DIY-Sideboard mit TV-Halterung

DIY-Idee: Projekt von Markus

Das Sideboard hat Markus aus 3mm Stahlblech angefertigt. Zudem wurde aus 8mm Flachstahl die Halterung für einen Fernseher gebaut. Markus hat für sein gelungenes Projekt den Service im ProKilo Markt Mülheim/Ruhr gerne in Anspruch genommen.  In der Mitte des Sideboards ist genügend Platz für Elektro-Equipment wie AV-Receiver, Receiver und was Du sonst noch so brachst. Als Kontrast zum rohen Stahlblech wurden Fronten aus Eiche verwendet, welche durch Druck geöffnet werden können. So bleibt genügend Stauraum. Außerdem steht das Sideboard auf 5 Schwerlastrollen. Diese ermöglichen einen einfachen Standortwechsel.

Mach es wie Markus und reiche dein DIY-Projekt ein und gewinne bis zu 750 € für dein nächstes DIY-Projekt.  Hier erfährst du alles zur DIY-Idee des Jahres.

Hochbett nach Maß – mehr Platz für kleine Räume

Kleine Räume richtig ausnutzen ist eine Herausforderung. Ein Lösungsansatz ist ein Hochbett. Vorausgesetzt die Raumhöhe ist geeignet. Von der Idee bis zur Fertigstellung zeige ich Dir heute unser neustes Projekt.

Kurz vor der Einschulung des Nachwuchses reift die Einsicht, dass das Kinderzimmer mit einem weiteren Möbelstück, nämlich einem Schreibtisch, endgültig komplett zugestellt ist. Also überlege ich, wie wir das Platzproblem elegant in den Griff bekommen können. Da der Raum im Obergeschoss liegt habe ich es mit einer Dachschräge zu tun. Auf einer Seite des Raumes beträgt die Deckenhöhe der Holzdecke mehr als 3 Meter. Also schaue ich mir online auf den einschlägigen Portalen Ideen zum Thema Hochbett an und überlege gleichzeitig an welcher Stelle im Raum ein Hochbett am besten passen würde.

Neben der Dachschräge gibt es in meinem Fall eine weitere Herausforderung. Eine Wand des Raumes hat keinen 90° Winkel. Nun wird fleißig gemessen und überlegt auf welcher Höhe das Bett letztlich im Raum platziert werden soll. Um den Winkel der schrägen Wand zu ermitteln habe ich mir eine Schmiege gebaut. So übertrage ich den Winkel auf ein großes Stück Pappe oder Papier. Anschließend messe ich den Winkel aus.

Im nächsten Step fertige ich eine Skizze des Hochbettes an. Gemeinsam mit den Fachleuten hier bei ProKilo, entwicklen wir einen genauen Plan. Das Bett soll einen Stahlrahmen aus einem Rechteckrohr 100x40x2  aus Stahl unbehandelt/roh erhalten. An der Rahmenkonstruktion werden Auflagen für das Lattenrost angeschweißt.  Die Konstruktion wird so geplant und vorbereitet, dass die vier Seitenteile miteinander verschraubt werden können. So ist es für mich einfacher das Bett zu transportieren und aufzubauen.

Nach der Produktion der einzelnen Bauteile werden diese von ProKilo in weiß Pulverbeschichtet (allseitig RAL 9016 seidenmatt). Damit die Gewinde für die Verschraubung keinen Farbauftrag erhalten, werden während der Beschichtung Maschinenschrauben (M10) eingeschraubt.

Zunächst baue ich den Grundrahmen auf dem Boden liegend zusammen. Nun kommt der spannende Moment in dem ich feststelle, ob ich bei der Bemaßung und Planung auch keinen Fehler gemacht habe. Zum Glück passt die Konstruktion genau in die vorgegebene Raumecke.

Um die Konstruktion auf die entsprechende Höhe zu bringen habe ich vier Winkelauflagen aus Stahlblech (4 mm Dicke) kanten und bohren lassen. Auch diese Winkel wurden anschleißend in meiner Wunschfarbe pulverbeschichtet. Jetzt gilt es die Auflagen an den richtigen Stellen und in der richtigen Höhe absolut in der Waage an der Wand zu befestigen. Um eine hohe Tragkraft zu erreichen haben wir 12er Dübel ausgewählt. Die Auflagen befestige ich mit Sechskant Holzschrauben (DIN 571) M10 und einer passenden Unterlegscheibe.

Wenn die Auflagen angebracht sind, wird der Grundrahmen (am besten mit 2 Helfern) vom Boden vorsichtig auf die Auflagen gelegt. An der langen Wandseite wird der Rahmen nun ebenfalls mit der Wand verschraubt. Dazu haben wir bei der Produktion bereits 3 Löcher durch das Rohr gebohrt. Durch die Löcher kann ich nun die Bohrungen in der Wand vornehemen. Wieder arbeite ich zur Befestigung mit Sechskant Holzschrauben, M12er Dübeln und Unterlegscheiben. Außerdem verschraube ich die Winkelauflagen noch von unten mit dem Grundrahmen um diesen zusätzlich zu sichern.

Als nächstes lege ich das Lattenrost und die Matratze in den Rahmen, um es später einfacher zu haben. Die Matratze „schwebt“ nun 175 cm über dem Boden. Damit es nachts oder beim Spielen keine unerwarteten Unfälle gibt, habe ich Rundstäbe aus Kiefernholz mit einem Durchmesser von 28 mm besorgt. Dazu passend habe ich mir im Abstand von je 11 cm Bohrungen in das außen liegende Rahmenteil bohren lassen. Nun nehme ich das jeweilige Höhenmaß bis zur Zimmerdecke und säge mir die Rundstäbe zurecht. Dann werden die Stäbe in das Rohr gesteckt und von unten mit einer Holzschraube mit dem Rahmen verbunden.

Jetzt wird die Leiter mit dem Rahmen verschraubt. Für die Stufen der Leiter und die Ablage am Kopfende besorge ich mir auf Maß geschnittene Multiplex-Platten (15 mm dick). Hier werden nun die scharfen Kanten gebrochen, um das Verletzungsrisiko zu verringern. Die Stufen werden außerdem vorgebohrt und dann von oben mit Flachrundschrauben (DIN 603)  mit den Sprossen verschraubt. Von der Unterseite wird die Schraube nun mit einer Unterlegscheibe und einer selbstsichernden Mutter befestigt.

Die Multiplex-Platte für die Ablage klebe ich mit Weicon Speed Flex einfach auf den Rahmen. Mithilfe von zwei Schraubzwingen werden Rahmen und Holzplatten nun etwa 30 Minuten aneinander gepresst. Anschließend ist die Verbindung ausreichend fest und sofort belastbar und das Bett ist fertig.

Für mich kam dann das mit Abstand spannedste Moment: Wie fällt wohl das Fazit beim Rest der Familie aus? Zum Glück hat sich der Aufwand gelohnt und die Begeisterung ist riesig. Nachdem auch Belastbarkeit und Stabilität ausgiebig gestetst sind bin auch ich happy. Sollte ich dein Interesse geweckt haben, wünsche ich viel Spaß und Erfolg beim Nachbau.


Dekorativer Schutz für Wände, Ecken und Kanten

L-Profil auf Maß

Gerade neu gebaut oder frisch renoviert und schon die ersten Macken in den Wänden? Wir haben heute eine einfache Lösung für Dich, die dein Problem löst und gleichzeitig auch optisch hochwertig ist.

Beschädigungen am Mauerwerk sind ärgerlich und unschön. Die Reparatur ist zudem oft aufwendig und teuer. Ob durch das Öffnen der Terrassentür, einen unachtsamen Augenblick mit dem Einkaufskorb oder die Fahrgeschäft deines Nachwuchs: Das Ergebnis ist meist ein Schaden an Putz und Farbe.

L-Profile oder Winkelprofile aus Edelstahl, Edelstahl geschliffen, Stahl, Stahl verzinkt und Aluminium sind zum einen ein echter Hingucker. Zum anderen bieten sie aber auch einen hochwertigen Schutz für das Mauerwerk. ProKilo bietet die Gelegenheit die Profile sowhohl in der Gesamtlänge (bzw. Höhe) als auch in der Dimension der Schenkel und Auswahl der Materialstärke auf Maß zu fertigen.

In vielen Bereichen sind die Mauerkanten hohen Beanspruchungen ausgesetzt. Das gilt insbesondere für Lager- und Produktionsräume, in denen mit Transportfahrzeugen gearbeitet wird.
Ohne entsprechenden Schutz durch Winkelprofile kann die Wand durch wiederholte Aufpralle stark in Mitleidenschaft gezogen werden. Im besten Fall hat das unschöne Flecken und Kratzer zur Folge, im schlimmsten Fall sogar Schäden am Mauerwerk.
Ein Kantenschutzprofil lässt sich passgenau auf der Mauer anbringen und fängt jeden Aufprall ab.
Durch die elegante vielen verschedenen optischen Möglichkeiten durch die Materialvielfalt fügt er sich unauffällig in die vorhandene Raumeinrichtung ein. Bei weiß gestrichenen Wänden ist zum Beispiel ein Aluminium Blech mit einer weißen Beschichtung ideal geeignet.

Einfach konfigurieren und online bestellen

Bestelle Dir ganz einfach online für einen wirksamen Schutz deiner Wände dein passendes L-Profil. Alle unsere Kantenschoner stammen aus deutscher Produktion und sind in erstklassiger Qualität verarbeitet.
Wir liefern zuverlässig und mit kurzen Lieferzeiten (meist 2-3 Tage maximal) direkt zu Dir nach Hause oder auf deine Baustelle.

Wenn Du statt einer Lösung aus Metall lieber mit einem Kunststoff arbeiten möchtest, können wir Dir unsere weißen PVC-Winkel in verschiedenen Standard-Größen und einer Länge von 2600 mm anbieten.

Für die Montage deiner Winkel empfehle ich Dir einen schnellen und haftstarken Montagekleber, wie den Speed Flex in weiß oder kristall von Weicon. Viel Erfolg!

ProKilo® macht das Bezahlen „digital einfach“

Ab sofort können ProKilo®-Kunden ihren Einkauf in den Märkten vor Ort auch bargeldlos mit den digitalen Mobile-Payment-Zahlungssystemen Apple Pay und Google Pay bezahlen. Ob mit iPhone, iPad oder Apple Watch: mit einer einzigen Handbewegung wird die Rechnung schnell und sicher bezahlt. Endgerät einfach an das Lesegerät halten – fertig.

Und: Was für Apple gilt, funktioniert natürlich auch mit entsprechenden Android- Endgeräten (z. B. Samsung) Unkomplizierter und schneller geht’s einfach nicht.

Kleben statt Schweißen?

Metalle kleben

Kleben könnte die Verbindungsechnik der Zukunft werden, ersetzt aber bisher keinesfalls herkömmliche Verfahren wie Schweißen oder Schrauben. In der Metallverarbeitung führt die Klebetechnik noch ein Nischendasein, obwohl sie viele Vorteile bietet.

Welche Vorteile sind das denn? Das Kleben punktet nicht nur mit Kostenvorteilen, sondern kann zusätzliche Funktionen integrieren, wie zum Beispiel Abdichten, Schalldämmung und Korrosionsschutz.

Gerade für den Heimwerker und DIY´ler ist das Kleben eine interessante Alternative. Oft fehlt es an der Ausrüstung und der nötigen Übung um zu Schweißen. Mittlerweile gibt es für den Geländerbau jede Menge Bauteile z.B. aus Edelstahl, die gesteckt und verklebt werden. So ist es problemlos möglich ein ganzes Geländer zu konstruieren, ohne selbst zu Schweißen oder auf den Fachmann angewiesen zu sein.

Im klassischen Metallhandwerk dominieren die bewährten Verfahren Schweißen und Schrauben und werden in Nischenbereichen durch Nieten, Löten, Falzen und Kleben ergänzt. Der Metallverarbeiter verfügt hier zumeist über lange Erfahrungen. Das Schweißen erlernst Du über viele Jahre. Beim Kleben ist das genauso notwendig. Kleberart, Temperaturen, Feuchtigkeit, Oberflächenvorbereitung, Anordnung der Klebeflächen – all das musst du für eine sichere Klebeverbindung beherrschen. Sonst birgt das Kleben Risiken. Und genau da liegt der Hase im Pfeffer.

Vielleicht sind ja auch unsere Baumarkterfahrungen mit dem viel zitierten „Alleskleber“ schuld, die der ein oder andere vielleicht schon einmal gemacht hat: Gerade erst repariert, zerbricht dein Werkstück schon kurze Zeit später wieder an derselben Stelle. Es gibt keinen Alleskleber, mit dem du alles kleben kann. Dieser kann nämlich nichts richtig und von allem ein bißchen.

In der Metallverarbeitung werden heute drei Klebstofftypen verwendet: Acrylat-, Epoxydharz- und Polyurethan-Klebstoffe. Was wofür geeignet ist, hängt von den Werkstoffen ab, die du verbinden möchtest. Acrylatklebstoffe sind robust und haften auch auf leicht öligen Oberflächen. Mit ca. 20 MPa erzielen sie eine gute Festigkeit. Epoxydharzklebstoffe werden vor allem im Stahlbau eingesetzt. Sie bieten höchste Festigkeiten um die 30 bis 40 MPa. Allerdings sind sie sehr anspruchsvoll an die Oberflächenvorbereitung: 100 %ige Fett- und Staubfreiheit sind Voraussetzung. Probleme bereiten immer wieder Rost bzw. Oxidschichten an der Metalloberfläche. Epoxydharze haften meist sehr gut am Rost. Nur der Rost hält nicht gut an den Oberflächen der Bauteile. Stahlteile müssen also komplett entrostet und am besten blankgeschliffen werden.

Bei Aluminium ist das anders. Der Rost ist hier eine Oxidschicht, die fest mit dem Werkstoff verbunden ist. Aluminium kannst du sehr gut mit Epoxydharz-Klebstoffen verkleben.  Auch Acrylatklebstoffe sind geeignet, haben aber, wie erwähnt, geringere Festigkeiten. Für Messing sind wiederum Epoxydharz-Klebstoffe geeignet, da Kupferwerkstoffe in Verbindung mit Acrylatklebstoffen Kupferacrylate bilden, die nicht lange halten. Die Oberflächen musst du, wie bei Stahl, vorher blank schleifen. Polyurethan-Klebstoffe sind UV-beständig und verkleben auch lackierte Metalloberflächen miteinander. Aus optischen Gründen werden sie in der transparenten Version bevorzugt.

Wie finde ich den richtigen Kleber für mein Anliegen? Dazu bietet sich der Klebstoff-Finder von unserem Partner Weicon an. Hier gibst Du einfach an, welche Werkstoffe du verbinden möchstest und welche Anforderungen du an die Verbindung hast. Auf Knopfdruck erhältst du einen Produktvorschlag.

Der Vorteil beim Schweißen wiederum ist die schnelle Belastbarkeit: Nach dem Schweißen ist die Verbindung fest und kann sofort voll belastet werden. Eine Klebeverbindung braucht Zeit zum Härten. Und wieviel das ist, darüber können Herstellerangaben und Erfahrungswerte Auskunft geben. Egal wofür du dich entscheidest: Wir wünschen Dir gutes Gelingen für dein Projekt!

Rahmen aus Edelstahl nach Maß

Edelstahlrahmen auf Maß

Du benötigst für dein Projekt einen Rahmen mit deinen Wunschmaßen? Egal ob für das neue Gartentor, dein Geländer-Element oder einen Tisch bietet sich nicht zuletzt aufgrund der Stabilität eine Lösung aus Metall an. Doch worauf musst Du achten?

Zunächst stellt sich die Grundsatzfrage: Innenanwendung oder Einsatz im Außenbereich? Hierbei ist es wichtig sich für das richtige Material zu entscheiden. Im Außenbereich empfiehlt sich Edelstahl als Material. Unbehandelter Stahl ist nur mit anschließender Nachbehandlung und Schutz vor Korrosion zu empfehlen. Lackieren oder Pulverbeschichten bietet sich dazu an.

Anschließend ist zu überlegen aus welchen Materialien der Rahmen gefertigt werden soll. ProKilo® bietet Rahmen aus Winkeln, Quadratrohren und Rechteckrohren an. Je nach Beanspruchung sind Materialstärke und Dimension des Vormaterials auszuwählen.

In der Produktion werden die Rohre oder WInkel-Profile dann zunächst auf Gehrung geschnitten bevor diese im Anschluss zu einem Rahmen verschweißt werden.

Habt ihr auch schon einmal ein Projekt mit Rahmen aus Stahl oder Edelstahl umgesetzt? Wir freuen uns besonders über eure Ideen. Einfach eine E-Mail an ichhabsdrauf@prokilo.de senden.

Ein Zuhause für die Tonies

DIY-Vorschlag: Tonie-Regal

Früher gab es den Walkman, später den Discman. Heute gibt es für den ganz jungen Nachwuchs die Tonie-Box. Dabei handelt es sich um ein intuitiven und robusten Audio-Würfel zum Abspielen von Hörspielen und Musik für Kinder ab 3 Jahren, teilweise aber auch schon ab 1 Jahr in Gebrauch.

Abgespielt wird über sogenannte Tonies. Das sind kleine Figuren, die einfach auf die Toniebox gestellt werden. Damit die Tonies auf der Box halten wird in jeder Figur ein Magnet eingearbeiet. Neben den bereits bespielten Tonies gibt es auch Kreativtonies. Diese  können selbst mit Musik, Geräuschen oder Hörbüchern befüllt werden. Schön für den Nachwuchs ist, dass die Figuren auch zum Spielen einladen.

Mit der Zeit sammeln sich beim Nachwuchs immer mehr dieser kostbaren und dekorativen  Figuren und es stellt sich die Frage: Wohnin mit den Tonies?

Auch bei uns Zuhause war es schwer Ordnung in die Sammlung zu bringen und so musste eine Lösung her. Nach kurzer Recherche war klar, dass es hier bereits ein Angebot von der Stange gibt. Aber entweder gefiel uns die Optik nicht, die Platzverhältnisse waren unzureichend oder das Preis- / Leistungsverhältnis war zu unattraktiv. Die Lösung: Selbermachen mit Hilfe von ProKilo.

Meine Idee habe ich in einer Skizze zu Papier gebracht. Aus verzinktem Blech wurde dann zunächst die Außenkontur geschnitten. Hier sind natürlich auch andere Außenkonturen als Laserzuschnitt möglich. Um den Laserzuschnitt problemlos fertigen zu können, genügt eine maßstabsgerechte DXF-Datei.

Im nächsten Schritt wurden die Konsolen als „Regalböden“ angebracht, um den Tonie-Figuren auch ausreichend Platz zu bieten. Die Ecken der dazu genutzen Bleche wurden abgerundet und umgekantet, um Verletzungen auszuschließen.

Zu guter letzt hat ProKilo das Regal in meinem Wunsch-Farbton pulverbeschichtet. Das Ergebnis lädt vor allem dazu ein öfter mit den Figuren zu spielen. Zudem haben wir eine platzsparende und attraktive Aufbewahrungsmöglichkeit gefunden. Fazit des Juniors: Projekt gelungen!

Mittlerweile gibt es übrigens eine ganze Reihe echt schöner Toniebox-Regale aus „magnetischem“ Stahl auch gleich fertig. Für alle, die keine Zeit oder Talent zum Selbermachen haben. Schaut mal hier vorbei! 

Bring uns deine DIY-Idee des Jahres

Gewinnspiel

Die DIY-Idee des Jahres – keine Chance auf Langeweile!

Unter diesem Motto starten auch 2020 wieder unsere DIY-Projekte!

Du hast Spaß daran, aus unseren Metallen und Kunststoffen tolle Projekte umzusetzen? Für dich gibt es nichts Schöneres, als dich richtig im eigenen Projekt auszutoben? Perfekt! Dann mach mit! Zeig uns deine Idee und gewinne bis zu 750 € für dein nächstes DIY-Projekt.

Die ProKilo®-Gewinnaktion „DIY-Idee des Jahres“ ist wie für dich gemacht: Für den kreativsten und ideenreichsten Kunden auf der ganzen Welt!

Schließe dich ein, mach dir Gedanken und pack es an! Lassdich von unserer ProKilo®-Welt und unseren Produkten inspirieren und erstelle dein DIY-Projekt aus ProKilo®-Produkten. Reiche im Zeitraum vom 01.01.–30.11.2020 dein DIY-Projekt ein und gewinne einen Gutschein über 750 € (gültig für einen Einkauf und einzulösen in allen teilnehmenden ProKilo®-Märkten sowie im Onlineshop)!

Und so gehts:

Ganz einfach! Schick uns ein paar Fotos von deinem ProKilo®-Heimwerker-Projekt, inklusive einer Kurzbeschreibung des Projekts sowie deiner Kontaktdaten per E-Mail an ichhabsdrauf@prokilo.de oder gib die Bilder und Infos einfach in deinem ProKilo®-Markt des Vertrauens ab.

Dann noch kurz warten und mit ein bisschen Glück kannst du dich schon bald mit allen ProKilo®-Produkten, die dein Herz begehren, eindecken!

Im Juni werden die ersten tollen DIY-Projekte von euch vorgestellt. Im Dezember werden die drei Gewinner gekürt:

  1. Platz: 750 € Einkaufs-Gutschein,
  2. Platz: 500 € Einkaufs-Gutschein,
  3. Platz: 250 € Einkaufs-Gutschein.

Die Gewinner werden dann schriftlich von uns benachrichtigt.
Also: Worauf wartest du noch? Wir sind schon ganz gespannt auf deine Idee und wünschen dir viel Glück!

Vielleicht hast du ja heute schon die die DIY-Idee des Jahres …

Schweißen bei Kälte? – Worauf Du achten musst!

ProKilo

Die Temperaturen sinken. Doch einige Arbeiten müssen auch in der Kälte erledigt werden, wie z.B. das Schweißen. Du fragst dich vielleicht ob und wie sich die Kälte auf das Schweißen auswirkt. Hier ein kleiner Leitfaden zum Kaltwetter-Schweißen.

WO SOLL ICH ANFANGEN?

Nun, der erste und grundlegendste Schritt ist, sich selber dem Wetter anzupassen. Das mag offensichtlich erscheinen, aber wenn man sich mit all den anderen Faktoren befasst, sind die einfachsten Dinge manchmal am einfachsten zu übersehen. Jegliches Schweißen, das Du machst, ist besser, wenn Du warm angezogen bist. Du wirst fokussierter, Deine Hände ruhiger und Du wirst dich mental weniger unter Druck gesetzt fühlen. Stelle auch sicher, dass Du die richtige Elektrode an der richtigen Position bei deinem Projekt verwendest. Diese beiden grundlegenden Schritte sind von entscheidender Bedeutung und können leicht vergessen werden.

KANN KÄLTE MEINEM SCHWEISSGERÄT SCHADEN?

Ja, obwohl die meisten modernen Schweißgeräte robust konstruiert sind und extremer Kälte widerstehen können. Informationen zu den Temperaturgrenzwerten Deiner Maschine findest Du in der Bedienungsanleitung. Eine Sache, die Du besonders im Auge behalten solltest, sind Deine Elektroden. Kälte kann zu Kondensation an den Elektroden führen, was zu Wasserstoffverunreinigungen in der Elektrode selbst führen kann, und kann auch zu Problemen an den Schweißnähten führen, auf die wir später noch eingehen werden. Wenn Deine Elektroden nass werden, trockne sie bei 120° die vorgeschriebene Zeit vor.

WIRKT SICH DIE KÄLTE AUF MEINE SCHWEISSNÄHTE AUS?

Absolut! Wie zu erwarten ist, bewirkt kalte Luft eine schnellere Abkühlung der Schweißnähte und eine Bildung von Oberflächenfeuchtigkeit. Beides macht die Schweißnähte anfälliger für Risse. Um dies zu vermeiden, heize das zu schweißende Material mit einem Heißluftföhn auf mindestens 10° vor. Wenn es sich um eine empfindliche und besonders empfindliche Schweißnaht handelt, kann es auch sinnvoll sein, die Schweißnähte nachzuheizen. Schnelles Abkühlen führt zu Spannungen in den Schweißnähten und kann zu Verformungen oder Rissen führen. Durch das Nachheizen der Schweißnähte können diese Spannungen abgebaut werden, und die Schweißnaht kann kontrollierter abgekühlt werden. Versuche auch, Kondenswasser auf dem zu schweißenden Material vorher zu verdampfen. Es ist zwar unmöglich, die Feuchtigkeit vollständig zu entfernen, aber es ist immer noch wichtig, darauf zu achten, dass sich an der Stelle, an der Du schweißt, kein Wasser ansammelt oder keine Wasserperlen darauf sitzen. Reduziere Deine Geschwindigkeit beim Schweißen, um der Schweißnaht mehr Zeit zum Aufheizen zu geben. Erhöhe auch die Hitze auf Deinem Brenner, um die niedrigeren Temperaturen auszugleichen. In modernen Schweißanleitungen wird außerdem empfohlen, das Metall sporadisch etwa alle 7-8 cm anzuheften, da der starke Unterschied zwischen heißem und kaltem Metall zu Verformungen führen kann.

OUTDOOR-SCHWEISSEN BEI KALTEM WETTER

Es gibt ein Sprichwort bei Motorradfahrern, das sich auch zum Schweißen passt: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unzureichende Ausrüstung. Mit der richtigen Ausrüstung und den entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen solltest Du keine Probleme haben. Wenn Du im Freien bist, informiere Dich über das Wetter im Voraus und führe regelmäßig Testschweißungen durch. Die Tageszeit, die Luftfeuchtigkeit, die Windgeschwindigkeit und die Windrichtung können die Temperatur und damit Deine Schweißnähte erheblich beeinflussen. Tragbare Abdeckungen sind auch nützlich, wenn Du welche hast. Insbesondere Windschutzscheiben sind nützlich, da es keine wirklich gute Möglichkeit gibt, den Wind zu bekämpfen, außer mit Schilden.

WIR HABEN DIE KÄLTE ÜBERSTANDEN, WAS NUN?

Seltsamerweise können einige der schlimmsten Schäden an deinem Schweißgerät nicht bei Kälte, sondern erst danach auftreten. Wenn sich das Wetter wieder erwärmt, kann sich durch die wärmere Luft Kondenswasser und Feuchtigkeit auf Deinem Gerät ansammeln, insbesondere wenn Du es in einer nicht beheizten Garage oder in einem Schuppen aufbewahrst. Diese Kondensation kann zu Rostbildung und elektrischen Schäden an Deinem Schweißgerät führen. Um dieses Problem zu umgehen, solltest Du Deinen Arbeitsbereich mit einer Trockenheizung aufheizen. Eine andere Möglichkeit besteht darin, eine leichte Schicht WD-40 auf empfindliche Teile deines Gerätes aufzutragen.

Wir hoffen, dass Dir dieser Leitfaden zum Schweißen bei kaltem Wetter weiter geholfen hat. Wir wünschen Dir viel Erfolg bei deinem Projekt!

Tonwagen – mobiler Arbeitsplatz der Marke Eigenbau

Dass Not erfinderisch macht, beweist René N. mit seinem DIY-Tonwagen. Schon lange war der Tonmeister für Fernsehen und Kino auf der Suche nach einem mobilen Arbeitsplatz, in dem er alle Geräte unterbringen konnte, die er täglich am Set benötigt. Die am Markt erhältlichen Tonkarren
waren für seine Zwecke allerdings nicht praktikabel und/oder zu teuer. So kam René auf die Idee, seinen Arbeitsplatz selbst zu bauen – entsprechend seiner eigenen Vorstellungen und Bedürfnisse.

Da der Wagen möglichst leicht sein sollte, besteht alles außer der Achse, den Reifen und der Tonangelauflage aus Aluminium. Um das gute Stück optisch aufzupeppen, hat René die großen Flächen mit Carbonfolie beklebt. Damit die Tonkarre problemlos durch jede Tür passt und auch in
einem Kombi Platz findet, lässt sich der obere Teil ohne großen Aufwand vom unteren abnehmen.

Der gesamte Wagen ist auf 19 Zoll ausgerichtet, sodass auch der Einbau von
Standard-19-Zoll-Aluminium-Rack-Schubladen problemlos möglich ist. Ein fest verbauter Antennenhalter auf der Rückseite ermöglicht schnelles Arbeiten, da er nicht immer wieder neu angebracht werden muss. Die mit Schnellverschlüssen versehenen Antennen werden einfach an der
eigens angefertigten Distanzstange aus fünf Millimeter starkem Aluminium-Vollmaterial befestigt – und fertig.

Der obere Teil des Tonwagens beherbergt den Tonrecorder mit angeschlossenem Mischpult. Ganz oben gibt es noch eine kleine Ablagefläche für alle möglichen Dinge. Für die Tonangelauflagen rechts
und links hat René kurzerhand Espresso-Tassen aus Edelstahl zweckentfremdet.

Ein wirklich gelungener Eigenbau, der seinen Brüdern „von der Stange“ garantiert in nichts nachsteht. Wir bedanken uns für die Einsendung und wünschen viel Spaß bei der Arbeit.