus dem Block gelöst wird.

Zwischenzeitlich habe ich mir vom ProKilo®-Team eine Wanne aus 1,5 mm dickem Kupferblech fertigen lassen. In der Mitte der Kupferwanne wurde eine Aussparung für die LED-Leuchtröhre ausgeschnitten. Ideal ist es, die Aussparung mit einem Laser vor dem Kanten ausschneiden zu lassen. Damit nachdem Zusammenbau kein Licht aus den Ecken der Wanne scheint, muss das Kupfer noch gelötet werden. Dazu wird ein geeignetes Flussmittel benötigt, eine Lötlampe und Lötzinn.

Praxis-Tipp: Wer noch kein Kupfer gelötet hat, sollte zunächst an einem Reststück üben, bevor es an die Lampe geht. Vor dem Löten bitte unbedingt die Schutzfolie an den 4 Ecken entfernen. Den Rest der Folie bitte noch auf der Wanne lassen, um diese vor Kratzern zu schützen.

Nach dem Löten ist das Kupfer rund um die Lötstellen angelaufen. Deswegen empfehle ich nach der Fertigstellung der kompletten Lampe das Kupfer zu polieren. Dazu findest Du im Baumarkt, Deines Vertrauens eine geeignete Politur-Paste. Zum Auftragen und Polieren bitte ein Baumwolltuch verwenden, um das Material möglichst schonend zu polieren.

Hier wird mit höchster Konzentration gelötet.

Bei der Auswahl der Lampe war es uns wichtig, dass wir ein schönes warmes Licht als Ergebnis erhalten. Gleichzeitig wollte ich energiesparende LED-Technik verwenden und die Lampe sollte dimmbar sein. Leider ist bei vielen LED-Lampen die Farbwiedergabe noch nicht so schön. Daher ist es wichtig, dass Du auf einen möglichst hohen CRI-Wert achtest.

CRI (Color Rendering Index) bedeutet übersetzt Farbwiedergabeindex und wird mit Ra abgekürzt. Der LED-CRI-Wert beschreibt, wie die Farbwiedergabe einer künstlichen Lichtquelle verglichen mit Sonnenlicht ausfällt. Der Maximalwert liegt bei 100 Ra und bedeutet keinerlei Verfälschung der Farben durch das Licht.

Ra 100–90 = sehr gut
Ra 90–75 = gut
Ra 75–50 = ausreichend
Ra 50–0 = ungenügend

Ra-Werte sind bei sämtlichen Lichtarten zu finden. Einige Beispiele sind Tageslicht (Ra 100), Glühlampen (Ra 99), LED-Leuchten (Ra 97–75) und Leuchtstoffröhren (Ra 97–52).

Praktisches Beispiel

Du bist es von den alten Leuchtmitteln mit Glühfaden gewohnt, die angestrahlten Objekte in ihren natürlichen Farben zu sehen. Bei Leuchtstoffröhren sehen die Farben der beleuchteten Objekte mitunter leicht verfälscht aus. Diese wirken so, als hätte jemand einen grauen Schleier über die Farben gelegt, wodurch diese weniger leuchten. Richtig gut sichtbar wird der Effekt, wenn Du etwa mit einem roten Kleidungsstück in eine Umgebung mit roter Beleuchtung gehst. Hier hebt sich das rote Kleidungsstück gar nicht mehr vom roten Umgebungslicht ab. Gehst Du mit dem roten Kleidungsstück ins Sonnenlicht mit Ra 100, ist die rote Farbe wiederum auffällig.

Nun müssen die verschiedenen Bauteile zusammengefügt und die Elektrik verbaut werden. Zunächst muss das spätere Anschlusskabel durch den Betonblock gezogen werden. Wir haben uns für ein Kabel mit Textilummantelung entschieden. Anschließend müssen die Anschlüsse des Leuchtmittels mit dem Kabel verbunden werden. Dazu empfiehlt es sich, die Kabel miteinander zu verlöten und die Lötstelle mit Schrumpfschläuchen zu schützen. Bevor nun alle Bauteile endgültig zusammengefügt werden ist es sinnvoll, zu testen, ob die Lampe auch funktioniert. Dazu kann ein handelsüblicher Stecker an das Anschlusskabel angeschlossen werden.

Ist der Test erfolgreich, werden nun die Kupferschale und der Betonblock zusammengebaut. Die einfachste und aus meiner Sicht schönste Möglichkeit ist es, die beiden Bauteile zu verkleben. Dies haben wir mit Weicon Speed-Flex gemacht und Schale und Betonblock mit Schraubzwingen aufeinandergepresst. Damit das Metall hierbei nicht beschädigt wird und der Druck verteilt wird, haben wir Holzstücke untergelegt.

Nach etwa einem Tag ist der Kleber so gut durchgehärtet, dass die Lampe nun aufgehängt werden kann. Was wir nicht bedacht hatten war die Frage: Wie können wir die Lampe letztlich an der Decke aufhängen. Nach einiger Recherche fanden wir im Messebau Drahtseilhalter (Gripper) passend zu unserem 2 mm Drahtseil. So konnte wir die die Höhe der Lampe individuell einstellen.

Tipp für die Montage: Lampe auf den Tisch legen und gewünschte Position festlegen. Anschließend mit einem Lot die Seilauslässe an der Lampe anvisieren um die genauen Punkte für die Deckenbohrungen zu erhalten.

Ich finde das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die Kosten waren hierbei im Vergleich zum Kaufpreis recht überschaubar und gleichzeitig konnte ich viel lernen und hatte jede Menge Spaß. Die Lampe lässt sich natürlich auch durch die Verwendung anderer Metalle optisch variieren. Besonders gut geeignet sind zum Beispiel auch COR-TEN oder Messing. Jetzt wünsche ich Dir viel Spaß beim Nachbauen!

Lochblech als Schutz vor Ungeziefer – so hältst Du Ratten, Mäuse und anderes Getier draußen

Lichtschächte sorgen für frische Luft und Licht in Kellerräumen. Allerdings kann darüber auch Kleingetier wie Mäuse und Ratten ins Haus gelangen. Angezogen von interessanten Gerüchen fallen die kleinen Nager in den Kellerschacht, aus dem sie sich selbst nicht mehr befreien können. Entweder sie verenden oder sie retten sich durch ein geöffnetes Fenster in den Kellerraum. Einmal dort hineingelangt, finden sie schnell Zugang zu anderen Räumlichkeiten – zum Ärgernis der eigentlichen Bewohner. Eine saubere und praktische Lösung für dieses Problem bieten Lochbleche aus Aluminium, mit denen Du den ungebetenen Gästen auf einfache Weise den Zutritt verwehren kannst.

Aluminium-Lochblech hat den Vorteil, dass es um circa ein Drittel leichter ist als Lochblech aus Stahl. Dadurch lässt es sich relativ problemlos auch allein handhaben und montieren. Du brauchst es am Lichtschacht nur auf den vorhandenen Gitterrost aufzulegen und gegebenenfalls mit zwei Schrauben zu fixieren. Damit erhältst Du einen sicheren Schutz vor Ungeziefer, der zugleich höchste Anforderungen an eine ansprechende Optik erfüllt. Ein weiterer Pluspunkt besteht bei entsprechend kleiner Lochung darin, dass auch Laub, Schmutz und Spinnen weitgehend ferngehalten werden. Dadurch musst Du den Lichtschacht deutlich seltener reinigen.

Die im Bild gezeigte Abdeckunghat eine Größe von 490 x 1195 Millimetern. Bei ProKilo kannst Du Dir Dein Aluminium-Lochblech aber auch auf jedes andere gewünschte Maß zuschneiden lassen und es damit optimal an Deinen Lichtschacht anpassen. Zu empfehlen ist die Lochblechvariante mit runden Löchern, da sich in diesen Schmutz nicht so schnell festhängt wie in eckigen Löchern. Um auch Spinnen und Insekten wirkungsvoll fernzuhalten, sollte die Lochgröße maximal 5 Millimeter betragen. In unserem Beispiel sind es drei Millimeter.

Übrigens: Lochbleche  sperren nicht nur Ungeziefer aus, sie erschweren auch zweibeinigen Eindringlingen den Zugang zum Haus. Vor ein Kellerfenster montiert, wirken sie bereits optisch abschreckend auf Einbrecher. Diese rechnen schon beim Anblick des Fenstergitters mit größeren Mühen und einem deutlich höheren Zeitaufwand und suchen sich lieber ein leichteres Ziel. Gerade bei älteren Häusern, bei denen die Kellerfenster meist oberirdisch liegen, empfiehlt es sich, einen Einbruchschutz nachzurüsten. Mit Alu-Lochblech halten sich Anschaffungskosten und der Aufwand dafür im überschaubaren Rahmen.

Schreibtisch aus Stahl – Industrial Design fürs Büro

Nachdem Lukas aus Berlin sein vorheriges DIY-Projekt, ein Bett Marke Eigenbau, abgeschlossen hatte, wollte er nicht lange untätig bleiben. Schnell war eine neue Aufgabe gefunden. Ein Ersatz für seinen Schreibtisch musste her. Der alte war „viel zu klein, zu hässlich und vor allem zu niedrig“.

Die Materialwahl fiel Lukas nicht schwer. Nach kurzem Überlegen entschied er sich für Stahl, auch wenn er aus Platzgründen bislang noch nicht viel mit diesem Werkstoff gearbeitet hatte. „Ist auch gar nicht so einfach in einer Berliner Mietwohnung.“

Eine richtige Werkstatt stand zwar nicht zur Verfügung, dafür aber ein erfahrener Freund, auf dessen Hilfe Lukas zählen konnte. Und so ging es kurzerhand zu ProKilo, um Stahl zu kaufen. Die Zuschnittarbeiten wurden im Keller erledigt. Zusammengeschweißt wurde die Konstruktion unter freiem Himmel im Innenhof. Dabei stellte Lukas fest, dass die Arbeit mit Stahl gar nicht so schwer ist. Mit dem Endprodukt ist er jedenfalls voll und ganz zufrieden.

Mach es wie Lukas und reiche dein DIY-Projekt ein und gewinne bis zu 750 € für dein nächstes DIY-Projekt.  Hier erfährst du alles zur DIY-Idee des Jahres.

Spezialanfertigung: Ein neuer Materialwagen für die Handballer vom MTV Köln

Seit einigen Jahren unterstützt ProKilo die Handballer des MTV Köln 1850 bereits regelmäßig. Vor einigen Wochen erhielten wir die Bitte dabei zu helfen einen Materialwagen für die Handball-Abteilung zu bauen. Das haben wir natürlich gerne getan!

Um die Trainingsutensilien der Handballer sicher in der Sporthalle zu lagern sollte ein recht großer, rollbarer und zugleich abschließbarer Wagen nach exakten Maßvorgaben gebaut werden. Schnell war klar: Das wird eine „schwere“ Kiste!

Für den Bau wurden folgende Materialien ausgewählt:

  • Stahl-Quadratrohr: 60 x 60 x 3 mm für den Rahmen und 40 x 40 x 2 mm für die Querstreben
  • 3 mm Stahlblech für den Boden
  • Stahl-Wellengitter für die Seitenteile und den Deckel
  • Scharniere zum Befestigen des Deckels
  • 2 Ketten als Verankerung für den Deckel
  • 4 Ringschrauben + Muttern zum Anbringen der Ketten
  • 4 lenkbare Schwerlastrollen mit Feststellbremse
  • ggf. 2 Sicherheitsüberfallen + passende Schlösser

Wichtig war uns, dass der beladene Wagen später im Einsatz aufgrund seines hohen Gewichts nicht zur Gefahr für die Sportler wird. Daher wurden spezielle lenkbare Schwerlastrollen organisiert und der Deckel des Wagen mit zwei Ketten gesichert.

Mittlerweile ist der neue Wagen schon seit einigen Wochen im Einsatz und erfüllt seinen Zweck zur Zufriedenheit der Handballer vom MTV Köln.

Metalle richtig bohren – darauf solltest Du achten

Viele DIY-Projekte erfordern es, dass Du Löcher in Metalle bohrst. Da diese Materialien deutlich härter sind als Holz, solltest Du dabei ein paar wichtige Dinge beherzigen. Die Wahl des richtigen Bohrers gehört ebenso dazu wie unverzichtbare Sicherheitsvorkehrungen. Wenn Du die folgenden Tipps beachtest, sollte Dir das Bohren von Metall allerdings keine größeren Schwierigkeiten bereiten.

Verwende die richtigen Bohrer

Metallbohrer unterscheiden sich in Form und Material von Holzbohrern. Grundsätzlich benötigst Du HSS-Bohrer (= High Speed Steel-Bohrer, zu Deutsch: Hochgeschwindigkeits-Stahlbohrer). Diese bestehen aus hochlegierten Werkzeugstählen, die beispielsweise auch für Fräswerkzeuge und Drehmeißel verwendet werden.

Welcher Bohrer sich für Deine Metallarbeiten am besten eignet, richtet sich nach der Art des zu bearbeitenden Materials. Für den universellen Einsatz und für Bohrungen in Eisen, Stahl und Buntmetalle eignen sich Bohrer mit Normalspirale. Diese tragen die Bezeichnung HSS-N. Möchtest Du gehärteten Stahl bohren, benötigst Du HSS-H-Bohrer, die Du an ihrer langgezogenen Spirale erkennst.

Für weichere Metalle wie Kupfer oder Aluminium empfehlen wir Dir HSS-W-Bohrer, die eine enge Spirale besitzen. Bei harten Metallen wie Edelstahl sind HSS-E/HSS-Co-Bohrer die richtige Wahl. Diese bestehen aus einer besonders festen Kobalt-Legierung und sollten während des Bohrens mit einem speziellen Bohröl gekühlt werden.

Bohre harte Metalle mit der Säulenbohrmaschine

Im Gegensatz zu Holz verzeihen Metalle keine schiefen Bohrungen. Deshalb solltest Du insbesondere bei harten Metallen zur Säulenbohrmaschine anstatt zur herkömmlichen Bohrmaschine greifen. Mit dieser ist es einfach, die Löcher genau im 90-Grad-Winkel einzubringen. Bohrst Du mit einer Handbohrmaschine, denke daran, den Schlag auszuschalten.

Achte auf Drehzahl und Druck


Bohre mit nicht zu viel Druck. Drückst Du zu stark auf, kann das Werkzeug verkanten, das Werkstück beschädigen und auch selbst Schaden nehmen. Die Drehzahl richtet sich nach dem Durchmesser des Bohrers und der Härte des Materials. Bohrst Du Aluminium mit einem 2-mm-Bohrer, sind bis zu 5.000 U/min möglich. Willst Du hingegen einen 14-mm-Bohrer in Edelstahl versenken, ist schon bei 270 U/min Schluss. Ob Du die richtige Drehzahl gewählt hast, kannst Du daran erkennen, dass lange, gleichmäßige Späne entstehen.

Hast Du keine Bohrmaschine mit einstellbarer Drehzahl zur Hand, solltest Du Dein Werkzeug mit Bedacht einsetzen. Bohre immer nur für kurze Zeit und lasse den Bohrer zwischendurch ausreichend lange abkühlen.

Körne vor, um das Verlaufen des Bohrers zu verhindern

Bevor Du die Bohrmaschine ansetzt, solltest Du die geplanten Bohrlöcher mit einem Körner und einem Hammer ankörnen. Die dadurch entstehende kleine Vertiefung in der Metall-Oberfläche sorgt dafür, dass der Bohrer nicht verläuft und die Löcher präziser werden.

Bohre bei großen Löchern vor

Benötigst Du größere Bohrlöcher, ist es ratsam, mit einem kleineren Bohrer vorzubohren. Bohrer mit großem Durchmesser tendieren dazu, beim Einstieg ins Material zu verlaufen. Das vorgebohrte Loch dient dem Bohrer als Führung und reduziert gleichzeitig temperaturbedingte Spannungen.

Kühle und öle die Bohrstellen

Je nach Material und Größe der Bohrung kann es sinnvoll und notwendig sein, das Werkzeug zu kühlen. Spezielles Bohr- und Schneidöl sorgt dafür, dass entstehende Wärme abgeleitet wird und an der Oberfläche des Bohrers weniger Reibung entsteht.

Fixiere dünne Werkstücke gut

Dünnes Blech solltest Du beim Bohren zwischen zwei Holzbretter oder -platten einspannen, damit es sich nicht verzieht oder einreißt.

Entgrate für ein sauberes Ergebnis

Nach dem Bohren bleiben am Bohrloch scharfe Grate zurück. Diese sind optisch nicht schön und stellen auch eine Verletzungsgefahr dar. Bearbeite das Bohrloch vorsichtig mit einer Feile, um die Rückstände zu entfernen.

Beachte folgende Sicherheitshinweise:

  • Fixiere das Material, damit es sich beim Bohren nicht losreißt. Halte es keinesfalls in der Hand.
  • Schütze Deine Augen mit einer Schutzbrille vor umherfliegenden Spänen.
  • Hast Du lange Haare, sorge dafür, dass diese sich nicht im Bohrer verfangen können.
  • Trage keine Handschuhe Der drehende Bohrer oder daran haftende Späne könnten darin hängenbleiben und zu schweren Verletzungen führen.
  • Entfernte die Späne direkt nach dem Bohrvorgang. Achtung: Die Metallstückchen können heiß und scharf sein.


Kann Edelstahl (rostfrei) rosten?

Unsere Rubrik “Some Facts about” beschäftigte sich bereits mit dem Stahlmit besonderem Reinheitsgrad: Edelstahl. Dennoch gibt es eine Frage, die auch in diesem Artikel unbeantwortet blieb und die möchten wir dir heute beantworten: KannEdelstahl rosten und wenn ja, warum tut er das?

Wie im Titelbild ja eigentlich schon erkennbar, ist die Antwort, ob Edelstahl überhaupt rosten kann: ja, das kann er.

In diesem Beitrag möchte ich dir jedoch nichterklären, ob er das kann, sondern warum er das kann und mit dem Mythos aufräumen,dass Edelstahl = rostfrei bedeutet.

Was ist Edelstahl eigentlich?

Zunächst einmal sollte man natürlich wissen, was Edelstahl eigentlich ist. Dafür haben wir den oben verlinkten Artikel geschrieben, ich gehe aber trotzdem zumindest kurz darauf ein.

Edelstähle sind Stähle, die einen besonders hohen Reinheitsgrad aufweisen. Das bedeutet, dass ihr Gehalt an Schwefel und Phosphor nicht höher als 0,025 % sein darf. Das bedeutet aber nicht, dass jeder Edelstahl immer korrosionsbeständig oder gar korrosionsfrei ist. Es gibt nämlich durchaus Edelstähle, die genauso aussehen  – und auch genauso rosten – wie ein S235 etwa.

Warum rostet Edelstahl nun?

Dass unsere korrosionsbeständigen Stähle (besser bekannt als “Edelstähle”) nun rosten können, hat folgenden Grund: In fast allen korrosionsbeständigen Stählen findet man einen hohen Chrom-Anteil, durch den sich ab einem Wert von 12 % eine undurchlässige Chromoxidschicht an der Oberfläche bildet. Diese Schicht schützt den Stahl gegen die unerwünschte Korrosion und selbst, wenn diese zerstört wird, bildet sie sich einfach neu – immer vorausgesetzt, es gibt noch genug Chromanteil.

Du ahnst es bestimmt: fehlt nämlich der Chrom oder sinkt auf einen zu niedrigen Wert, wird der Stahl unweigerlich an dieser Stelle rosten – und das passiert auch immer wieder und ist in vielen Betrieben zu beobachten.

Wie läuft das nun genau ab? Wird der Edelstahl falsch gelagert, durch einen Stahlzinken des Gabelstaplers beschädigt oder durch Flugpartikel beim Schleifen, Bohren oder ähnlichem berührt, werden Eisenpartikel auf die Oberfläche gebracht und verbinden sich leitend mit dieser. Da Chrom nun mit 0,91 Volt unter der Spannungsreihe von Eisen (0,77 Volt) liegt, “opfert” er sich: der Chromanteil sinkt und sobald er unter 12 % liegt, kann keine Chromoxidschicht mehr gebildet werden – der Edelstahl rostet!

Damit die Oberfläche des Edelstahls frei von Rost bleibt, ist es zwingend erforderlich Edelstahl regelmäßig zu reinigen. Nur auf sauberen Oberflächen kann sich eine neue Schutzschicht bilden. Wie das genau geht zeigen wir dir hier.

Pflegezubehör gibt es dazu in unserem Onlineshop.

Und was tun bei Rost?

Sollte es dennoch zur Rostbildung gekommen sein gibt es ein paar Tricks wie man Rost entgegenwirken kann.

Die Art der Reinigung ist sehr unterschiedlich, je nachdem wie hoch der Grad der Verschmutzung ist.

Handelt es sich um eine leichte Verfärbung der Oberfläche, reicht es aus einen handelsüblichen Küchenschwamm, Wasser und ein Geschirrspülmittel zu benutzen. Nach der Reinigung unbedingt mit klarem Wasser nachspülen und die gereinigte Stelle trocknen.

Sollten sich die Flecken allerdings als hartnäckig erweisen, kann mit einer milden Scheuermilch und ebenfalls einem handelsüblichen Küchenschwamm gearbeitet werden. Hier auch unbedingt mit klarem Wasser nachspülen und die Stellen trocknen.

Grundsätzlich sollten zu Hause keine chlorhaltigen Reinigungsmittel verwendet werden.

Und wie kann ich Edelstahl nach meiner Bearbeitung schützen?

Musste das Rohr doch um ein paar Zentimeter gekürztwerden?
Musste doch ein Loch gebohrt werden?
Jetzt ist Vorsicht geboten!

Die offenen Stellen des Materials sind nun sehr empfindlich. Schütze diese mit einem Edelstahl-Spray und stelle die korrosions- und witterungsbeständige Oberfläche wieder her. 

Allgemein gilt: verwende Gleiches mit Gleichem.

Wenn das neue Treppengeländer aus einem Edelstahlrohr als Handlauf gebaut werden soll, wähle unbedingt die Wandbefestigungen auch aus Edelstahl.

Stylische Beistelltische oder Hocker aus alten Büchern herstellen

Beistelltische und Hocker fungieren als praktische Ablagen in verschiedensten Raumsituationen. In Möbelhäusern finden sich in der Regel aber nur Standardmodelle und Massenware. Wir zeigen Dir, wie Du aus alten Büchern einen individuellen Beistelltisch mit persönlicher Note kreierst. Auf diesem Weg kannst Du gelesene Bücher nachhaltig verarbeiten, anstatt sie einfach in den Müll zu schmeißen. Die benötigten Materialien findest Du in der folgenden Übersicht:

  • ausrangierte Bücher
  • 6 Gewindestangen M12 auf Maß zugeschnitten
  • passende Unterlegscheiben und Hutmuttern
  • 2 Rahmen aus Stahl Vierkantrohr 20×2
  • 2 passende Bleche eingeschweißt in die Rahmen mit je 6 Bohrungen für M12

Schritt 1: Vorbereitung der Bücher

Zu Beginn aller Überlegungen stellt sich die Frage nach der Größe. Abhängig von der gewünschten Dimension des Tisches oder Hockers musst Du eine entsprechende Anzahl Bücher bereitstellen. Anschließend bildest Du Stapel mit gleicher Höhe, um ein gleichmäßiges Ergebnis zu erzielen.

Schritt 2: Löcher in die Bücher bohren

Sobald Du die Bücher gestapelt hast, folgt das Bohren. Zu diesem Zweck solltest Du die Bücher sorgfältig ausrichten und aufeinander fixieren. Danach markierst Du die Position der Bohrlöcher als Orientierungspunkte. Im Idealfall verwendest Du eine Standbohrmaschine, die besonders exaktes Arbeiten ermöglicht. Grundsätzlich ist das Bohren der Bücher der anspruchsvollste Teilschritt, aber lässt sich mit Präzision und ein wenig Geduld problemlos meistern.

Schritt 3: Präparieren und verschrauben der restlichen Materialien

Die beiden Stahlrahmen mit eingeschweißtem Blech und Bohrungen bilden das Grundgerüst für Deinen neuen Beistelltisch. Damit Du jetzt alles zusammenfügen kannst, müssen die Gewindestangen auf das passende Maß zugeschnitten werden. Entsprechend konfigurierte Stangen sowie auch die Stahlrahmen und Bleche sind in unserem Shop kostengünstig bestellbar. Zum Abschluss führst Du die Gewindestangen durch die Löcher in den Büchern und fixierst sie mit den Schrauben. Fertig ist Dein individueller Beistelltisch oder Hocker aus alten Büchern!

Diese Werkzeuge sollte jeder Heimwerker zu Hause haben

Ob Du einfach nur ein Bild aufhängen möchtest oder ein aufwendigeres DIY-Projekt ins Auge gefasst hast – ohne das richtige Werkzeug kommst Du nicht weit. Damit Du effektiv arbeiten und Deine Pläne verwirklichen kannst, sollte eine gewisse Grundausstattung vorhanden sein. Wenn Du eine große Hobbywerkstatt und genügend Geld hast, kannst Du Dir natürlich alles kaufen, was Dein Heimwerkerherz begehrt. Anderenfalls bist Du mit den folgenden Hand- und Elektrowerkzeugen, die Du auch im ProKilo-Shop findest, für die meisten Arbeiten im Haushalt und im DIY-Bereich gewappnet.

Hammer

Als Klassiker unter den Handwerkszeugen sollte der Hammer in keinem Haushalt fehlen. Der Schlosserhammer mit Holzstiel ist hierzulande das Standardwerkzeug zum Einschlagen von Nägeln. Ideal sind Hämmer mit einem Gewicht von 300 bis 500 Gramm Kopfgewicht. Für leichte Arbeiten kann ein zweiter, kleinerer Hammer mit 100 Gramm Kopfgewicht sinnvoll sein.

Übrigens: Immer wieder ist zu sehen, dass Heimwerker den Hammerstiel kurzhinter dem Kopf fassen und sich dann einen Wolf nageln. Du hast den Hammer ganz bezahlt, also darfst Du auch ganz hinten am Stiel anfassen. Damit erzielst Du mit deutlich geringerer Anstrengung eine viel höhere Auftreffwucht.

Schraubendreher

Ja, so heißen die Dinger richtig. Schließlich werden die Schrauben damit gedreht und nicht gezogen. Da es die Gewindestifte in vielen Größen und mit unterschiedlichsten Antrieben (Schlitz, Kreuzschlitz, Torx etc.) gibt, sollte Dein Werkzeugkoffer diesbezüglich gut gefüllt sein. Für den Anfang empfehlen sich ein Schraubendrehersatz, der die wichtigsten Größen enthält, oder ein Bithalter plus Bitsortiment.

Schraubenschlüssel

Für Muttern, die gelöst werden müssen, brauchst Du passende Schraubenschlüssel. Ein Satz Maul-, Ring- oder Kombischlüssel sollte daher in Deiner Grundausstattung nicht fehlen. Alternativ kommt auch ein Steckschlüsselsatz infrage.

Kombizange und Seitenschneider

Mit der Kombizange kannst Du Draht greifen und schneiden, aber auch Schraubenköpfe und Muttern halten. Kommst Du mit dieser nicht mehr weiter, leistet ein Seitenschneider gute Dienste. Der beißt sich auch mal durch Nägel durch.

Meterstab oder Bandmaß

Zu messen gibt es beim Heimwerken immer etwas. Deshalb sollte Dein Werkzeugkoffer einen Meterstab oder ein Maßband enthalten, mit dem Du die exakten Maße ermitteln kannst.

Wasserwaage

Eine Wasserwaage ist das ideale Werkzeug zum Bestimmen und Anzeichnen von Senkrechten und Waagerechten. Für eine größtmögliche Anwendungsvielfalt empfiehlt sich ein Modell mit 60 cm Mindestlänge.

Bohrmaschine und Akkuschrauber

Möbel aufstellen, ein Regal anbringen oder unser DIY-Weinregal nachbauen – eine Bohrmaschine ist für viele Heimwerker-Arbeiten unverzichtbar. Damit Du dieses Elektrowerkzeug universell einsetzen kannst, sollte es mit einer zuschaltbaren Schlagvorrichtung ausgestattet sein.

Mindestens genau so oft benötigt wird ein Akkuschrauber, der kleine Bruder der Bohrmaschine. Da diese handlichen Geräte keinen Stromanschluss brauchen, eignen sie sich auch für DIY-Projekte im Garten wie unser Gartenhaus in COR-TEN-Optik.

Stichsäge

Die Stichsäge eignet sich für unterschiedlichste Materialien. Mit den passenden Sägeblättern schneidest Du ohne großen Kraftaufwand Massivholz, Spanplatten, Sperrholz, Kunststoffe, Aluminium und dünne Stahlbleche. Auch die Rahmenteile für unsere DIY-Feuerschale kannst Du damit zuschneiden. Hast Du des Öfteren lange, gerade Schnitte auszuführen, lohnt sich außerdem die Anschaffung einer Handkreissäge.

Winkelschleifer

Mit dem Winkelschleifer holst Du Dir ein wahres Multitalent ins Haus. Trennen, Schleifen, Material abtragen – mit den richtigen Aufsätzen und Scheiben bearbeitest Du Holz, Stein und Metall im Handumdrehen. Auch die Schweißnähte an unserem DIY-Gartenbrunnen sind damit ruckzuck verputzt.

Achtung: Bei der Arbeit mit dem Winkelschleifer besteht Verletzungsgefahr. Deshalb solltest Du immer passende Schutzkleidung tragen. Dazu gehören eine Schutzbrille, Handschuhe und eng anliegende, schwer entflammbare Sicherheitskleidung. Auch ein Gehörschutz und ein Nasen- und Mundschutz sind dringend zu empfehlen.

Lange Haare solltest Du zusammenbinden und am besten unter einem Helm verstecken. Trägst Du einen Vollbart, solltest Du auch diesen vor Splittern und Funken schützen, indem Du Dir beispielsweise ein wassergetränktes Tuch umbindest.

Deine ProKilo-ProfiCard

Was ist die ProKilo-ProfiCard und für wen ist sie geeignet?

Die ProfiCard: Unsere Kundekarte für Handwerker und Gewerbetreibende. Spare mit jedem Einkauf  10 % auf die gesamte Bestellung. Bei Abnahme ganzer Längen oder Tafeln kommen 5 % Extra-Rabatt on top!

Deine Vorteile mit der ProKilo-ProfiCard

Bequem auf Rechnung kaufen.  Lade dir hier das Formular zu unserem SEPA-Lastschriftverfahren herunter.  Jetzt downloaden!

Beantrage zusätzlich bis zu 3 Zusatz-ProfiCards für deine Mitarbeiter. Kostenlos – für mehr Flexibilität.

Jetzt die ProKilo-ProfiCard beantragen.

1. Schritt: Antrag und SEPA-Lastschriftverfahren ausfüllen

  • Antrag und Formular ausdrucken
  • Vollständig in Blockbuchstaben ausfüllen
  • Formulare für Zusatzkartenebenfalls verwenden oder aufheben

2. Schritt: Antrag mit Gewerbe- bzw. Behördennachweis und Ausweiskopie abgeben

Gib alles in Deinem Markt ab oder schicke einfach alles per E-Mail an: info@prokilo.de

Wenn Du keine Möglichkeit hast uns auf den oberen Wegen zu kontaktieren, schicke alles zusammen an:

ProKilo Deutschland GmbH
Stichwort: Proficard
Ackerstr. 144
51065 Köln

Wichtig: Eine Kopie des SEPA-Lastschriftmandats unbedingt an Deine Bank senden.

3. Schritt: ProfiCard erhalten und auf Rechnung kaufen

Deine ProfiCard wird Dir zugesandt. Die Einstellung zum Kauf aufRechnung ist in Deinem Kundenkonto hinterlegt.

Wenn Du Fragen haben solltest schau doch gerne auf unserer Internetseite vorbei.

Bei den ProfiCard FAQs stehen wir Dir Rede und Antwort!

DIY-Gartenofen für nicht ganz so laue Sommernächte

Wenn Du es Dir auch an kühlen Abenden im Garten oder auf Deiner Terrasse gemütlich machen möchtest, brauchst Du einen Gartenofen, der Dir ein bisschen einheizt. Wir zeigen Dir, wie Du ein schlichtes, aber praktisches Modell aus COR-TEN-Stahl ganz einfach selber bauen kannst.

Dieses Material benötigst Du:

  • COR-TEN-Stahl 5 mm in folgenden Abmessungen:
  • 700 x 1800 mm
  • 700 x 700 mm
  • 400 x 400 mm

Natürlich kannst Du Deinen DIY-Gartenofen auch nach individuellen Maßen bauen.

Für den Zusammenbau brauchst Du:

  • Schweißgerät + Schutzausrüstung
  • Gliedermaßstab oder Maßband
  • Blei- oder Filzstift
  • Metallsäge oder Blechschere

Und so wird es gemacht:

Schritt 1: Zuschnitt des COR-TEN-Stahls

Lass das Blech am besten gleich im ProKilo-Markt auf die gewünschten Maße zuschneiden.

Schritt 2: Einzelteile entgraten

Grat an den Blechkanten stellt eine Verletzungsquelle dar und sollte daher restlos entfernt werden.

Schritt 3: Rückwand kanten

Das rechteckige Blech wird zur Rückwand des Gartenofens. Kante es in der Mitte der kurzen Seite in einem 90°-Winkel.

Du hast keine Abkantbank?
Dann kannst Du Dir auch zwei Platten a 350 x 1800 mm zuschneiden lassen und diese im 90°-Winkel verschweißen.

Schritt 4: Ecken des kleinen Blechquadrats abschrägen

Damit Du Dir später an Deinem Ofen keine blauen Flecken holst, empfehlen wir Dir, die drei freistehenden Ecken der späteren Feuerplatte abzuschrägen. Zeichne hierzu jeweils von der Ecke aus 50 mm an, verbinde die Punkte und entferne die Ecken mit einer Flex, Metallsäge oder einer Blechschere. Auch hier das Entgraten nicht vergessen.

Schritt 5: Alle Teile miteinander verschweißen

Das große Blechquadrat bildet den Standfuß des Gartenofens. Setze das gekantete COR-TEN-Blech senkrecht mit je etwa 100 mm Seitenabstand darauf auf und verschweiße das Ganze. Achte darauf, dass die Seitenkanten des Quadrats und die unteren Kanten der Rückwand parallel verlaufen.

Das kleine Quadrat verschweißt Du in 1000 mm Höhe mit der Rückwand. Hier brennt später das Feuer, während Du unterhalb ausreichend Platz für Deinen Brenngutvorrat hast.

Anschließend kannst Du deinen Ofen sofort in Betrieb nehmen.

Kleiner Tipp:

Eine Genehmigung brauchst Du für das Betreiben dieses einfachen Gartenofens nicht. Allerdings solltest Du auf die Einhaltung der Vorschriften der Immissionsschutzgesetze sowie auf einen ausreichenden Sicherheitsabstand zu brennbaren Umgebungsmaterialien achten.