Die offizielle Eröffnungsfeier des neuen ProKilo-Marktes in Wiesbaden

Unser Markt in Wiesbaden ist endlich geöffnet!
Endlich! Wie schon auf Facebook angekündigt, gibt es heute nun die Bilder von unserer Eröffnungsfeier des ProKilo-Marktes in Wiesbaden. Nachdem wir dich schon beim Aufbau exklusiv mit Bildern versorgt haben, bist du natürlich auch jetzt der Erste, der diese Fotos zu sehen bekommt. Viel Spaß!

Um 10:30 Uhr kam ich am Freitag im Wiesbadener Markt an und was soll ich sagen? Sie waren bereits alle fleißig dabei: haben noch Luftballons aufgepustet, Geschenke verpackt, dekoriert und den Grill angeheizt. Eine halbe Stunde später ging es dann offiziell los und die Gäste kamen, um den neuen Metall- und Kunststoffmarkt zu feiern. Was an diesem Tag alles passierte, habe ich dir hier in einer kleinen Bildergalerie zusammengestellt:

Unser ProKilo-Dino bewacht den Markt.
Der Markt von außen. Absolutes Wiedererkennungsmerkmal: der Dino! 🙂
Luftballons zur Dekoration...
Dominikus, Daniel D. und Daniel M. beim Vorbereiten der Luftballons…
Roter Teppich und Luftballons im Empfangsbereich...
Dominikus bastelt sie noch an den Eingang – übrigens flogen die Luftballons im Laufe des Tages gen Himmel. Hast du sie vielleicht irgendwo gesehen?
Die kleinen Geschenke für jeden Gast...
Ein kleines Geschenk für jeden Gast und Helfer, das Aline und ich mühsam zusammengebastelt haben. Was drin war? Psssst…
Ein kleines Geschenk für unsere Gäste...
Und so sahen sie dann fertig aus: unsere kleinen Give-Aways. Okay, ich verrate dir unser spezielles Geschenk – in jedem Tütchen befand sich ein Flaschenöffner-Dulli… 😉
Lecker Kölsch gab es natürlich auch...
Lecker Kölsch gab es natürlich auch – wir stehen ja zu unseren Wurzeln! Ach und natürlich das Highlight: Unser Gastgeschenk, mit dem man offensichtlich auch Flaschen öffnen kann.
Grillwurst und Bierchen zur Eröffnung...
Jürgen heizt den Grillwürstchen so richtig ein – hmmm, hat er gut gemacht! 🙂
Prost! Daniel Bopp und Daniel Düster stoßen an...
Und Prost! Auf den neuen ProKilo-Markt stoßen Daniel Bopp und Vertriebsleiter Daniel Düster als Erste an.
Unser LKW-Fahrer mag auch Kölsch.
Doch auch unser LKW-Fahrer Emmanuel ließ sich – wie noch einige andere Gäste – das Kölsch schmecken…
Die Theke mit ihrem "Heiligenschein" - sieht schon cool aus.
Der Markt in Wiesbaden verfügt sogar über eine zweite Etage. Wenn man hier steht, kann man die Kollegen super beobachten. Und den neuen Thresen bewundern.
Grillwürste und Mittagspause...
Zur Mittagszeit lockte dann der leckere Grillgeruch nach draußen, wo die ersten Grillwürste schon auf den Verzehr warteten.
Chris John an der Metallsaege...
Wir hatten auch am Freitag natürlich Kunden im Markt, also musste Chris trotz aller Feierei auch noch an die Arbeit. Sieht sehr professionell aus, was er da macht. 🙂
Stahl-Regal und Metallsäge...
Das ist übrigens ein kleiner Eindruck aus dem Markt. Alles sauber und ordentlich – so, wie es sich gehört. 😉

Wir freuen uns riesig, dass alles so gut geklappt hat. Es war auf jeden Fall ein schöner Tag, eine spaßige Eröffnung – und ein sehr netter Kundenberater, der jetzt voller Vorfreude auf dich wartet. Komm gerne mal bei Chris vorbei!

Noch mehr Bilder gibt es übrigens auf unserer Facebook-Seite – schau gern mal vorbei! 🙂

Kundenprojekt: Wie Künstler aus Berlin einer alten Kommode neuen Glanz verleihen

Eine Kommode erhält einen ganz neuen Glanz!
Es wird mal wieder Zeit für ein Kundenprojekt und da ist in Berlin etwas richtig Tolles zustande gekommen! Ein Kunde holte sich bei uns Bleche und verschönerte damit seine Kommode. Heraus kam ein mega toller Retro-Effekt!

Für manche Kundenprojekte braucht man gar nicht viel:

  1. Blech aussuchen, das einem gefällt
  2. das jeweilige Möbelstück ausmessen
  3. die Maße an uns weitergeben und alles auf Maß zuschneiden lassen
  4. kurz warten, bis die Bleche im Briefkasten sind – naja, oder vor der Haustür
  5. die Bleche mit dem richtigen Kleber an die gereinigte und bestenfalls angeraute Kommodenoberfläche anbringen (wenn es eine Holzoberfläche ist, versteht sich)
  6. fertig!

Wow, so einfach und das Ergebnis haut einen um.

Achso richtig – die Bilder! Hier sind sie:

Super toll - ein bisschen Retro, aber einfach nur schön!

Eine schöne Kommoden-Verkleidung von unserem Kunden - super DIY!

Wow, wow, wow – ich bin begeistert. Und die Rosen müssen dann aber auch sein!Freut sich deine Frau – oder du dich eben selbst! 🙂

Interview mit Marc Zahn: Der Softwareentwickler plaudert über Hobby und DIY

Marc Zahn von ich-bin-heimwerker.de stellt sich unseren Fragen...
Seine Projekte sind für jedermann und er nimmt auf seinem Blog auch kein Blatt vor den Mund: Marc Zahn von ich-bin-heimwerker.de ist nicht nur ein wahnsinnig sympathischer Typ, sondern auch ein talentierter Bastler. Dabei baut er nicht etwa Häuser und Garagen, sondern realisiert kleine, aber feine Projekte, die zum Nachmachen einladen und beinahe jedem gelingen dürften. Wir haben den Freizeit-Blogger und Berufs-ITler zum Interview gebeten und das hier ist dabei rausgekommen:
Hi! Erzähl doch mal bitte kurz, wer du bist!

Hallo, ich heiße Marc, lebe in einem Vorort Berlins und bin glücklich verheiratet. Meine Brötchen verdiene ich mir als Softwareentwickler bei einem großen Onlineshop. Beruflich habe ich daher eher wenig mit handwerklicher Arbeit zu tun.

Du schreibst bei ich-bin-heimwerker.de über deine Erfahrungen mit kleinen und großen Heimwerker-Projekten. Erzähl doch mal ein wenig über deinen Blog und wie du überhaupt auf die Idee kamst zu Bloggen?

Ich habe vor etwa zwei Jahren mit dem Bloggen begonnen. Die Auslöser waren mein legendäres Nagellackregal (Was war ich stolz darauf!) und das Verlegen von PVC-Boden in unserer Wohnung.

Ich bin dabei auf etliche Stolpersteine gestoßen und dachte, dass da draußen sicherlich viele andere sind, die dieselben Probleme haben. Dabei kamen dann auch unkonventionelle Lösungen zur Sprache, wie z. B. das Fräsen einer Nut mit einem Akkuschrauber.

Abgesehen davon mag ich das Schreiben. Ich hatte schon früher vor, einen Blog zu starten. Wenn man aber kein Thema hat, für das man brennt, sind die Erfolgsaussichten eher bescheiden. Und sein wir ehrlich: Jeder, der einen Blog schreibt, liebt auch den Ruhm. 😀

In deinem Blog kommt ab und an noch eine weitere Person zum Tragen: deine Frau. Wie kommt sie denn mit dem Heimwerker-Blog-Wahnsinn klar? Baut ihr vielleicht sogar das ein oder andere Projekt mal gemeinsam?

Meine Frau steht da zum Glück hinter mir. Sie achtet auch darauf, dass das Budget eingehalten wird und im Baumarkt nicht der Heimwerker in mir die Kontrolle übernimmt. Jeder, der diesem Hobby verfallen ist, kennt wohl die Situation, in der man „zufällig“ auf ein ganz tolles Werkzeug stößt, dass man unbedingt benötigt. 🙂

Woher holst du dir denn eigentlich Inspirationen für die Projekte, die du auf deinem Blog angehst?

Inspiriationen finde ich querbeet durch alle Medien. Das sind andere DIY-Blogs, Einrichtungsmagazine, aber auch Baumarkt- und Wohnkataloge. Es gibt außerdem unglaublich viel Literatur über Design, Architektur und damit verwandte Themen, die ebenfalls einen reichen Fundus bieten.

Ich habe auf meiner Brainstorming-Liste aktuell ca. 30 verschiedene Projekte, die alle auf ihre Umsetzung warten – und die Liste wird immer länger. Überraschenderweise sind es allerdings die Ideen meiner Frau, die am besten ankommen. Wie kürzlich unser gepimpter Ikea-Spiegel.

Welche DIY-Projekte machen dir denn am meisten Spaß?

Ich bevorzuge Projekte, die in einem überschaubaren Zeitrahmen umsetzbar, aber auch interessant sind. Fußböden verlegen und solche Sachen sind nicht so mein Ding.

Neben Familie, Beruf und anderen Hobbys habe ich einfach nicht so viel Zeit übrig, wie ich gern hätte. Thematisch habe ich keine besonderen Vorlieben – Ich probiere gern Dinge aus, auch wenn es sich von Zeit zu Zeit doch als Schlag ins Wasser herausstellt. Aber oft genug klappt es ja auch und so bleibt die Motivation oben.

In letzter Zeit mache ich öfters sogenannte Ikea-Hacks. Diese sind übrigens eine prima Einsteiger-Alternative zum Selberbauen von kompletten Möbeln!

Was verbindest du mit den Materialien Metall und Kunststoff? Arbeitest du gern mit ihnen?

Prinzipiell bin ich diesen Werkstoffen gegenüber offen. Vor allem Acrylglas bietet ein enormes Potential. Mit Metall bin ich bisher nur in Form von Alu-Profilen in Verbindung gekommen. Das Problem ist, dass sich Metall im Hobbybereich eher schwierig verarbeiten lässt. Es ist halt einfacher, ein Stück Holz durchzusägen als ein Stück Stahl. Ein bereits angedachtes Projekt von mir bekommt aber auf jeden Fall ein Untergestell aus Stahl – nur die Umsetzung steht noch in den Sternen.

Wie bist du auf ProKilo aufmerksam geworden und hast du schon mit unserem Material gearbeitet?

Auf Prokilo bin ich durch Kommentare von Sabine auf meinem und anderen Blogs aufmerksam geworden. Allerdings habe ich bisher noch nicht auf eure Produkte zurückgreifen können. Aber was nicht ist…

Und nun noch ein paar kleine, persönlichere Fragen: Was geht für dich denn gar nicht und was dagegen einfach immer?

„Immer“ gehen für mich viele Dinge: Sonnenschein, ein gutes Buch, ein guter Film, Basteln – da gibt es tausend Sachen. Es gibt nur wenig, was für mich gar nicht geht. Aber wenn ich etwas nennen müsste, dann sind das Leute, die selbst banalste Dinge auf eine Weise erzählen, als ob es dabei um das Überleben der Menschheit ginge.

Wo würdest du gerne mal Urlaub machen?

Puh… Ich bin da wohl das wandelnde Klischee: Karibik, Australien usw.. Aber ich liebe es auch, barfuß am Ostseestrand zu wandeln.

Was sind deine Pläne (insbesondere hinsichtlich deines Blogs) für die Zukunft?

Ich bin seit einiger Zeit dabei, den Blog etwas umzugestalten, um auch Einsteiger stärker anzusprechen. Es gibt kein (ok, kaum ein) besseres Gefühl, als zum Schluss etwas in den Händen zu halten bzw. vor etwas zu stehen, das man Kraft seiner zwei Hände erschaffen hat. Ich habe früher kaum ein Regal waagerecht an die Wand bekommen und hatte auch gar keine Lust, Sachen selber zu machen. Aber als ich dann angefangen hatte, ließ es mich nicht mehr los. Und diese Motivation möchte ich weitervermitteln.

Natürlich soll das nicht heißen, dass es jetzt nur noch Papierflugzeuge und gefaltete Malerhüte zu sehen gibt 😀

Vielen lieben Dank, dass du dir die Zeit genommen hast! Wir sind mehr als gespannt auf deine künftigen Projekte – vielleicht ja sogar mit uns!? Viel Erfolg.

DIY: So einfach bastelst du aus kleinen Korken Blumentöpfe

Aus Weinkorken Blumentöpfe machen? Ja! Und so geht's:
Wir dachten uns, wenn wir schon mal beim Thema sind und dir die Garderobe in Weinkistenoptik gefällt, dann stellen wir dir heute ein weiteres unserer Fundstücke vor: der magnetische Blumentopf für den Kühlschrank oder die Magnetwand. Man muss ja auch noch irgendetwas mit den ganzen Weinkorken anfangen können, wenn die Kiste erst leer ist…
Aus Weinkorken Blumentöpfe basteln - tolle Idee!
Screenshot. Quelle: http://www.heftig.co/mini-blumentoepfe/

Da hatten die Jungs und Mädels vom beliebten heftig.co wirklich eine tolle Idee! Wir finden die Weinkorken mit Sukkulenten drin super cool – hat sogar schon wieder so viel Stil, dass sich selbst Männer für diese Deko nicht schämen brauchen.

Einfach einen Korken nehmen, aushöhlen, Erde rein, Sukkulente einpflanzen. Dann den Magnet ankleben und fertig.

Und wo pinnt man die nun dran? Unsere Idee:

Magnetboard Magnetwand Awesome

Klar wäre auch der Kühlschrank toll zum dran pinnen. Manche haben aber zum Beispiel eine Holzverkleidung vor ihrem Kühlschrank, da würden die Mini-Blumentöpfe also nicht halten. Unsere Idee ist daher eine andere: wie wäre es, wenn man das direkt mit einem weiteren DIY-Projekt verbindet und sich noch schnell eine tolle Magnetpinnwand dazubastelt? Geht nämlich genauso schnell! Man nimmt einfach die ProKilo Magnetleiste und streicht sie dann – wie es unsere liebe Michelle getan hat. Oder man lässt sie wie sie ist. Wie du magst. 😉

Interview mit Blogger Dennis: „Die Kombi aus Holz und Metall ist sehr schön!“

Dennis von Sandro's Bastelblog stellt sich unserem Interview
Er bewarb sich mit einem Projekt bei unserer Aktion „Zeig, was du kannst und gewinne“ und schon war unser Interesse geweckt. Nach einigem Stöbern in seinem Blog „Sandro’s Bastelstube“ konnten wir dann nicht anders, wir müssen dir Dennis unbedingt vorstellen! Also haben wir zum ProKilo-Interview gebeten – rausgekommen sind super spannende Antworten eines netten Bloggers. Aber lies selbst!
Hi! Erzähl doch mal bitte kurz, wer du bist!

Moin. Ich bin Dennis, zarte 37 Jahre alt und komme aus dem hohen Norden. Ich arbeite in der IT, habe aber mal Energieelektroniker gelernt. Bin also handwerklich vorbelastet. Das Basteln ist ein toller Ausgleich zur Arbeit am Computer. Man kann das Erschaffene sehen und anfassen. Zum Basteln bin ich aber durch meine Kinder gekommen. Hier musste natürlich immer passendes Equipment für das Spielzeug gebaut werden. Mein erstes Projekt war eine Treckerhalle für die Spielzeugtrecker. Aber auch am Haus werkel ich viel rum. Als Kind habe ich meinem Vater schon immer dabei geholfen: Fliesenlegen, Tappezieren, Wände einreißen – alles, was anlag, hab ich mitgemacht.

Du bist Blogger und schreibst über deine kleinen und großen Bastel-Projekte mit Holz. Erzähl doch mal ein wenig über deinen Blog und wie du überhaupt auf die Idee kamst zu Bauen und darüber auch noch zu schreiben?

Mein Blog ist eigentlich mehr aus Neugierde entstanden. Als IT´ler hab ich auch ein paar einfache Webseiten gebaut. Ich wollte wissen, wie ein Blog von der Verwaltung funktioniert. Als Inhalt hab ich dann einfach ein paar meiner Projekte eingestellt, die ich auch schon auf anderen Communities veröffentlicht habe. Dann wurde bei einer der Communities zu einem Blog-Award aufgerufen. Das hab ich als Anlass genommen, meinen Blog hübsch zu machen und zu befüllen. Das scheint einigen gefallen zu haben: ich bin auf Platz zwei gelandet. Seitdem befülle ich meinen Blog regelmäßig.

Ich schreibe meinen Blog eigentlich „frei Schnauze“, so, wie ich bin und so, wie ich einen Blog lesen mag. Mit dem, was ich blogge, will ich Anregungen geben, ähnliches nachzubauen. Ich biete keine detaillierten Pläne oder Bausätze – das Meiste von meinen Plänen entsteht eh erst beim Bauen. 😉

Ich mache auch Produkttests, wenn sich dafür die Gelegenheit ergibt oder jemand darum bittet. Aber hier bleibe ich grundsätzlich ehrlich und neutral. Ich sage was gut ist, und was nicht gut ist. Und das aus der Sicht eines Hobby-Bastlers, nicht eines Profis. Ich denke, dass auch nur so auf Verbesserungen bei Maschinen eingegangen werden kann.

Und was machst du, wenn du mal nicht bloggst?

Das ist sehr unterschiedlich. Momentan nutze ich viel freie Zeit mit meinen Kindern. Und ich spiele leidenschaftlich gerne Volleyball, wo Training und Punktspiele ebenfalls Zeit in Anspruch nehmen. Hätte ich dann noch freie Zeit, würde ich sie auf dem Motorrad verbringen, das ich genau wie die Zeit dafür leider nicht habe. Naja, und um bloggen zu können, muss man ja auch was machen. 😉

Welches deiner DIY-Projekte auf dem Blog hat dir denn am meisten Spaß gemacht?

Oh, da gibt es einige. Aber ich glaube, eines der coolsten Projekte war der Doppelkeks-Spender. Das ist eine komplette Eigenkonstruktion. Hier gab es keine Vorlagen im Internet, wo man hätte abschauen können. Auf das Projekt habe ich auch das meiste Feedback bekommen. Sogar DeBeukelaer hat mich angerufen und mir ne Kiste Kekse geschickt.

Die Pläne für den Keksspender V2 habe ich auch schon in der Schublade. Ich weiß nur noch nicht, wie ich den Schokobrunnen daran fest bekomme. 😉

Wie bist du eigentlich auf ProKilo aufmerksam geworden?

ProKilo habe ich durch einen Blogger-Kollegen gefunden. Er hat bereits ebenfalls ein Interview mit euch gehabt.

Und hast du schon mal bei uns eingekauft und wenn ja, was?

Bisher habe ich noch nicht bei euch gekauft, habe euch ja gerade erst gefunden. Aber ich finde die Kombination von Holz und Metall eigentlich sehr schön. Etwas, das ich unbedingt mal zusammen bringen will. Also nicht wundern, wenn demnächst eine Bestellung eingeht. 😉

Was verbindest du mit den Materialien Metall und Kunststoff? Arbeitest du ab und an mit ihnen oder ist und bleibt Holz dein präferiertes Bastel-Material?

Ich vermute mal, dass ich Holz immer als Nummer 1 Material sehen werde. Aber oft sind es die Kombinationen mit anderen Materialien, die es erst perfekt machen. Für meinen Neffen habe ich aus Holz und Kunststoff schon mal eine Rampe für seine Fingerboards gebaut.

Und nun noch ein paar kleine, persönlichere Fragen: Was geht für dich denn gar nicht und was dagegen einfach immer?

Immer geht für mich Spontanes. Wenn es nur lange genug vorausgeplant ist. Das beantwortet eigentlich schon beide Fragen: ich bin gerne spontan, hab aber oft nicht die Zeit dafür. Was sonst nicht geht, sind für mich Neid, Lügen und Rosinen.

Wo würdest du gerne mal Urlaub machen?

Es gibt sehr viele schöne Orte – sogar ganz in der Nähe! Als Fernziel hätte ich da noch Australien und Kanada auf dem Plan. Aber ich bin auch schon mit Amrum und Dänemark zufrieden.

Was sind deine Pläne (insbesondere hinsichtlich deines Blogs) für die Zukunft?

Groß geplant habe ich hinsichtlich meines Blogs eigentlich nichts. Ich will versuchen, wieder regelmäßiger über meine Basteleien zu berichten und damit anderen Anregungen für ihre Projekte zu geben. Weltherrschaft steht erst mal noch hinten an. 😉

Vielen Dank für die schnellen und interessanten Antworten! Wir bei ProKilo wünschen dir auf alle Fälle weiterhin viel Spaß mit deinem Blog – und mit der Weltherrschaft! 🙂

DIY: Bau dir schnell und einfach eine Garderobe in Weinkisten-Optik

Eine Garderobe in Weinfass-Optik - echt coole Idee!
Wir haben heute mal ein bisschen auf anderen DIY-Seiten geschnüffelt und geschaut, ob wir tolle Ideen für dich finden können. Und tatsächlich – bei 1-2-do.com fanden wir ein supertolles Garderoben-DIY-Projekt, was uns echt überzeugt hat. Wie man so eine tolle Garderobe aus Weinfassoptik-Laminat hinbekommt, zeigen wir dir im Folgenden…

In beinahe jedem Hausflur findet man sie – die Garderobe. Die meisten kaufen sich solche Garderoben für den Eingangsbereich einfach im Möbelhaus – die sind ja auch durchaus nicht hässlich.

Einige jedoch wagen sich an das Projekt „Do it Yourself“ und bauen sich ihre Garderobe tatsächlich selbst. In unserer Schnüffel-Tour durch das Web sind wir auf diese tolle DIY-Idee gestoßen:

Ein tolles Projekt auf 1-2-do.com: die Garderobe aus Weinkisten-Laminat!
Quelle: http://www.1-2-do.com/de/wettbewerb/projekt/56/Kreatives-aus-ungewoehnlichen-Materialien/4000491/Garderobe-aus-Laminatboden-/

Das ist ein wirklich cooles Projekt und auch echt nicht schwierig zu verwirklichen. Man braucht lediglich das richtige Material, welches man für um die fünfzig Euro erwerben kann.

Zunächst braucht man natürlich das Laminat. Wusstest du, dass es Laminat in Weinfassoptik gibt? Bei Amazon kannst du sowohl das dunkle Laminat im Weinfassstil als auch helles Laminat in Weinfassoptik kaufen.

Bei dem Projekt auf dem Foto wurden klappbare Halter benutzt. Wir finden aber zum Beispiel, wenn man schon Weinfass-Optik wählt, kann man auch gleich mit Korken arbeiten. Wir haben ein bisschen recherchiert und auch tatsächlich eine Garderobe mit Korken als Halter gefunden. Dort wurden die Korken lediglich mit Sekundenkleber angeklebt. Meinst du, das hält? Wir sind uns da nicht sicher.

Wir würden den Korken auf jeden Fall zusätzlich ganz vorsichtig mit einer Schraube fixieren. Wenn man diese von hinten durch das Laminat bohrt, sieht man sie ja von vorne auch nicht. Wir haben nur noch nicht ausprobiert, ob der Korken das aushält. Vermutlich sind Kunststoffkorken dafür besser geeignet, als die Naturkorken.

Alternativ könnte man auch einfach nur die Schrauben als Kleider-Haken nutzen. So, wir wir es etwa bei unserer Garderoben-Leiste mal gemacht haben:

So könnte deine Garderobe auch aussehen...
Gefunden: http://www.pinterest.com/pin/452471093783037456/

Hat ja durchaus auch was, ist allerdings ein völlig anderer Stil – geht eher so in Richtung Industrie-Design. Wer sich aber dennoch dafür interessiert: Bauanleitung gibt es sehr gern auf Nachfrage – ist nämlich ein Projekt von unserem Kundenservice-Leiter Daniel Meyer. 😉 Für die Garderobe aus Laminat in Weinfass-Optik und mit Schrauben als Haken sei aber gesagt: Damit die Schrauben gut halten, sollte man sie mit Muttern von beiden Seiten fixieren. O-Ton von Daniel Meyer: „Das hält schon seit Jahren bombenfest!“

So könnte deine Garderobe mit Schrauben aussehen...Verteile die Schrauben dann so, wie du sie eben brauchst. Wenn du zum Beispiel einen kleinen Knirps mit im Haus hast, bietet es sich an, auch in dessen Greifhöhe ein oder zwei Haken zu installieren – vielleicht bringt er ja mal Freunde mit, da ist jeder weitere Haken Gold wert. 😉

Was auf jeden Fall bei keiner Garderobe fehlen darf, sind die Kleiderbügel. Und weil unser schönes Garderoben-Projekt aus Weinfass-Optik-Laminat schon genug Holz enthält, würde ich zu Kleiderbügeln in Edelstahloptik tendieren. Die sehen elegant aus und bieten einen guten Kontrast zum italienischen Garderoben-Traum – ohne aber fehl am Platz zu wirken.

Je nachdem, wie groß dein Flur genau ist (oder wo du auch immer die Garderobe hinhängen möchtest), kannst du auch mehrerer solcher Garderoben nebeneinanderbauen. Bei einem langen Flur könnte man etwa erst eine solche Garderobe anbringen, daneben eventuell aus Weinkisten eine Sitzmöglichkeit einbauen und danach wieder ein Garderobenteil. Zaubert auf jeden Fall italienischen Sommer-Sonne-Genuss in den Flur und den hat man doch eigentlich ganz gerne, wenn man nach Hause kommt.

Mittels Gas zum präzisen Schneidergebnis: die Plasmaschneidanlage

Wie funktioniert ein Plasmazuschnitt?
Damit wir dir dein bestelltes Material für deine DIY-Projekte präzise anarbeiten können, brauchen wir das richtige Werkzeug. Die Arbeitsweise von den im MSC befindlichen Wasserstrahl- und Laserschneidanlagen haben wir dir schon in zwei lesenswerten Blogbeiträgen vorgestellt. Heute möchten wir die Schneidanlagen-Runde komplettieren und ein wenig über die Funktionsweise einer Plasmaschneidanlage verraten – du brennst bestimmt schon förmlich darauf!

Beeindruckendes Bild vom PlasmazuschnittEs ist schon wirklich ein beeindruckendes Bild, wenn man einer Plasmaschneidanlage bei der Arbeit zusieht. Die Funken sprühen wie verrückt und die Formen werden ausgeschnitten, als wäre das Material Butter.

Aber was passiert eigentlich genau beim Brennzuschnitt?

Der Plasmazuschnitt

Viele moderne Maschinen arbeiten inzwischen CNC-gesteuert. CNC steht hierbei übrigens für Computer Numeric Control: Über die Eingabe von Schneiddaten weiß das Gerät direkt, was es tun und lassen soll.

Genauso ist es auch bei der Plasma- oder auch Brennschneidanlage. Die Befehle werden von der Steuerung ohne Umwege zu den einzelnen Achsen der Brücke geleitet und die Plasmaschneidanlage schneidet die jeweiligen Formen mittels Gas präzise und mit einer Geschwindigkeit von bis zu 5 m /min in das Material.

So sieht es von Nahem aus...Übrigens: Die Plasmaschneidanlage arbeitet mit einer Genauigkeit von 1-2 mm! Wenn ich mir überlege, wie krumm und schief bei mir schon einfachste Scherenschnitte werden… Lassen wir das. 😉

Welche Gase für welches Material?

Mit einer Plasmaschneidanlage werden im MSC nun diese Materialien folgendermaßen geschnitten:

  • Baustahl wird mit Sauerstoff oder Druckluft geschnitten
  • hochlegierte Stähle erfahren ihren Zuschnitt durch Argon / Wasserstoff, Argon / Wasserstoff / Stickstoff, Argon / Stickstoff oder Druckluft / Stickstoff
  • Leichtmetalle werden mit Argon / Wasserstoff oder Druckluft bearbeitet
  • Buntmetalle erhalten ihre Form mittels Argon / Wasserstoff
  • Verbundwerkstoffe schneidet der Plasmaschneider mit Argon / Wasserstoff, Argon / Wasserstoff / Stickstoff, Druckluft oder Sauerstoff

Die Schneidköpfe bei der Arbeit...

 

Kundenprojekt: Was ein Modellauto und ProKilo gemeinsam haben?

Dass unsere Kunden längst nicht einfältig sind, haben sie ja bereits an der ein oder anderen Stelle eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Wie kreativ sie allerdings sein können, erstaunt uns doch immer wieder. Heute stellt sich Daniel Lütke vor, der an unserer Aktion „Zeig, was du kannst – und gewinne“ mit diesem Projekt teilnahm:
Das ist das Auto, an dem Daniel bastelte.
Ein Modellauto? Was das wohl für ein Projekt ist…?
Was sich Daniel und sein Kollege bei diesem DIY gedacht haben

Hallo,

Ich bin Daniel Lütke, 30 Jahre alt, und baue mit meinem Kollegen Teile für ein Modellauto aus Aluminium von ProKilo!

Unsere Fahrzeuge sind von der Firma HPI und nennen sich Baja 5B und 5T. Wir haben aus eurem Aluminium und unserer Fräsmaschine ein komplettes Lenksystem sowie Beleuchtungen gefertigt. Im Vorfeld haben wir schon viel Begeisterung ernten können, weil es nicht sehr viele Optionen in diesem Genre gibt und die Originallösung des Herstellers nicht gut ist.

Hier die ausführliche Beschreibung des Lenksystems:

Nach etlichen Stunden, viel Kopfzerbrechen, der Anschaffung einer CNC-Fräsmaschine und einigen Stunden auf der Piste sind wir mit unserer Vorstellung eines perfekten Lenksystems für die HPI Baja-Reihe fertig geworden. Wir testeten unser System auf festem Straßenuntergrund, sowie auf unbefestigtem Staub- bzw. Sandboden. Am Ende lief es sogar deutlich besser, als wir es uns erhofft hatten.

Die Krönung des Ganzen setzten wir mit unserer passend zum System designten Akkubox. Das Ziel war von Anfang an, ein System auf die Beine zu stellen, in der die Akkubox nicht nur optisch zum Gesamtbild passte, sondern auch sinnig platziert und von der Größenordnung her hinein passte. Dies war uns im Vorfeld besonders wichtig, weil es nicht viele Systeme gibt, die uns überzeugt haben oder wo erst gar keine vorhanden war.

Für all diejenigen, die sowas vorher noch nicht gesehen oder davon gehört haben:

Wir wollten ein System entwickeln, welches deutliche Vorteile gegenüber der originalen Standard-Lenkung hat.

Zu den Vorteilen:

Es ist deutlich verwindungssteifer als das Original, da wir hochwertiges Aluminium anstatt Kunststoff verwenden. Beim Gasgeben, Bremsen oder Lenken bewegt sich die Elektronikbox somit keinen Millimeter!

Durch den Servosaver der Firma „FG“ erreicht der Baja eine sehr hohe Präzision und Sicherheit beim Lenken des Autos, da das Servo voll ausgenutzt wird. Bei der originalen Lenkung wird das Servo mit nur einem Servoarm benutzt, das bedeutet, dass auch nur die halbe Kraft des Servos genutzt wird. Bei dem Safer der Firma „FG“ wird das Servo doppelt genutzt. Durch einen doppelten Servoarm wird gleichzeitig in eine Richtung gedrückt und auf der anderen Seite gezogen -es wird also voll ausgenutzt.

Unsere vordere Platte und die Hauptplatte wurden so konstruiert, dass sie ineinander passen und man die Hauptplatte herausnehmen kann, ohne die Frontplatte zu demontieren.

In der 294 cm³ großen Akkubox findet alles Platz was man so braucht.

Des Weiteren haben wir einen Kippschalter am Akkudeckel angebracht, der das Ein- und Ausschalten gegenüber der nicht so optimalen Lösung von HPI (Speziel beim 5T und 5SC) deutlich vereinfacht. Den Akkudeckel haben wir bewusst aus Kunststoff gebaut, da er sehr leicht zu bearbeiten ist (für Extrawünsche wie einen digitalen Voltometer oder ähnliches) und zum anderen ist er durch seine innen liegende Lamellen Spritzwasser geschützt.

Hier nun ein paar Bilder zu der Arbeit am Pimp-My-Modellauto-Projekt:

Die Fräsmaschine bei der Arbeit.

Saubere Fräsarbeit mit Aluminium.

Fräsarbeiten an ProKilo-Aluminium

Coole Sache! Dieses Projekt ist durchaus etwas aufwendiger gestaltet, sehr kreativ und wirklich beeindruckend! 🙂

Wir finden es klasse, wenn unsere Kunden so tolle Ideen mit uns verwirklichen und ihr Erfindergeist so richtig in Wallung kommt. Dabei entstehen einfach die tollsten und innovativsten Projekte – Modellautos zu optimieren allen voran!

Heiko Lahne im Interview: vom Anlagenmechaniker zum Künstler

Auch Künstler Heiko Lahne stellt sich den ProKilo Blog Fragen
Es ist ja schon beinahe ProKilo-Tradition: unser Blog-Interview. Nun hat sich auch der sympathische Künstler Heiko Lahne, der die Fassade des Unperfekthauses in Essen gestaltete, unseren Fragen gestellt. Heraus kam ein Interview mit vielen überraschenden Antworten…
Hi! Erzähl doch mal bitte kurz, wer du bist!

Mein Name ist Heiko Lahne, ich bin 34 Jahre alt und seit September 2011 als Möbeldesigner und freischaffender Künstler selbstständig. Ich habe eine Ausbildung als Anlagenmechaniker mit der Fachrichtung Versorgungstechnik bei einem großen Energieversorger gemacht und dann 9 Jahre als Monteur im Gasnetz bei einem Stadtwerk im Münsterland gearbeitet. Von 2009 bis 2011 war ich 2 Jahre auf Reisen und habe danach mein Hobby zum Beruf gemacht. Meine Firma heißt „Möbeldesign und Wohnkunst Heiko Lahne, Kuban Wood & Metal Werks“ und ist im Internet unter www.kwmw.de zu finden.

Du hast mit unserem Material eine Kugelbahn erstellt. Erzähl doch mal ein bisschen darüber! Wie kam es dazu? Und warum hast du dich dabei für ProKilo-Material entschieden?

Die Idee der Kugelbahn entstand nach der Anfrage von Herrn Wiesemann, ob ich eine Installation ähnlich der im Kunsthof Dresden Neustadt bauen könnte. Da dies nicht möglich und einfaches kopieren auch nicht erstrebenswert ist, kam mir die Idee, eine überdimensionale Kugelbahn zu bauen.

Also entwarf ich die Kugelbahn auf Basis von 125’er und 160’er KG-Rohren aus dem Kanalbau und Acrylglas-Rohren. Dazu kommen viele, ganz unterschiedliche Elemente in denen die Bälle unterschiedliche Funktionen durchlaufen, z.B. ein „Flipper“, ein bewegtes Zahnrad, läutende Glocken, etc.

Auf Knopfdruck wird ein Aufzug gestartet, der vollautomatisch 2 unterschiedlich große Bälle oben in die Kugelbahn abkippt. Die Bälle rollen erst gemeinsam, trennen ihre Wege dann schnell in 2 unterschiedlich farbige Wege und laufen dann per Gefälle parallel nach unten. Dort werden sie von dem Aufzug wieder aufgenommen. Am Abend ist die Kugelbahn dann beleuchtet.

Den Bau habe ich (mithilfe von einem Airbrusher für die farbliche Gestaltung an 3 Elementen, einem Phyiker für die Steruerung und meinem Bruder für die Herstellung einer Magnetrutschkupplung) in 4,5 Monaten durchgeführt.

Von ProKilo habe fast alle Metall-Materialien (viel Rundstahl, die gesamte Unterkonstruktion der Rohre und ganz viel Kleinmaterial) gekauft und das Schienensystem für den Aufzug. Der Grund dafür ist ganz einfach: ProKilo füllt eine Nische aus, die für Künstler und Handwerker, die mit Stahl im „kleinen“ Rahmen arbeiten, perfekt ist. Im Baumarkt bekommt man in der Regel nur kurze Längen in zu kleiner Auswahl und zu teurem Preis. Der Stahl-Großhandel wiederum ist an „kleinen Fischen“ wie Künstlern nicht interessiert und bietet zudem keinerlei Service. Daher denke ich, dass das Unternehmen ProKilo ideal ist für Menschen, die im kreativen Bereich arbeiten. Eine Richtung, in die sich das Unternehmen aufgrund oben genannter Gründe vielleicht sogar mehr orientieren sollte.

Und hast du auch schon vorher mit ProKilo-Material gearbeitet?

Ich arbeite eigentlich regelmäßig mit ProKilo-Material. Vor etwa 2 Jahren habe ich schon mal eine große Skulptur als Fassadengestaltung entworfen und gebaut und dafür fast ausschließlich euer Material verwendet. Damit habe damals auch den Preis für Euren Wettbewerb „Zeig was du kannst“ gewonnen.

Ansonsten verarbeite ich Material von euch regelmäßig an meinen Designer-Möbeln und anderen kreativen Projekten. (Fotos auf www.kwmw.de)

Wie bist du eigentlich auf ProKilo aufmerksam geworden?

Ein befreundeter Künstler, der jetzt auch an der Kugelbahn mitgeholfen hat (Illustrator Matthias Scheidig), hat mir vor etwa 3 Jahren einen eurer Kataloge aus der Filiale in Mülheim in die Hand gedrückt. Danach verging einige Zeit und als ich dann das erste Mal Bedarf hatte und dort Material bestellte, war ich endgültig überzeugt.

Was gefällt dir besonders daran, mit Metall und Kunststoff zu arbeiten?

Eigentlich ist Material, welcher Form auch immer, nur die Ausgangsbasis für die Umsetzung meiner kreativen Ideen. Ich arbeite grundsätzlich mit Stahl, Alu, Holz, Kunststoff, Lack, Elektrik und was auch immer verwendbar ist. Dabei liegt im Möbelbau der Schwerpunkt natürlich auf dem Material Holz, allerdings verarbeite ich gerne sehr viel verschiedene Metalle an den Einzelstücken.

Was die Arbeit mit Metall im Allgemeinen angeht, so liegt mir dieses Material schon aufgrund meiner Ausbildung besonders.

Meine Erfahrung ist diese: Holz ist zwar einfacher zu verarbeiten, macht danach allerdings was es will (Holz ist ein „lebendiger“ Werkstoff, der sich verzieht, dehnt und zusammenzieht). Metall ist härter und daher schwerer zu verarbeiten, aber wenn man es erstmal in der Form hat, in der man es haben will dann bleibt es so.

Und was machst du, wenn du mal keine Projekte bearbeitest?

Ich arbeite eigentlich immer an eigenen Projekten, da ich mit dieser Arbeit selbstständig bin. Wenn ich keine Auftragsarbeiten (Möbeldesign oder kreative/künstlerische Aufträge) mache, dann arbeite ich an Projekten, die ich später zum Kauf anbiete. Diese Projekte bergen zwar ein finanzielles Risiko, da ich nie weiß, ob ich sie verkaufen kann, allerdings liegen sie mir besonders am Herzen, da sie die volle künstlerische Freiheit bieten.

Was geht denn für dich so gar nicht?

Grundsätzlich alles, was den Grundsatz „Leben und leben lassen“ (biblisch gesagt „Liebe deinen nächsten wie dich selbst“) verletzt. Besonders als selbstständiger Künstler bekommt man zu spüren, wenn man ausgenutzt, benachteiligt, aber auch geschätzt, gewürdigt und anständig behandelt wird.

Ansonsten kann ich Großmäuligkeit und Hochstaplerei nicht leiden. Nur zu oft sehe ich, dass viele mit dem Mund regelrechte Wunder zu Stande bringen, aber leider nie irgendwas daraus wird.

Und was geht einfach immer?

Was immer geht, ist Begeisterung. Wer sich für etwas begeistert, der schätzt die Dinge, lässt sie sich etwas wert sein. Freude zu bereiten ist eine der schönsten Seiten meines Jobs.

Wo würdest du total gern mal Urlaub machen?

Downunder, Südost-Asien. Habe ich beides schon bereist. Wunderbare Menschen, ein anderes Leben. Besonders in NZ habe ich schon viel gearbeitet und würde gerne für einige Zeit dort leben.

Mein größter Traum wäre es, wenn…

… ich es schaffe etwas zu erschaffen, das mit den Arbeiten meiner Vorbilder (Künstler aus dem Jugendstil, Schriftstellerei, verschiedene bildende Künste) mindestens mithalten kann. Getreu dem Leitsatz „Kunst sei exorbitant oder gar nicht“ (naja, ein sehr hoher Anspruch, aber für „kleine Brötchen backen“ ist das Leben zu kurz).

Danke für das wunderbare Interview und viel Erfolg bei deinen weiteren Projekten!

Wie sieht es denn bei dir aus? Traust du dich ans Heimwerken mit Metallen heran?

Kundenprojekt: der beleuchtete Couchtisch für ein loungiges Wohnzimmer

Ein beleuchteter Couchtisch für das gemütliche Wohn-Feeling!
Bei dem Wetter wird es so langsam Zeit, sich wieder dem Hausinneren zu widmen und sich die vier Wände, die man sein Heim nennt, ein wenig aufzuhübschen und gemütlich zu gestalten. Das dachte sich auch unser Kunde und baute sich einen Couchtisch aus Acrylglas, der für ein ganz bestimmtes Ambiente sorgt: durch seine Beleuchtung kann er eine Wohnatmosphäre erschaffen, die einfach nur zum Verweilen einlädt. Klasse DIY-Projekt!

Möbel aus Plexiglas (auch Acrylglas) haben schon eine ganz besondere Wirkung: sie können in einem „normalen“ Raum ganz einfach eine gemütliche Lounge-Atmosphäre zaubern und jedem Besucher ein Staunen abverlangen. Im Rahmen unserer Aktion „Zeig, was du kannst und gewinne“ hat uns ein Kunde gezeigt, wie aus Plexiglas und LEDs ein richtig toller Couchtisch entstehen kann. Aber lies selbst:

„Hallo Prokilo-Team,

ich stelle hiermit meinen Designer-Couchtisch vor. Hergestellt wurde er aus Plexiglas opal/weiß von Prokilo. Das Highlight sind die eingebauten LED´s, welche perfekt durch das Plexiglas hindurchleuchten. Es sind über tausende Farbkombination möglich und jeder kann seinen eigenen Farbgeschmack einbringen.

Mit freundlichen Grüßen“

So schön strahlt er in blau und rot...

Grün und Orange ist auch eine schöne Mischung

Wenn man abends gemütlich auf der Couch liegt, sorgt der Design-Couchtisch unseres Kunden für gemütliches, indirektes Licht.

Ich denke, ich finde die Orange-Grün-Kombi am schönsten, wobei ich vielleicht sogar nur das untere Teil des Tisches beleuchten würde.

Und du? Was für ein Couchtisch-Typ bist du denn so: Glas, Holz oder auch lieber was Ausgefallenes?