Fit für die Reise – Dachgepäckträger für den guten Zweck

Die nördlichste Ralley der Welt „The Baltic Sea Circle“ führt für einen guten Zweck in 16 Tagen durch zehn Länder und einmal um die Ostesee. Mit dabei ist auch das Team Starrider aus NRW und ein Dachgepäckträger aus unserem Material.

Veranstalter ist die Superlative-Adventure-Club GmbH aus Hamburg, welche seit knapp 10 Jahren mehrere solcher Wohltätigkeits-Rallyes veranstaltet.
Jedes Team, welches an einer Rallye teilnimmt ist dazu angehalten Spenden für einen wohltätigen Zweck zu sammeln. Im Jahr 2018 ist so beispielsweise eine Gesamtsumme von 1,35 Mio. € an Spenden gesammelt worden.

Vor einigen Wochen kontaktierte mich Frank und erzählte mir, dass er gemeinsam mit seinem beiden Freunden Mario und Michael in diesem Jahr an der Ralley teilnehmen wird.

Für das Gefährt der drei abenteuer-hungrigen Freunde aus NRW fehlte noch ein maßgeschneiderter Dachgepäckträger um während der Tour auch gut gerüstet zu sein. Aus Stahl-Rundrohren 21,3×2,65 , Flach-Profil 25×5 und einem Lochblech-Zuschnitt die Frank in unserem Markt Düsseldorf abgeholt hat, war der Dachgepäckträger schnell zusammen gebaut und lackiert.

Frank holt das Material bei Michael vom ProKilo-Team Düsseldorf ab

Die Rollen im Team sind klar verteilt:

Mario ist nicht nur ein begnadeter Gitarrenspieler, sondern auch für die Routenplanung vor und vor allem während der 16-tägigen Rallye verantwortlich. Michael ist Social-Media-Experte und gleichzeitig Marketing-Beauftragter und somit für jeglichen Kontakt mit Sponsoren, Helfern und unseren Spendenempfängern bestens geeignet. Frank ist von Hause aus ein passionierter Schrauber und kümmert sich in erster Linie um alle technisch relevanten Fragestellungen rund um das Gefährt.

Wieso „Team Star Rider“?
Schnell war der Entschluss der drei zur Teilnahme gefasst und auch ein Team Name gefunden, denn bei der Planungen stellte sich heraus, dass Mario einen  guten DJ abgibt und mit der Single „Star Rider“ von der schwedischen Band „Hällas“ überzeugte.  Also drei Star Rider die auch noch unter einem guten Stern fahren? Denn das Fahrzeug stand auch schon fest. Der „fast“ Oldtimer von Michael, den er von seinen Großeltern vorzeitig geerbt hatte, war ebenfalls einstimmig als perfektes Gefährt gewählt worden. Der Mercedes Benz 190 E in schlichtem weiß feierte dieser Tage sein 30-jähriges Jubiläum.

Mercedes-Benz 190E mit Gepäckträger Marke Eigenbau

Für wen werden Spenden gesammelt?
Auf der Suche nach einem regionalen Verein bzw. einer Organisation die Unterstützung benötigt wurden sie in ihrem Umfeld rasch fündig. Michaels Nachbarin ist ehrenamtlich im Kinder- und Jugendhospiz Regenbogenland tätig. Nachdem sich die 3er Combo informiert hatte, was genau denn die Arbeit des Regenbogenlandes ist, war sofort einstimmig klar, das wird unser Projekt.

Wo und wie kann man helfen?
Spendet unserem Wohltätigkeitsprojekt direkt in via betterplace.org.
betterplace.org ist eine Spendenplattform aus Berlin, die von der gemeinnützigen Aktiengesellschaft gut.org, betrieben wird.  Um Team Star Rider zu unterstützen folgt einfach diesem Link.

Mittlerweile ist die Ralley in vollem Gange. Hier könnt ihr die Geschicke des Team Star Rider verfolgen. Wir wünschen weiterhin viel Spaß auf der spannenden Reise und viel Erfolg beim Spendensammeln für den guten Zweck.




Nützliche Hand- und Heimwerker-Apps für Deine DIY-Projekte

Das Thema Digitalisierung ist allgegenwärtig. Auch vor dem Handwerker- und Do-it-yourself-Bereich machen die smarten Algorithmen nicht halt. Mittlerweile gibt es eine stattliche Zahl an Smartphone-Apps, mit denen Du die wichtigsten Werkzeuge immer bei Dir hast, ohne einen großen Werkzeugkasten mit Dir herumtragen zu müssen. Wir haben ein paar dieser praktischen Helferlein einmal etwas genauer unter die Lupe genommen.

Werkzeugkiste

Ob Winkelmesser, Lineal, Wasserwaage oder Senklot – mit der Werkzeugkiste hast Du alle wichtigen Messgeräte immer dabei. Auch ein Taschenrechner, eine Taschenlampe und ein Dezibelmesser sind mit an Bord. Möchtest Du sehen, ob Deine Bank, Dein Tisch oder Dein Weinregal richtig ausgerichtet sind? Klicke einfach auf das Wasserwaage-Symbol und lege Dein Smartphone auf das Objekt, und schon weißt Du Bescheid. Ähnlich simpel funktionieren die anderen Werkzeuge. Besonders praktisch ist die Option, Maße als Fotonotiz zusammenzufassen. Damit gehört die Zettelwirtschaft der Vergangenheit an.

Dieses kostenlose Tool gibt es sowohl für Android als auch für iPhone. Der Unterschied besteht darin, dass bei Android-Geräten das Lineal verfügbar ist, bei iPhone hingegen ein Messschieber.

Bosch Toolbox

Offiziell für Profi-Handwerker gedacht, leistet die Bosch Toolbox auch Heimwerkern wertvolle Dienste. Sie bietet neben Tools, die eher Berufshandwerker interessieren (z. B. Rapport- und Stundenzettel), auch eine Aufmaßkamera, mit deren Hilfe Du Maße direkt in ein Foto eintragen, Besonderheiten wie elektrische Leitungen und Anschlüsse markieren und Notizen wie Sprachmemos, Videos und Texte hinzufügen kannst. Ein Einheitenrechner hilft Dir, unterschiedliche Werte schnell in das richtige Maß zu konvertieren. Darüber hinaus hast Du die Möglichkeit, Materialkosten gleich über die App zu kalkulieren.

Teil der gratis erhältlichen Bosch Toolbox ist eine katalogisierte Übersicht über das gesamte Bosch Professional-Sortiment. Viele der dort gelisteten Maschinen kannst Du direkt bei ProKilo bestellen. Die App ist im Google Play Store sowie im Apple App-Store erhältlich.

Smart Tools – Werkzeugkasten

Beim Smart Tools – Werkzeugkasten handelt es sich um ein Komplettpaket mit sechs einzelnen Apps. Jede davon enthält Werkzeuge für einen ganz bestimmten Einsatzbereich. Länge, Winkel und Steigungen kannst Du damit ebenso messen wie Höhen, Breiten und Flächen. Neben einer Schalldruckmessung und einem Vibrometer bietet Dir das Tool einen Kompass, einen Metalldetektor und GPS. Eine Taschenlampe sorgt bei Bedarf für mehr Licht und ein Einheiten-Konverter nimmt Dir das umständliche Umrechnen ab.

Diese deutschsprachige App, von der es eine Gratis- und eine erweiterte kostenpflichtige Pro-Version gibt, ist nur für Android erhältlich.

NORM2GO

Für Handwerker ist das Wissen um DIN-Normen unerlässlich. Doch auch Heimwerker müssen bei vielen Arbeiten technologische und sicherheitsrelevante Standards einhalten. So sind im Sanitärbereich und bei Wasseranschlüssen Mindesthöhen vorgeschrieben, in denen Anschlussarmaturen anzubringen sind. Aber auch im Zusammenhang mit Lacken und Farben kann es nützlich sein, die eine oder andere Norm zu kennen. Ein praktisches Tool vor allem für professionelle Handwerker, aber auch für semiprofessionelle Heimwerker, ist die App NORM2GO vom Beuth Verlag, die Dir in Sekundenschnelle verrät, ob eine DIN-Norm noch aktuell ist oder nicht.

Diese kostenlose App funktioniert leider nur für Normen ab dem Jahr 2004, auf deren Deckblatt sich ein scannbarer Barcode befindet. Dafür zeigt sie Dir aber nicht nur an, ob eine DIN veraltet ist, sondern verweist Dich auch direkt auf das derzeit anzuwendende Nachfolge-Dokument.

Fazit:

Apps für Hand- und Heimwerker sprießen mittlerweile wie Pilze aus dem Boden. Neben den hier vorgestellten gibt es noch viele weitere Anwendungen, die Dir die Arbeit erleichtern. Die meisten davon stehen kostenlos zum Download, für einige wird ein kleiner Betrag fällig. Die Gratisversionen lohnen in jedem Fall einen Blick. Bei Nichtgefallen kannst Du sie jederzeit wieder löschen und Dich nach einer Alternative umschauen.

Gartenhaus in moderner COR-TEN-Optik

Wer einen eigenen Garten besitzt, benötigt genügend Stauraum, um Gartengeräte, Blumentöpfe und andere Dinge aufzubewahren. Hierfür bietet sich ein Gartenhaus an. In Baumärkten und Gartencentern findest Du eine beachtliche Auswahl an verschiedensten Fertig-Bausätzen. Allerdings haben diese häufig den Charme einer zu groß geratenen Hundehütte. Wir zeigen Dir, wie Du Dir aus COR-TEN-Stahl ein individuelles Gartenhaus nach Deinen Bedürfnissen bauen kannst.

Die im Handel angebotenen Gartenhäuser sind häufig sehr niedrig und erfordern viel Stellfläche. So viel Platz ist in den heutzutage immer kleiner werdenden Grundstücken oft nicht vorhanden. Bist auch Du stolzer Besitzer eines eher kleinen Gartens? Dannbenötigst Du eine Lösung, die nur wenig Grundfläche benötigt, aber dennoch ausreichend Stauraum bietet. Modernere Gartenhaus-Varianten, die diesen Anforderungen entsprechen, liegen preislich zwischen 7.500,- und 12.000,- EUR. Ein stolzer Preis dafür, dass Du den Aufbau immer noch in Eigenleistung erbringen musst.

Die Lösung: Selbermachen, sparen und in Sachen Design punkten


Mit einem COR-TEN-Gartenhaus Marke Eigenbau kommst Du nicht nur viel günstiger weg, Du kannst auch die Größe ganz individuell bestimmen. Außerdem hast Du die Möglichkeit, neben einem geschlossenen Raum auch einen offenen Bereich einzurichten, der Dir als Unterstand für Deinen Grill oder die Fahrgeschäfte Deines Nachwuchses dienen kann. Die Grundlage bildet ein Grundgerüst aus Alu-Konstruktionsprofilen. Diese bieten den Vorteil, dass Du dank des Aufbaus der Profile und der großen Auswahl an Zubehör weder schweißen noch kleben musst, um stabile Verbindungen zu schaffen.

Das hier vorgestellte Selbstbau-Gartenhaus hat eine eher untypische Bauform. Die Grundfläche beträgt lediglich gute 1,5 Meter x 3,25 Meter und auch die Höhe ist mit 2,5 Meter auf der Vorderseite eher ungewöhnlich. Die tatsächlichen Außenmaße sind etwas größer, da das Grundgerüst später unsichtbar sein soll und daher rundum verkleidet wird. Für das Dach des Häuschens werden Stegplatten verwendet, die von oben her Tageslicht hereinlassen.

Für einen Nachbau benötigst Du folgende Materialien:

Für den Untergrund empfehlen wir:

  • Schotter
  • feinkörnigen Splitt
  • Randsteine als Einfassung
  • Gehwegplatten 40 x 40 cm, 5 cm dick

Außerdem brauchst Du folgendes Handwerkszeug:

  • Inbusschlüssel
  • Schraubenschlüssel
  • Ratschen-Kasten
  • Handnietzange
  • Akku-Schrauber mit 4,5 mm starkem Bohrer

Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Nachbauen

Und so gehst Du vor:

Schritt 1: Vorbereitung des Untergrundes

Bevor Du mit dem Aufbau des Gartenhauses beginnst, musst Du für einen ebenen Untergrund sorgen. Dies gewährleistest Du, indem Du an der gewünschten Stelle ein Loch in der Größe der Stellfläche plus rundum zusätzlich je 20 cm aushebst. Danach füllst Du die Grube mit Schotter und feinkörnigem Splitt auf und setzt Randsteine als Einfassung. Anschließend ziehst Du das verfüllte Material plan ab und verlegst darauf die Gehwegplatten. Möchtest Du Dein Gartenhaus elektrisch beleuchten, solltest Du vor dem Verlegen der Platten ein Kabel für die Stromversorgung einbringen.

Schritt 2: Montage des Gerüst

Für den Aufbau des Grundgerüstes genügt gängiges Werkzeug wie Inbusschlüssel, Schraubenschlüssel und Ratschen-Kasten. Richte das Gerüst unbedingt exakt aus, damit später die Türen und die Stegplatten gut passen.

Schritt 3: Dachmontage

Befülle das Dach mit Stegplatten und verschraube diese.

Schritt 4: Befestigung der Außenverkleidung

Die Außenverkleidung besteht aus 1,5 mm starken COR-TEN-Blechen. Um Wassereintritt zu vermeiden, wurden diese so gekantet, dass das Wasser außen ablaufen kann.

Beginne mit der Montage jeweils von unten ausgehend. Um ein einheitliches Lochbild zu erhalten ist es sinnvoll, alle Löcher anzuzeichnen. Zur Erleichterung der Arbeit kannst Du die Bleche mithilfe von Zwingen am Profil fixieren. Zum Bohren der Löcher verwendest Du einen Akku-Schrauber mit einem 4,5 mm starken Bohrer. Im Anschluss befestigst Du die Bleche auf Stoß mit den Aluminium-Nieten.

Tipp: Steht Dein Gartenhaus an der Grundstücksgrenze, solltest Du mit der Montage an der Rückseite beginnen. Später könnte diese nicht mehr so gut zugänglich sein.

Spätestens jetzt solltest Du Dein Bauwerk an seinen Bestimmungsort stellen, da das Gesamtgewicht nun schon recht ordentlich ist. Sobald Du es positioniert hast, musst Du es unbedingt wieder exakt in die Waage bringen und ausrichten, damit sich die Türflügel später nicht verselbstständigen.

Nun kannst Du die beiden Seiten verkleiden. Dabei gehst Du genauso vor wie beider Rückseite. Für zusätzlichen Lichteinfall sorgt ein Feld aus Polycarbonat für den Außenbereich im oberen Bereich des einen Seitenteils.

Die Schrägen im Dachbereich verblendest Du ebenfalls mit COR-TEN-Blech. Auch hier wird wieder angezeichnet, gebohrt und genietet. Um die Außenecken des Häuschens sauber zu verdecken, verwendest Du Winkel, die Du einfach aufsetzt und mit Weicon Speed-Flex verklebst.

Schritt 5: Der Innenausbau

Jetzt beginnst Du mit dem Einbau der verzinkten Bleche als Trennwand zwischen dem geschlossenen und dem offenen Bereich. Anschließend verlegst Du das Alu-Riffelblech als Bodenbelag. Somit ist eine gute Stabilität gewährleistet. Denk daran, gegebenenfalls ein Loch in eines der Bodenbleche zu bohren, um das Stromkabel ins Häuschen zu verlegen.

Schritt 6: Einbau der Türen

Die Türen sind recht groß bemessen, damit sich der Zugang später möglichst komfortabel gestaltet. Um die Stabilität zu gewährleisten, werden sie durch und durch verschraubt. Zum Abschluss montierst Du noch einen Griff, einen Treibriegel und, um Unbefugten den Zutritt zu verwehren, einen Riegel mit Vorhängeschloss.

Schritt 7: Individuelle Einrichtung

Hier kannst Du Dich abschließend ganz nach Deinen Bedürfnissen und Deinem Geschmack austoben. Das Schöne am Alu-Konstruktionsprofil ist, dass das System immer erweiterbar ist. Wenn sich Deine Anforderungen an den Platzbedarf verändern,kannst Du beispielsweise nachträglich weitere Ebenen für Regalböden einbauen.


Metall für den Außenbereich – richtiger Schutz bringt lange Freude

Ob als reine Dekoration oder mit einem bestimmten Zweck verbunden – Metall erfreut sich als Gestaltungselement im Außenbereich einer immer größeren Beliebtheit. Allerdings können Luftfeuchtigkeit, Regen, Frost und starke Temperaturschwankungen ihre Spuren an Metallobjekten hinterlassen.

Wir verraten Dir, welches Metall sich besonders gut für die Verwendung in Hof und Garten eignet und wie Du dieses am besten schützen kannst.

Stahl, Stahl verzinkt, COR-TEN-Stahl, Aluminium, Edelstahl – im Grunde eignen sich all diese Metalle zur Herstellung dekorativer und/oder funktionaler Elemente für den Außenbereich. Ob Du lange Freude daran hast, richtet sich allein danach, ob Du das Material richtig schützt – und zwar von Anfang an.

Stahl – Metall-Schutzlack oder Zinkspray halten Rost fern

Wie alle Eisenmetalle ist auch Stahl sehr anfällig für Korrosion. Die Hauptursache ist Feuchtigkeit, die im Zusammenspiel mit Luftsauerstoff zu chemischen Oxidationsprozessen auf der Stahloberfläche führt und Rost entstehen lässt. Deshalb ist es wichtig, Elemente aus diesem Material, z. B. die in unserem Blog vorgestellte DIY-Feuerschale, durch eine geeignete
Oberflächenbehandlung zu schützen.

Hierfür eignet sich zum Beispiel eine Rostschutzgrundierung plus einem Metall-Schutzlack. Dieser bildet durch Bestandteile wie Harze, Glaspartikel und andere wasserabweisende Stoffe eine undurchdringliche Barriere gegen Nässe. Alternativ kannst Du die Stahloberfläche auch mit Zinkspray behandeln.

Stahl verzinkt – unedles Zink als Opferanode

Beim Verzinken wird Stahl mit einer dünnen Zinkschicht versehen, die sehr gut vor Rostbefall schützt. Gegenüber dem edleren Stahl wirkt Zink als Opferanode und verhindert dadurch die Korrosion des Metalls, bis es selbst vollständig korrodiert ist. Dieser Effekt funktioniert auch noch in einem gewissen Abstand, sodass Fehlstellen in der Zinkschicht und nicht allzu breite bloßliegende Schnittkanten ebenfalls geschützt sind. Allerdings bewirkt die hieraus resultierende Bimetallkorrosion einen beschleunigten Abtrag der umliegenden Zinkschicht.

Einen optimalen Schutz erzielst Du, indem Du den verzinkten Stahl an den Stellen behandelst, an denen Du das Material geschnitten und damit die Zinkschicht verletzt hast. Bestens dafür geeignet ist Zinkspray, das einen robusten Schutzfilm gegen Korrosion bildet.

COR-TEN-Stahl – edler Rost als Korrosionsschutz

COR-TEN-Stahl bildet auf seiner Oberfläche unter der charakteristischen Patina eine sehr dichte Sperrschicht aus Phosphaten oder Sulfaten, die das Metall vor weiterer Korrosion schützt. Damit kannst Du Dir jegliche zeitraubende Oberflächenbehandlung sparen.

Da COR-TEN-Stahl für Schnecken ein unüberwindliches Hindernis darstellt, eignet er sich beispielsweise als Material für Hochbeete. Eine entsprechende Bauanleitung findest Du in unserem Blog. Auch der dort beschriebene DIY-Gartenbrunnen besteht aus diesem Metall.

Aluminium – natürliche Oxidschicht schützt vor Zerstörung

Wie jedes Metall bildet auch Aluminium im Kontakt mit Sauerstoff eine natürliche Oxidationsschicht. Anders als beim Stahl kommt deren Wachstum jedoch nach rund 2,5 bis 4 Mikrometern zum Stillstand.
Dadurch ist das darunterliegende Metall optimal vor korrosiven Einflüssen geschützt. Das funktioniert allerdings nur, so lange das Aluminium in einem pH-neutralen Umfeld bleibt.

Schwankt der pH-Wert, beispielsweise durch salzige Seeluft, kann die Oxidschicht außer Kontrolle geraten. Winzige Rostpartikel, die von der Luft mitgetragen werden, können sich festsetzen und ausbreiten. Die Folge ist Rost auf Aluminium.

Das lässt sich nur durch einen zusätzlichen Schutz der Aluminiumoberfläche verhindern. Am
häufigsten kommt hierfür die Pulverbeschichtung zur Anwendung. Nicht selten wird das Material aber
auch eloxiert.

Edelstahl – regelmäßige Pflege erhält die Schönheit

Aufgrund seiner hohen Beständigkeit ist Edelstahl ein beliebtes Material für den Außenbereich. Allerdings handelt es sich bei der Annahme, dass Edelstahl grundsätzlich rostfrei ist, um ein weitverbreitetes Missverständnis.

Wie korrosionsbeständig das Metall ist, hängt vom Chromanteil ab, da dieser Bestandteil für die sogenannte natürliche Passivierung verantwortlich ist. Enthält die Legierung mehr als zehn Prozent Chrom, kannst Du von Rostfreiheit ausgehen. Als rostfrei ausgezeichnete Edelstähle haben einen Chromanteil von durchschnittlich 14 Prozent.

Wenn Du einen Edelstahl für die Verwendung im Außenbereich auswählst, solltest Du unbedingt die Korrosionsbeständigkeitsklasse im Auge behalten. Unter der KBK 1 werden Edelstähle mit weniger als zwölf Prozent Chrom zusammengefasst, die nur über einen geringen eigenen Korrosionsschutz
verfügen und mit einer Beschichtung vor Witterungseinflüssen geschützt werden müssen. Edelstähle der KBK 2 sind unter normalen Einsatzbedingungen rostfrei. Normal heißt, dass die Umgebung pH-neutral sein muss. Wohnst Du in der Nähe des Meeres, brauchst Du mindestens Edelstahl der KBK 3.

Damit Edelstahl-Elemente im Außenbereich über lange Zeit schön bleiben, solltest Du ihnen eine regelmäßige Pflege zukommen lassen. Hierfür empfiehlt sich beispielsweise Edelstahl Pflegespray. Dieses hinterlässt nicht nur einen langanhaftenden wasserabweisenden Schutzfilm, es verhindert auch unschöne Schmutzablagerungen.

ProKilo für Europa

Am 26. Mai finden in Östereich und Deutschland Europawahlen statt. Wir möchten gerne auf das Thema aufmerksam machen und für eine hohe Wahlbeteiligung werben. Warum das so ist erfahrt ihr hier…

Vielleicht ist es schon dem einen oder anderen aufgefallen: Seit Anfang Mai findet ihr auf unserer Website ein kleines Statement mit dem wir zeigen möchten, dass wir hinter der europäischen Idee stehen.

Warum machen wir das?

Wir sind der Meinung, dass Europa uns am Herzen liegt. Wir betreiben konkret einen ProKilo Markt in Österreich und viele in Deutschland. Die meisten unserer Produkte werden in unterschiedlichen Ländern in ganz Europa hergestellt. Speziell in unserer Region hier im westlichen Rheinland haben wir oft Kontakt zu Kunden aus den Niederlanden, Luxemburg und Belgien. Auch im privaten Bereich sind wir es z.B. gewohnt Grenzen ohne größere Kontrollen zu überqueren und auch im benachbarten Ausland mit dem Euro zu bezahlen. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Alle diese Dinge tragen zu einem guten Gelingen des beruflichen und privaten Lebens bei. Am 26. Mai finden die Europawahlen statt. Im Jahr 2014 gab es leider eine sehr geringe Wahlbeteiligung. Dabei werden heute die meisten Entscheidungen mit denen wir leben, im Europaparlament getroffen. Eine geringe Wahlbeteiligung begünstigt extreme Meinungen an den politischen Rändern. Darum finden wir sollte jeder von seinem Wahlrecht Gebrauch machen und seine persönliche Stimme einbringen.

Was machen wir noch?

Alle unserer ProKilo-Märkte, die über einen Fahnenmast verfügen, werden im Monat Mai Flagge zeigen und die europäische Fahne hissen. Außerdem weisen wir mit kleinen Plakaten die durch das europäische Parlament gestaltet wurden, auch unsere Kunden vor Ort auf das Thema Europawahl hin.

Wichtig ist uns an dieser Stelle zu betonen, dass wir keine politische Wertung vornehmen, sondern auf die Wichtigkeit der Wahlen aufmerksam machen wollen, verbunden mit der Hoffnung, dass 2019 mehr als 50% der Wähler ihre persönliche Stimme abgeben.

Wir freuen uns über jedes Foto vor einem unserer Märkte mit Europafahne oder Plakat im Hintergrund, welches mit dem Hashtag #diesmalwähleich versehen ist.

Schuster bleib bei deinen (Fuß)leisten…

Ich bin selbst schon ein paar Mal umgezogen oder habe bei etlichen Umzügen im Freundeskreis und Familienkreis mit geholfen. Oft wird der Umzug genutzt, um frische Farbe an die Wände zu bringen oder auch den Bodenbelag zu tauschen. Das gilt im Eigenheim, aber auch für viele, die als Mieter ein neues Zuhause beziehen. Ich empfand es immer als besonders ärgerlich neben den hohen Ausgaben für den Bodenbelag auch noch teure Fußleisten zu bezahlen. Hinzu kommen die lästigen Gehrungs-Schnitte und der hohe Zeitaufwand.

Bei mir stand vor kurzem wieder einmal eine Renovierung auf dem Programm. Die erst vor wenigen Jahren angeschafften wirklich teuren weißen Holzfußleisten hatten doch stark unter dem Spieltrieb unserer Kinder gelitten. Die Indoor-Fahrgeschäfte wurden wild durch alle Räume gesteuert. Die Spuren an den Holzfußleisten reichten von Lackflecken bis hin zu völlig beschädigten Stellen. Gerade außen liegende Ecken bieten leider eine große Angrffsfläche.

Auf der Suche nach einer Lösung, die länger als nur fünf Jahre lang, wilde und tobende Kinder erträgt, kam mir die Idee unbehandelten rohen Stahl zu verwenden. Nachdem ich die Dimension der bisherigen Fußleisten gemessen hatte, entschied ich mich für Flachstahl 40×10. Der Flachstahl wurde dann stehend auf Gehrung geschnitten. Anschließend wurden Löcher mit einem Durchmesser von 7mm gebohrt und gesenkt. Der Vorteil daran ist einfach zu erklären, denn so lassen sich die gefertigten Leistenstücke einfach vor den jeweiligen Wandabschnitt setzen und mit einem 6er Steinbohrer direkt an der richtigen Stelle anbohren. Das lästige Anzeichnen entfällt so. Bevor wir die Leisten aber montieren können, müssen sie einmal gereinigt werden. Der rohe „schwarze“ Stahl hinterlässt sonst auch Spuren auf meinen Wänden. Gereinigt werden können die Profile mit Bremsenreiniger zum Beispiel von Weicon. Nun werden noch die Dübel in die Wand geschlagen, die Leiste wieder vor die Wand gesetzt und dann mit dem Akku-Schrauber und einer Schraube mit Senkkopf verschraubt.

Um nicht alle paar Zentimeter Bohrlöcher in der Fußleiste zu haben, habe ich so wenig Löcher, wie möglich gebohrt und mir mit einem Spezial-Klebstoff geholfen. Der Weicon Speed Flex in der Farbe kristall ist hier ideal geeignet, um eine unsichtbare aber dauerhafte Verbindung herzustellen. Einfach mit einer Auspress-Pistole auftragen und vorsichtig andrücken. Bitte achtet darauf nicht zu viel Klebstoff zu verwenden, sonst quillt der überflüssige Klebstoff hinter den Fußleisten hervor. So lassen sich in kurzer Zeit zeitgemäße und verhältnismäßig günstige Fußleisten anbringen.

Um die rohe Stahl-Optik zu erhalten habe ich die Fußleisten nach der Montage mit Bienenwachs eingerieben. So besteht innen liegend ein guter Schutz vor Korrosion. Wenn rundherum beim Putzen keine Wasserschlacht veranstalter wird, dann reicht eine Behandlung auch gut 5 Jahre aus. Ich freue mich auf eure Rückfragen und wünsche viel Spaß beim Nachbauen!

Blindniete richtig setzen – so schaffst Du feste Verbindungen

Blindniete bieten Dir die Möglichkeit, Bauteile aus verschiedensten Materialien lösbar oder unlösbar miteinander zu verbinden. Der besondere Vorteil dieser Niete besteht darin, dass Du sie an nur einseitig erreichbaren Stellen „blind“ einsetzen kannst. Für eine dauerhafte und sichere Verbindung ist es wichtig, dass das Material, der Durchmesser und die Länge der Niete auf den Werkstoff und die Geometrie der zusammenzufügenden Elemente abgestimmt sind.

Für das Einsetzen der Niete benötigst Du:

Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Blindniet-Varianten wie Senkniete, Flachkopfniete, Einnietmuttern und Einnietbolzen, die Dir eine nahezu unendliche Anwendungsvielfalt ermöglichen. Unabhängig von der jeweiligen Ausführung besteht der Blindniet aus einem hohlen Nietkörper, aus dessen Kopf ein mit einer Sollbruchstelle versehener längerer Dorn herausragt.

Unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung ist auf die Verwendung einer manuellen Nietzange ausgelegt. Bei der Nutzung anderer Nietzangenarten ist das grundlegende Vorgehen identisch.

Schritt für Schritt zur sicheren Niet-Verbindung

1. Schritt: Bohrung setzen

Zunächst zeichnest Du die vorgesehene Nietstelle mithilfe eines Blei- oder Filzstifts an. Dann bereitest Du das Werkstück mit dem Körner und dem Hammer auf das Bohren des Lochs vor. Damit verhinderst Du, dass Dir der Bohrer wegrutscht und unschöne Kratzer auf der Materialoberfläche hinterlässt.

Ist die Nietstelle vorbereitet, bohrst Du das Loch durch die zu fügenden Werkstücke. Im Idealfall sollte der Durchmesser der Bohrung 0,1 mm größer sein als der Durchmesser des Niets. Für die Verbindung von Metallblechen benötigst Du einen entsprechenden Metallbohrer.

2. Schritt: Blindniet in Werkstück einsetzen

Stecke den Niet in das gebohrte Loch. Achte darauf, dass die Werkstücke dabei bündig aufeinander liegenbleiben und nicht verrutschen. Der Niet sollte etwa einen Nietdurchmesser weit aus der Rückseite des hintenliegenden Fügeteils herausragen.

Vergewissere Dich, dass auf der Blindnietzange das korrekte Mundstück aufgeschraubt ist. Öffne die Griffsicherung der Zange und lass den Hebel in die hintere (offene) Position gleiten. Setze die Zange nun so auf den Blindniet auf, dass dessen Dorn komplett in das Mundstück hineinrutscht.

3. Schritt: Niet setzen

Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, drückst Du den Zangenkopf auf den Niet und presst den Nietsetzkopf möglichst fest auf die Nietfläche. Nun drückst Du die Griffe der Blindnietzange zusammen. Durch die Bewegung der Spannbacken wird die vordere Verdickung des Nietdorns in die Niethülse gezogen. Das führt zu einer Stauchung und zur Aufweitung des Niets innerhalb und hinter der Bohrung.

Zunächst wird der hohle Nietkörper durch die Stauchung verkürzt, wodurch sich sein Durchmesser vergrößert. Zum Ende dieser Phase füllt der Niet die Bohrung vollständig aus. Sobald er sich nicht weiter im Durchmesser ausdehnen kann, bildet sich hinter der Bohrung eine deutliche Ausweitung, die dafür sorgt, dass der Niet nicht mehr nach vorn herausrutschen kann.

Damit der Niet am Ende richtig fest sitzt, musst Du den Vorgang wiederholen, bis der Nietdorn seine Sollbruchstelle erreicht hat und abreißt. Den nun in der Zange befindlichen abgerissenen Teil des Dorns kannst Du anschließend entsorgen.

Tipps fürdas richtige Setzen von Blindniet-Sonderformen

Neben herkömmlichen Blindnieten gibt es noch einige spezielle Varianten, die zum Teil anders gesetzt werden müssen.

Hammerschlag-Blindniet

Bei dieser Nietform schlägst Du den Dorn ein, um den Niet zu spreizen. Durch das Stauchen wird der Niet dicker, bis er das Nietloch komplett ausfüllt und sich an die Wand des Bohrlochs drückt. Der im Niet verbleibende Dorn verschließt die Öffnung. Achte darauf, die Schläge exakt senkrecht auszuführen, damit sich der Nietschaft nicht krümmt.

Becherniet (Dicht-Blindniet)

Bei dieser Variante besteht der Unterschied zum herkömmlichen Blindniet darin, dass das verdickte Ende des Dorns nicht sichtbar ist, weil der Nietkörper es wie ein Becher vollständig umschließt. Den Becherniet setzt Du mit der Blindnietzange wie oben beschrieben.

Durchziehniet

In dieser Nietausführung hat der Dorn keine Sollbruchstelle, sondern wird mit der Blindnietzange komplett durch die Niethülse gezogen. Der Dorn besitzt einen sechseckigen Kopf und in die Nietaußenfläche ist ein Gewinde eingeprägt. Dadurch kannst Du den Niet bei Bedarf nachträglich mit einem Sechskantschlüssel demontieren.

Stufenblindniet

Hier besteht der hohle Nietkörper aus einem dünnen Bereich, der sich verhält wie ein Blindniet. Zwischen diesem und dem Nietkopf befindet sich ein dickerer Teil, der sich weder staucht noch aufweitet. Zur Anwendung kommen Stufenblindnieten, wenn eines der zu verbindenden Bauteile hohl oder nicht ausreichend hart ist oder eine druckempfindliche Oberfläche besitzt. Auch hierkommt die Blindnietzange zum Einsatz.

Blindniet-Bolzen

Beim Blindniet-Bolzen ist der Nietdorn am Werkzeugende rilliert, um höhere Zugkräfte zu ermöglichen. Ziehst Du den Nietdorn mithilfe der Nietzange, staucht sich das nach vorn herausragende Ende der Niethülse. Wenn die maximale Stauchung erreicht ist, legt sich der Nietkopf ähnlich einem Schließringbolzen um den Nietdorn. Erhöhst Du die Zugspannung noch weiter, bricht der Dorn ab. Der Rest verbleibt unter Spannung in der Niethülse.

Blindnietmuttern und -schrauben

Bei Blindnietmuttern handelt es sich um Hülsen, die an einem Ende einen Kragen und am anderen Ende ein Innengewinde besitzen. Zwischen Gewinde und Kragenweist der Schaft eine geringe Wandstärke auf. Anstelle des Dorns tritt ein Gewindebolzen. Ziehst Du diese an, wölbt sich der dünnwandige Schaft nach außen, wodurch sich die Blindnietmutter im Werkstück verspannt.

Zum Setzen dieser Niete gibt es eine spezielle Blindnietmutter-Hebelzange. Auf deren Gewinde schraubst Du die Blindnietmutter auf. Der Dorn muss am Ende ein kleines Stück herausschauen. Dann setzt Du die Mutter in das vorgebohrte Loch im Werkstück ein und spannst Sie mit der Zange. Es entsteht ein flacher Kragen an der Oberseite des Gewindes, der das Werkstück einspannt und dafür sorgt, dass der Niet absolut fest sitzt.

Bei der Blindnietschraube ersetzt ein fest verbundener Gewindebolzen den Dorn. Das Setzen funktioniert im Prinzip genau so wie bei der Blindnietmutter.

Ein stilvoller Platz für edle Tropfen – DIY-Weinregal im Bauhaus-Stil

Du trinkst gern Wein und suchst nach einer Möglichkeit, den edlen Rebensaft stilvoll aufzubewahren? Wir zeigen Dir mit unserem DIY-Weinregal, dass sich ansprechendes Design und einfache Konstruktion nicht gegenseitig ausschließen müssen. Angelehnt an den vor rund 100 Jahren ins Leben gerufenen Bauhaus-Stil, vereint unser Selbstbau-Regal Funktionalität und schnörkellose Ästhetik und avanciert damit zu einem ganz besonderen optischen Highlight.

Unser Beispiel-Regal für die Lagerung von 8 Flaschen besteht aus insgesamt 9 Rahmen aus Stahlrohr. Dabei handelt es sich um rohen, unbehandelten S235JR, dem am häufigsten verwendeten Werkstoff im Bauwesen.

Du kannst das Weinregal so bauen, wie von uns vorgeschlagen, es aber auch ganz nach Belieben erweitern. Sowohl die Größe und die Anzahl der Rahmen als auch das Material sind frei wählbar, sodass Du Dir mithilfe unserer Anleitung ein einzigartiges Unikat schaffen kannst, das Deine Gäste mit Bewunderung zur Kenntnis nehmen werden.

Für das hier vorgestellte Weinregal für 8 Flaschen benötigst Du:

Der große Rahmen mit einer Höhe von 1200 mm und einer Breite von 100 mm bildet den Träger für die kleinen Rahmen und dient später auch der Wandbefestigung. Aus den kleinen Rahmen mit einer Länge von 260 mm und einer Breite von 100 mm werden die Ablagen für die Weinflaschen.

Eine Alternative zu den fertigen Rahmen sind auf Gehrung geschnittene Quadratrohre, die Du selbst verschweißen kannst. Das bedeutet zwar etwas mehr Arbeit, bietet Dir aber auch flexiblere Anpassungsmöglichkeiten und eine weitere Kostenersparnis.

Achtung: Weinflaschen sind nicht genormt. Zu den wichtigsten Vertretern gehören beispielsweise die Bordeauxflasche, die Burgunderflasche, die Schlegelflasche und die Sachsenkeule, die es jeweils in unterschiedlichsten Größen gibt. Überprüfe deshalb vorab genau, ob sich die von uns gewählten Rahmenmaße für Deine Flaschen eignen und passe sie gegebenenfalls an.

An Werkzeug und Zubehör brauchst Du:

  • Schweißgerät
  • Flex mit Fächerscheibe zum Verputzen der Schweißnähte
  • Gliedermaßstab/Maßband
  • Anschlagwinkel
  • Reißnadel
  • Körner
  • Bohrmaschine mit passendem Bohrer
  • Entgrater
  • Aufsatz zum Senken des Bohrlochs
  • Schrauben (Senkkopf 4,5 x 70) und passende Dübel
  • Schweißschild + Handschuhe
  • Schweiß-Schutz-Spray

Und so funktioniert’s:

Schritt 1: Erstelle die Rahmen

Hierzu brauchst Du einfach nur die auf Gehrung geschnittenen Einzelteile zuheften und zu verschweißen. Hilfreich dabei ist der Anschlagwinkel, der die Einhaltung der rechten Winkel sicherstellt. Anschließend wird das Ganzeverputzt, damit die Rahmen schön glatt aussehen. Diese Arbeit kannst Du Dir ersparen, indem Du fertige Rahmen bei uns bestellst.

Schritt 2: Überlege Dir die Anordnung der Rahmen, die als Flaschenhalter dienen

Hierbei kannst Du Deiner Fantasie freien Lauf lassen. Ob Du die Rahmen einfachmittig oder wechselseitig nach den Seiten hin versetzt auf dem Trägerrahmenaufbringst, ist ganz allein Deine Entscheidung. Wir haben die versetzteVariante gewählt, wobei der Rahmen auf der kurzen Seite 40 mm und auf derlangen Seite 120 mm über den Trägerrahmen hinausragt.

Hinsichtlich der vertikalen Anordnung haben wir uns für eine gleichmäßigeVerteilung entschieden. Dabei sollte der Trägerrahmen auch bei voller Bestückung sowohl oben als auch unten erkennbar bleiben. Der erste Rahmen von unten sitzt daher 60 mm höher als der Abschluss, während der Abstand von obenher 100 mm beträgt. Somit wird der Rahmen später nicht von der obersten Flascheverdeckt.

Schritt 3: Übertrage die Maße auf den Trägerrahmen

Bringe mithilfe des Gliedermaßstabs, des Anschlagswinkels und der Reißnadel Markierungen für die Anordnung der kleinen Rahmen auf dem Trägerrahmen auf. Dabei solltest Du gleich mit festlegen, wo später die Bohrungen für dieWandbefestigungen hinkommen. Markiere diese Stellen mit einem Körner.

Schritt 4: Verbinde die Rahmen miteinander

Du kannst die Rahmen entweder miteinander verschweißen oder mittels Schraubenmiteinander verbinden. Erstere Variante ist die optisch schönere, da das Regal so wie aus einem Guss wirkt. Auch hier empfiehlt es sich, die Rahmen zunächstan den Eckpunkten zu heften. Dadurch sinkt die Gefahr, dass sich das Metall aufgrund der Hitzeeinwirkung verzieht. Abschließend werden auch diese Schweißnähte verputzt und schon ist das Weinregal fertig.

Tipp: Um unschöne Schlacke-Spritzer auf dem Regal zu vermeiden, ist es ratsam, die Konstruktion vor dem endgültigen Verschweißen mit Schweiß-Schutz-Sprayeinzusprühen.

Geübte Profis und Heimwerker können das Schweißen natürlich selbst übernehmen. Zählst Du Dich nicht dazu, kannst Du das Zusammenfügen auch bei ProKilo in Auftrag geben.

Schritt 5: Bohre die Löcher für die Befestigung

Aufgrund des Gewichts des voll beladenen Regals – eine Standardweinflaschewiegt mit Inhalt immerhin rund 1300 Gramm – solltest Du hier nicht sparen und lieber eine Schraube mehr als zu wenig einrechnen. Wir haben uns für 4 Schrauben (Senkkopf 4,5 x 70) als Befestigungspunkte entschieden. Bohre dieLöcher in entsprechender Größe und senke sie anschließend, damit die Schraubenköpfe später nicht aus dem Rahmen herausstehen.

Unser Tipp zum Abschluss:

Natürlich eignet sich unser DIY-Weinregal nicht nur für Weinflaschen. Du kannstes ebenso gut als Champagner-Regal oder als Spirituosen-Regal nutzen. Achte aber in diesem Fall unbedingt darauf, die Maße entsprechend anzupassen, damit die Flaschen später nicht durch die Rahmen durchrutschen oder bei der kleinsten Erschütterung herunterrollen.

Ein DIY-Herz aus Kupfer – der ganz spezielle Liebesbeweis zum Valentinstag

Du möchtest Deiner oder Deinem Liebsten etwas ganz Besonderes zum Valentinstag schenken? Wir haben da einen ganz tollen Vorschlag für Dich. Wie wäre es mit einem selbstgemachten Herz aus rot schimmerndem Kupferblech, das Du ganz einfach selbst anfertigen kannst. Ein Unikat, das so einzigartig ist wie Eure Liebe.

An Material brauchst dafür lediglich:

Dazu empfehlen wir Dir folgendes Werkzeug:

  • Stichsäge GST75 BE mit Metall-Sägeblättern
  • Bohrmaschine mit passendem Bohrer
  • Schleifpapier
  • Permanent-Marker
  • Schutzbrille
  • Handschuhe

Schritt für Schritt zum DIY-Herz

Schritt 1: Übertrage die Herzform auf das Blech

Verwende dafür am besten einen Permanent-Marker, damit nichts verschmiert und die Konturen klar erkennbar bleiben. Die Linie verschwindet automatisch beim Zuschneiden. Bist Du nicht so gut im Zeichnen, such Dir einfach ein schönes Herzbild im Internet aus, drucke es auf etwas stabileres Papier und schneide es als Schablone aus.

Schritt 2: Schneide das Herz mit der Stichsäge aus

Benutze ein möglichst feinzahniges Sägeblatt, damit das Material beim Sägen nicht ausreißt. Hast Du das Blatt bereits für andere Metalle genutzt, solltest Du es vor der Kupferbearbeitung gut reinigen. Anderenfalls könnte das Einbringen der anderen Metalle in das Kupfer zu unerwünschter Oxidation führen.

Trage beim Sägen unbedingt eine Schutzbrille, um Deine Augen vor den wegspringenden Splittern zu schützen.

Schritt 3: Entgrate die Ränder mit Schleifpapier

Beim Sägen entstehen an den Rändern des Herzens scharfkantige Auffaserungen und Metallspänen, die nicht nur unschön aussehen, sondern auch eine Verletzungsgefahr darstellen. Diese lassen sich leicht mithilfe eines mittelkörnigen Schleifpapiers entfernen.

Schritt 4: Loch anzeichnen und bohren

Um das Kupfer-Herz später aufhängen zu können, benötigt es ein 4,8 mm großes Loch für den Faden. Dieses zeichnest Du ebenfalls mit dem Permanent-Marker an. Um ein Abrutschen des Bohrers zu vermeiden, empfiehlt es sich, die Bohrstelle vorher anzukörnen.

Schritt 5: Loch entgraten

Das Loch solltest Du ebenfalls von Metallspänen und Auffaserungen befreien, um die Verletzungsgefahr zu bannen und ein späteres Ausreißen des durchgeführten Fadens zu verhindern.

Schritt 6: Faden zum Aufhängen durch das Loch fädeln

Das ist der einfachste Schritt bei der Herstellung des Herzens. Du brauchst den Faden nur durchzuziehen und verknoten und schon ist die Valentins-Überraschung fertig.

Unser Tipp: Individualisiere Dein Herz

Besonders persönlich wird das Kupfer-Herz mit einer individuellen Botschaft, die Du zum Beispiel mit einem Lackmalstift aufbringen kannst. Eine weitere Möglichkeit wäre, die Message mit einem pneumatischen Gravierer in das Metall einzuritzen. Sofern Du noch keine Übung im Gravieren hast, solltest Du das Motiv oder den Schriftzug aber erst an einem geeigneten Probeteil üben.

Es geht auch noch individueller! Wenn Du nicht gerne mit der Säge arbeitest, dafür aber Vektorgrafiken im dxf oder dwg-Format erstellen kannst, kannst Du Dir auch dein ganz individuelles Herz als Formzuschnitt bestellen. ProKilo fertigt Dir dann dein Unikat mittels Wasserstrahl- oder Laserschneidverfahren. Deine Datei und deine Wünsche schickst Du einfach an shop@prokilo.de um ein individuelles Angebot zu erhalten. Bitte bringe hier ein wenig Geduld für die Fertigung mit. Aktuell benötigen wir rund 14 Tage zur Anfertigung. Aber mit solch einer individuellen Lösung, machst Du Dich bestimmt auch zum Helden deiner Liebsten.

Die DIY-Idee des Jahres – keine Chance auf Langeweile!

Unter diesem Motto starten 2019 wieder unsere DIY-Projekte!

Du hast Spaß daran, aus unseren Metallen und Kunststoffen tolle Projekte umzusetzen? Für dich gibt es nichts Schöneres, als dich richtig im eigenen Projekt auszutoben? Perfekt! Dann mach mit! Zeig uns deine Idee und gewinne bis zu 750 € für dein nächstes DIY-Projekt.

Die ProKilo®-Gewinnaktion „DIY-Idee des Jahres“ ist wie für dich gemacht: Für den kreativsten und ideenreichsten Kunden auf der ganzen Welt!

Schließe dich ein, mach dir Gedanken und pack es an! Lassdich von unserer ProKilo®-Welt und unseren Produkten inspirieren und erstelle dein DIY-Projekt aus ProKilo®-Produkten. Reiche im Zeitraum vom 01.01.–30.11.2019 dein DIY-Projekt ein und gewinne einen Gutschein über 750 € (gültig für einen Einkauf und einzulösen in allen teilnehmenden ProKilo®-Märkten sowie im Onlineshop)!

Und so gehts:

Ganz einfach! Schick uns ein paar Fotos von deinem ProKilo®-Heimwerker-Projekt, inklusive einer Kurzbeschreibung des Projekts sowie deiner Kontaktdaten per E-Mail an ichhabsdrauf@prokilo.de oder gib die Bilder und Infos einfach in deinem ProKilo®-Markt des Vertrauens ab.

Dann noch kurz warten und mit ein bisschen Glück kannst du dich schon bald mit allen ProKilo®-Produkten, die dein Herz begehren, eindecken!

Im Juni werden die ersten tollen DIY-Projekte von euch vorgestellt. Im Dezember werden die drei Gewinner gekürt:

  1. Platz: 750 € Einkaufs-Gutschein,
  2. Platz: 500 € Einkaufs-Gutschein,
  3. Platz: 250 € Einkaufs-Gutschein.

Die Gewinner werden dann schriftlich von uns benachrichtigt.
Also: Worauf wartest du noch? Wir sind schon ganz gespannt auf deine Idee und wünschen dir viel Glück!

Vielleicht hast du ja heute schon die die DIY-Idee des Jahres …