Bauanleitung: Eine schöne DIY Weihnachtsdeko, die jedem Weihnachtsbaum Konkurrenz macht

Eine tolle Idee: Ein Gerüst aus Stahl, verziert mit Lichterkette und Baumkugeln.
Heute möchten wir dir endlich wieder ein schönes DIY-Projekt Marke ProKilo-Eigenbau vorstellen. Diesmal hat sich unser Martkleiter aus dem ProKilo-Markt in Mülheim an der Ruhr, Carsten Spata, ein wenig handwerklich betätigt – und herausgekommen ist eine total coole Weihnachtsdeko! Welche das ist und wie sie aussieht, zeigen wir dir gern…

Inzwischen sind wir mitten in der Adventszeit angekommen und unser lieber Kollege Carsten Spata scheint so richtig im Weihnachtsdeko-Fieber zu sein. Seine tolle Idee für eine stimmungsvolle Deko können wir euch natürlich nicht vorenthalten.

Für unseren Mülheimer Marktleiter ist sein Werk allerdings weniger Deko, als vielmehr eine Idee für einen Weihnachtsbaum-Ersatz. Es ist ja jedem selbst überlassen, worunter er an Weihnachten seine Geschenke legt, aber einen Vorteil hat diese Variante auf jeden Fall schon einmal: sie nadelt nicht. 😉

So, hier nun aber die Bilder vom Kunstwerk:
So sieht das gute Stück in der Rohfassung aus - ja, ich weiß: ist noch nicht so der Hammer. Aber...
So sieht das gute Stück in der Rohfassung aus – ja, ist noch nicht so der Weihnachts-Hammer. Aber…
... wenn man dann seiner Deko-Hand freien Lauf lässt, kann das richtig toll aussehen und das weihnachtliche Feeling in die eigenen vier Wände zaubern...
… wenn man dann seiner Deko-Hand freien Lauf lässt, kann das richtig toll aussehen und das weihnachtliche Feeling in die eigenen vier Wände zaubern…

Als wir das erste Bild sahen, dachten wir wirklich erstmal: Was soll das denn sein? Uns fehlte einfach völlig die Kreativität und Vorstellungskraft, um tatsächlich zu erkennen, was man aus diesem Stahlgerüst so Hübsches machen kann.

Umso erstaunter waren wir dann bei Bild zwei – da hat unser Carsten Spata auf jeden Fall sehr viel Talent bewiesen!

Die Bauanleitung vom Weihnachts-Deko-Baum:

Zuerst wird Bandstahl 30 x 3,0 mm auf 2000 mm gelängt, die Mitte angezeichnet und von der Mitte 225 mm zu jeder Seite abgemessen (Das sind die ca. 450 mm Waagerechte).

An den angezeichneten Punkten biegst du nun den Bandstahl so weit, dass sich die enden berühren. ( Ca. 17° ). An der Spitze verschweißt du den Bandstahl dann.

Die Streben sägst du aus Rundstahl (d=8 mm) zu. Wenn du die erste Strebe 390 mm lang machst und jede weitere 60 mm kürzer, dann ergibt sich letztlich ein Abstand der Streben von ca. 100 mm bei 6 Streben.

Jetzt sägst du die beiden Vierkantrohre 20 x 20 x 2,0 mm auf 100 mm ab und  schweißt 60 mm zu jeder Seite aus der Mitte des Waagerechten Bandstahles an.

Als letztes sägst du dann die Fußplatte aus Bandstahl 200 x 300 x 5,0 mm ab und schweißt diese mittig an die Vierkantrohre an.

Das fertige Modell hat ungefähr die Maße Breite/Höhe: 450 mm x 850 mm

Die Zeichnung zum Weihnachtsbaum:

Hier ist die Zeichnung zum Weihnachtsbäumchen...

Wir finden die Idee super – zwar nicht unbedingt als Weihnachtsbaumersatz – aber auf jeden Fall als Adventsdeko. Was meinst du?

Wer das gerne nachbauen möchte, kann sich vertrauensvoll an uns wenden – wir helfen sehr gern weiter!

ProKilo Top 5: Superschöne DIY-Ideen für Lampen zum Nachmachen!

Fünf tolle DIY Ideen von Bloggern für dich...
Inzwischen stecken wir mittendrin in der wunderbaren Vorweihnachtszeit. Wir hoffen, du hast unsere Top 5 von letzter Woche beherzigt und bist optimal in die Adventszeit gestartet? Das Wetter hat sich auf jeden Fall schon einmal der Zeit angepasst und bereitet sich langsam aber sicher auf den Wintereinbruch vor. Damit du dann aber nicht unnötig im Dunkeln sitzen musst, sondern dir mit tollen DIY-Ideen hübsche Lampen basteln kannst, haben wir hier unsere Top 5 DIY Lampen zusammengetragen. Viel Spaß beim Nachbauen!
1: Advent, Advent – die Lichterkette brennt

Eine superschöne DIY-Idee haben wir bei Clara On Line gefunden: ihr Adventskranz ist mal etwas anderes, denn er hängt unter der Decke und sorgt für weihnachtliche Wohlfühl-Atmosphäre.

Der Riesen-Adventsbeleuchtungs-Kranz besteht aus Tannengrün, Deko-Elementen und Lichterkette – und er ist einfach nur super! Wie er aussieht, wie du ihn nachbaust und woher du die Materialien für deine gemütliche Adventsbeleuchtung à la Clara Frost kriegst, siehst du bei „DIY // Adventsbeleuchtung„.

2: Vasen sind nicht nur für Blumen da

In eine Vase gehören Blumen und Wasser? Ja, vielleicht auch. Aber wie Couch Mag beweist, sind die schönen Glasgefäße auch zu etwas anderem zu gebrauchen: als wunderschöne und individuelle Lampen!

Wie das gehen soll, wie genau das aussehen kann und was du dafür brauchst, verrät dir Couch Mag in einer ausführlichen Bauanleitungs-PDF: „Ganz schön helle„.

3: Persönliche Widmung und individuelles Design

Du hast sie vielleicht schon auf unserem Blog entdeckt: die Wohnzimmer-Leuchte von Domenico. Sie wäre auch eine tolle Geschenkidee für deine Familie zu Weihnachten: die individuelle Designer-Lampe Marke Eigenbau!

Was du dafür tun musst, welche Materialien du brauchst und wie individuell du deine Wohnzimmer-Lampe gestalten kannst: „DIY: Wie du dir im Handumdrehen deine eigene Designer-Lampe baust

4: Eine Lampe, die nicht in den Seilen hängt

Eine super Idee für eine tolle, große Lampe haben wir bei homestory gefunden. Alles, was du für dieses hübsche XXL-Exemplar brauchst, sind neben kleinen Helferlein ein großer Gummiball, ein langes Seil, Tapetenkleister, Kabelbinder, Leuchtmittel und eine Lampenaufhängung.

Und so geht’s – übrigens in einem Video sehr anschaulich erklärt: „DIY-Video: Seil-Lampe selbst basteln

5: Viele, viele Plastiklöffel und eine Lampe

Ja, auch aus Plastiklöffeln kann mal etwas sehr schönes werden. Du hast von deiner letzten Party noch eine große Plastikflasche und eine Packung Plastik- oder Holzlöffel übrig? Na, dann hast du doch schon fast alles da für deine neue, individuelle DIY-Lampe!

Dass Plastiklöffel nicht immer billig und unschön sein müssen, zeigt dir klunkar in ihrem Lampen-DIY: „DIY 1 . Designer Löffellampe zum Selbermachen . Tutorial„.

Und – ist eine DIY Idee für deine neue Lampe dabei gewesen?

Bauanleitung: Wie du deinen Pool zu einer Terrasse umfunktionieren kannst

Dieses Mal hat sich einer unserer Kunden richtig viel Mühe gegeben: nicht nur, dass er ein megatolles Projekt auf die Beine gestellt hat. Er hat es sogar für dich noch einmal genau niedergeschrieben. um dich an seinem Projekt teilhaben zu lassen. Worum es geht? Um eine Poolabdeckung, die nicht nur den Pool schützt, sondern auch noch als Terrasse umfunktioniert werden kann. Wie genau das aussieht und wie es geht, erfährst du hier…

Thorsten Schäfers hatte einen Wunsch: er wollte eine Poolabdeckung haben, die nicht nur den Pool, sondern auch seine Kinder vor unschönen Unfallen schützt, wenn sie draußen toben und spielen. Zudem sollte sie die Fläche des Gartens bei geschlossenem Zustand sinnvoll erweitern – und zwar in Form einer Terrasse.

Doch alle noch so intensive Recherche brachte ihn seinem Ziel nicht näher: Er fand einfach nicht das Richtige.

Also beschloss er, so eine Poolabdeckung einfach selbst zu bauen!

Wie er das gemacht hat, was du dafür brauchst, wenn du es nachbauen möchtest, und wie er überhaupt auf die Idee kam, erklärt er dir am besten selbst:

Materialliste gesamt:
  • 2x Alu-Rechteckprofil: 2100mm Länge, 50mm Breite, 100mm Höhe, 5mm Materialstärke
  • 2x Alu-Rechteckprofil: 2200mm Länge, 50mm Breite, 100mm Höhe, 5mm Materialstärke
  • 2x Alu-Rechteckprofil: 2300mm Länge, 50mm Breite, 100mm Höhe, 5mm Materialstärke
  • 2x Alu-Rechteckprofil: 2400mm Länge, 50mm Breite, 100mm Höhe, 5mm Materialstärke
  • 24x Alu-Rechteckprofil: 3600mm Länge, 30mm Breite, 100mm Höhe, 3mm Materialstärke
  • 5x Alu-Winkelprofil: 2000mm Länge, 80mm Schenkellänge, 3mm Materialstärke
  • 2x PVC-Schaumplatten 1850mm x 510mm, 10mm Materialstärke
  • 2x PVC-Schaumplatten 2400mm x 490mm, 5mm Materialstärke
  • 2x PVC-Schaumplatten 2300mm x 365mm, 5mm Materialstärke
  • 2x PVC-Schaumplatten 2200mm x 240mm, 5mm Materialstärke

Das verwendete Material für das Pool-Projekt...

Verwendung hiervon für die einzelnen Terassenelemente:

Element 1:

Längsträger mit später integrierten Rollen:

  • 2x Alu-Rechteckprofil: 2100mm Länge, 50mm Breite, 100mm Höhe, 5mm Materialstärke

Querträger zwischen den Längsträgern:

  • 6x Alu-Rechteckprofil: 3600mm Länge, 30mm Breite, 100mm Höhe, 3mm Materialstärke

Element 2:

Längsträger mit später integrierten Rollen:

  • 2x Alu-Rechteckprofil: 2200mm Länge, 50mm Breite, 100mm Höhe, 5mm Materialstärke

Querträger zwischen den Längsträgern:

  • 6x Alu-Rechteckprofil: 3600mm Länge, 30mm Breite, 100mm Höhe, 3mm Materialstärke

Element 3:

Längsträger mit später integrierten Rollen:

  • 2x Alu-Rechteckprofil: 2300mm Länge, 50mm Breite, 100mm Höhe, 5mm Materialstärke

Querträger zwischen den Längsträgern:

  • 6x Alu-Rechteckprofil: 3600mm Länge, 30mm Breite, 100mm Höhe, 3mm Materialstärke

Element 4:

Längsträger mit später integrierten Rollen:

  • 2x Alu-Rechteckprofil: 2400mm Länge, 50mm Breite, 100mm Höhe, 5mm Materialstärke

Querträger zwischen den Längsträgern:

  • 6x Alu-Rechteckprofil: 3600mm Länge, 30mm Breite, 100mm Höhe, 3mm Materialstärke

Als Verbindungswinkel wurden Winkelprofile 80mm x 80mm x 3mm (insgesamt 10m) verwendet und auf jeweils 100mm abgelängt.

Für die Seitenverkleidung der einzelnen Schiebeelemente:

  • PVC-Schaumplatten in 5mm Dicke

Für die Rückwand der letzten, hohen Terrasse:

  • PVC-Schaumplatten in 10mm Dicke
Baubeschreibung:

Um meinen neu erbauten Pool kindersicher zu machen (für zwei fünfeinhalb-jährige Kinder und ein anderthalb-jähriges Kind), benötigte ich eine Abdeckung, die absolut sicher, leicht zu bedienen, harmonisch zum Garten passend und auch noch bezahlbar sein sollte. Zudem sollte die „verlorene Gartenfläche“ bestenfalls auch bei zugedecktem Pool als Terrasse o.ä. genutzt werden können. Es gibt zwar Anbieter, die extrem teure Poolterrassen zum Verschieben hinter den Pool anbieten, allerdings keine Möglichkeit für den Fall haben, wenn nicht genug Platz (gesamte Poollänge) als Freifläche hinter dem Pool zur Verfügung steht.

Zumal auch alle anderen auf dem Markt befindlichen Abdeckungen entweder nicht brauchbar für meine Anwendung oder schlicht zu teuer oder einfach nicht schön waren, musste eine Eigenkonstruktion her. Da grundstücksbedingt nur ca. 2,5m hinter dem Pool „frei“ sind, musste also eine Terrassenkonstruktion geschaffen werden, bei der die Gesamtabdeckung auf Einzelelemente gestückelt und anschließend übereinander geschoben werden musste (ähnliche wie bei einer Pool-Schiebehalle).

Nach einer ersten Idee recherchierte ich umfangreich im Internet nach möglichen Terrassenunterkonstruktionen, die ich evtl. für meinen Zweck gebrauchen konnte. Hierbei wurde ich auf Aluminiumunterkonstruktionen aufmerksam, die für WPC-Terrassen genutzt werden und vom Grundsatz her in Frage kommen konnten. Es stellte sich allerdings heraus, dass diese Produkte nicht die notwendige Stabilität hatten, um eine Poolspannweite von immerhin 3,50m zu überbrücken und dann auch noch die Belastung von zusätzlichen Personen aushalten können. Konstruktionen aus Stahl schieden aufgrund des Gewichtes und der schwereren Verarbeitbarkeit für mich aus und Holz wäre zu schwer gewesen.

Daher recherchierte ich im Internet nach Belastungsrechnern, um eine eigene, ausreichend belastbare Konstruktion aus Aluminium zu berechnen und dann im Eigenbau zu erstellen. Dies war schnell erledigt und so benötigte ich nur noch die „Rohstoffe“ für den Bau, also den passenden Händler, der auch Endkunden Material in verschiedensten Ausführungen zu akzeptablen Konditionen anbietet. Schnell bin ich dann auf Prokilo aufmerksam geworden, insbesondere durch die Vielfalt an Rohstoffen, die Nähe von mehreren Filialen zu meinem Wohnort und die Rabatte bei größeren Bestellungen. [Anmerkung der Redaktion: auch, wenn es so wirkt, aber bei diesem Satz hatten wir nicht die Finger im Spiel. 😉 ]

Eine Skizze stellt er auch zur Verfügung...

Also bestellte ich sämtliche benötigten Aluprofile (insgesamt mehr als 250kg) und konnte mit der Umsetzung beginnen, sobald die Lieferung eintraf.

Da ich selbst mit dem gesamten Poolbau (ebenfalls Eigenkonstruktion) beschäftigt war, wurde die Unterkonstruktion komplett von meinem Schwiegervater absolut perfekt zusammengebaut.

Zunächst wurden in den 50mm breiten Längsträgern an den Enden alle Öffnungen für die Laufrollen per Stichsäge eingearbeitet und anschließend die Rollen montiert. Da die Terrasse einseitig auf einer Torlaufschiene als Führung und auf der anderen Seite auf der WPC-Umrandung läuft, wurden entsprechend Kunststoff- bzw. Hohlkehlstahlrollen verbaut. Dabei läuft jede der oberen Terrassen jeweils mit den vorderen Rollen auf den Längsträgern der immer darunterliegenden Terrasse. An den hinteren Enden laufen alle Terrassen jeweils direkt auf der Poolumrandung über entsprechende Stützen, die am Ende an den Längsträgern der Terrassen montiert sind. Dies dient dazu, diese mit Bolzen befestigten Stützen bei Bedarf abzunehmen und so alle Terrassen auf eine Ebene abzusenken, um bei längerer Nichtnutzung (in der Wintersaison) keine „treppenförmige“, sondern eine einzige, flache Terrasse bilden zu können.

Die Poolabdeckung für den Winter...

Nach der Rollen- und Stützenmontage erfolgte die Montage der Querträger. Diese wurden in gleichmäßigen Abständen über die Länge verteilt. Zur Verbindung wurden mittels Kappsäge entsprechende Aluwinkel (96 Stück) aus dem Aluminiumeckprofil abgelängt, entgratet, mit Bohrungen versehen und mit Aluminiumnieten an den Längsträgern vernietet.

Anschließend konnten die fertigen Unterkonstruktionen auf die bereits am Pool installierten Schienen aufgesetzt und eine erste Funktionsprüfung durchgeführt werden. Trotz des nicht unerheblichen Gewichts rollte alles superleicht. Um ein „Runterrollen“ der oberen Ebenen von den jeweils unteren nach hinten zu verhindern, wurden seitliche „Mitnehmer“ in Form von Alustreifen vorne und hinten an den Längsträgern montiert, die neben einem Schutz vor dem Herunterrollen auch automatisch für das Herausziehen sämtlicher Ebenen beim Zug an der untersten Ebene dienen.

So sieht das Rollensystem von Nahem aus...

Nach der Fertigstellung der Aluminiumunterkonstruktion wurde diese mit Noppenfolie (zwecks Isolierung gegen Wärmeverlust des Pools) abgedeckt. Im Anschluss konnten die BPC-Dielen mit BPC-Unterkonstruktion montiert werden, die lose aufliegen und bei Bedarf als Fläche abgenommen werden können.

Die Seiten der einzelnen Terrassen und die Rückseite der höchsten Terrasse wurden dann mit abnehmbaren PVC-Schaumplatten verkleidet, die sich seitlich auch „ineinanderschieben“. Dadurch ist gewährleistet, dass die Kinder nicht seitlich unter der Terrasse in den Pool kriechen können.

Mittels Seil, welches mit Karabinerhaken an der untersten Terrassenebene befestigt werden kann, lassen sich alle Ebenen trotz des Gesamtgewichtes von ca. 750 kg schnell über den Pool ziehen. Eine Arretierung der Terrassen erfolgt dann über abschließbare Riegel, die in die Poolumrandung greifen, so dass kein unbefugtes Betreten erfolgen kann. Im Praxisbetrieb hat sich die gesamte Konstruktion bewährt und ist auch optisch wesentlich schöner als übliche Kunststoffschiebehallen oder Plastiksicherheitsplanen.

So sieht sie geschlossen aus - genial, oder?

Ein Hammer-Projekt, oder? Wenn du auch gern dein super DIY Projekt bei uns vorstellen möchtest, dann schick uns eine Mail an info[@]prokilo.de, wenn Du Deine eigene Abdeckung bauen lassen möchtest, dann wende Dich einfach per Mail an info[@]funmetall.de

ProKilo Top 5: Fünf Dinge, die du in der kalten Adventszeit dringend brauchst!

Meine Top 5 für die kalte Zeit des Jahres.
Wow, das Wetter hat ja inzwischen richtig angezogen! Wird aber auch langsam Zeit, schließlich ist bereits in einer Woche schon der erste Advent! Wie man aber nicht nur auf den Weihnachtsmärkten ein vorweihnachtliches Gefühl bekommt, sondern auch in den eigenen vier Wänden den Advent einziehen lässt, zeigen wir dir heute mit unseren Top 5.
1: Adventskranz mal anders

Tannengrün, Zapfen und vier Kerzen – fertig ist der klassische Adventskranz.

Hm. Irgendwie nicht so mein Ding, also bin ich online auf die Suche gegangen. Und ich bin fündig geworden! Hamburg von Innen hatte da nämlich eine megatolle Idee: Kupfermuffen in Kombination mit Schiefer – der absolute Wahnsinn!

Es ist so einfach und doch wäre ich selbst nie darauf gekommen, dass Kupfer und Grau perfekt zusammenpassen. Einfach vier Muffen nehmen, Kerzen reinstecken, auf der Schieferplatte platzieren – fertig.

Wie gut das aussieht und welche Muffen du am besten nimmst, erfährst du in „Alle Jahre wieder: der selbstgemachte Adventkranz„.

2: Laterne, Laterne – Sonne, Mond und Sterne

Sie sind in den letzten Jahren immer beliebter geworden: die Laternen.

Ich glaube, ich kenne keine Terrasse und kein Wohnzimmer, in dem nicht in der kalten Jahreszeit eine kuschelige Laterne herumsteht. Wenn man aber so eine Laterne in XXXL haben möchte, kann man ganz schön viel Geld lassen.

Nicht aber, wenn man Frank heißt und einen Blog namens „Der Kellerwerker“ betreibt. Er hat sich nämlich kurzerhand eine riesige Version einer Laterne selbst gebaut und benötigte hierfür neben sonstigen Kleinigkeiten Dachlatten, günstige Leimholzplatten, ein bisschen weiße Farbe, eine Alu-Platte und –Rohre sowie Plexiglas.

Die genaue Bauanleitung und natürlich Bilder zur Laterne findest du in „Laterne selber bauen – Laterne XXXL„.

3: Das Wohnzimmer in eine gemütliche Lounge verwandeln

Das Licht spielt eine entscheidende Rolle dabei, ob wir uns wohlfühlen oder nicht. Ein Raum, in dem eine indirekte Beleuchtung vorherrscht, strahlt nun von sich aus bereits eine Menge Gemütlichkeit und Wärme aus.

Solch eine indirekte Beleuchtung kann beispielsweise durch einen LED-Würfel, wie ihn unser Azubi Christopher gebaut hat, erreicht werden. Welche Farbe dieser Würfel dann ausstrahlt, ist einem selbst überlassen – LEDs gibt es inzwischen ja in allen möglichen Farben oder auch mit Farbwechsel-Funktion.

Wie du dir einen solchen Würfel baust, erfährst du in „Bauanleitung: Mit dem LED-Würfel verleihst du deiner Wohnung Lounge-Atmosphäre„.

4: Ein Adventskalender mit dem Wachmach-Effekt

Ein Heißgetränk im Winter ist einfach so unerlässlich wie das Atmen oder Schlafen. Ich glaube, ohne einen warmen Kaffee am Morgen oder einen leckeren Tee am Abend würde ich den Winter einfach nicht überleben.

Manchmal gehe ich dafür auch zum nächsten Bäcker oder Café und hole mir dort die allseits beliebte To-Go-Variante.

Seit ich aber auf lecker.de gestoßen bin und mich dort durch die verschiedenen DIY-Vorschläge für Adventskalender geklickt habe, werde ich meine Kaffeebecher künftig wohl nicht mehr wegwerfen. Aus den Pappbechern kann man nämlich total leicht einen coolen Adventskalender basteln und die Idee finde ich einfach nur klasse!

Wie sie aussieht und was du dafür tun musst, kannst du in „Adventskalender basteln: Einmal to go, bitte …“ nachlesen.

5: Untersetzer aus Metall

Für den Adventskranz, die Kerze oder die Tee- und Kaffeetassen: Untersetzer braucht man einfach immer!

Und weil ich es in der kalten Jahreszeit zwar gemütlich, aber dennoch puristisch mag, finde ich Untersetzer aus Metall besonders schön. Rund oder quadratisch zugeschnitten unter eine Kerze gelegt, spiegeln sie das Feuer der Kerze indirekt wieder und sehen einfach elegant aus.

Eine andere Sache, bei der man Unterlagen aus Edelstahl gut verwenden kann, ist der Kaminofen. Zum Schutz des Parketts oder Laminats legt man einfach eine Edelstahlplatte drunter und hat hier denselben Effekt wie bei der Kerze: das Feuer wird indirekt widergespiegelt und wirkt dadurch noch viel gemütlicher.

Welche Ideen hast du so zur Adventszeit? Machst du da viel in Sachen Dekoration oder ist das eher nicht dein Ding?

[Header: Victor Hanacek, picjumbo]

 

Tipps & Tricks: Wie du Metall richtig bohrst

So bohrst du Metall richtig.
Für viele ist die Metallbearbeitung ein Buch mit sieben Siegeln. Das kann ich auch sehr gut verstehen, denn nicht jedes Metall lässt sich auch gut verarbeiten (wie man zum Beispiel bei ich-bin-heimwerker sieht). Was du aber bei so ziemlich jedem Metall auch selbst gut tun kannst, ist das Bohren. Und weil es da so einiges zu beachten gibt, möchten wir dir heute ein paar Tipps dazu geben.

Vielleicht hast du gerade ein schönes Blech mit gelaserter Hausnummer bei uns bestellt, du hast freudestrahlend das Päckchen aufgemacht, bist mit deinem Türschild nach draußen gelaufen und hast zunächst die alte, verrostete Ziffer abgeschraubt.

Jetzt möchtest du dein neues, schickes Blech anbringen und – oh! Du stellst fest, dass da gar keine Löcher für die Schrauben drin sind. Das hattest du bei der Bestell-Skizze völlig vergessen einzuzeichnen.

Was machst du jetzt? Logisch! Du bohrst einfach selbst Löcher in das Blech. Also dann: ran an die Arbeit!

Weißt du denn, was du machen musst? Nein? Dann habe ich hier sieben Tipps für dich, mit denen du im Handumdrehen saubere und ordentliche Löcher bohren kannst:

So bohrst du Metall richtig.Tipp 1: Dein allererster Schritt ist das Ankörnen

Egal, welches Metall du bohren willst: du solltest es immer zunächst ankörnen. Dafür gibt es spezielle Metallstifte mit einer Körnerspitze. Diese kannst du dann mittels eines Hammerschlags in das Metall treiben und es entsteht eine kleine Vertiefung im Metall, die verhindert, dass dir der Bohrer zu sehr hin und her rutscht.

Kleiner Tipp dazu: bei dünnen Blechen legst du dir am besten eine massive Unterlage drunter, damit dein Blech sich nicht verformt.

Tipp 2: Große Löcher brauchen Zeit

Wenn du einen großen Durchmesser bohren willst, kann es passieren, dass du mit dem passenden Bohrer zu viel Druck ausüben musst und das Material Schaden nimmt.

Bohre daher das Loch erst einmal mit einem kleinen Bohrer vor und vergrößere dich dann schrittweise, bis du die gewünschte Lochgröße erreicht hast.

Tipp 3: Dünne Bleche zum Bohren gut verpacken

Bei dünnen Blechen besteht beim Bohren die Gefahr, dass dein Bohrer sich im Loch verhakt. Das Ergebnis: das Loch verzieht sich und ist nicht mehr so schön rund, wie du es gern hättest.

Eine Idee wäre, dein dünnes Blech zwischen zwei Holzplatten (Sperrholz zum Beispiel) zu legen und dann zu bohren. So kann nichts verrutschen und somit auch nichts kaputt gehen.

Tipp 4: Jedes Metall hat seine eigene Drehzahl

Aluminium zum Beispiel ist ein sehr weiches Metall und kann mit einer hohen Drehzahl gebohrt werden (Nachtrag: hier bitte Tipp 7 beachten).

Bohrst du aber etwa Stahl oder im speziellen Edelstahl, sieht das Ganze etwas anders aus. Edelstahl ist nämlich ziemlich hart und wenn du hier mit hoher Drehzahl bohrst und dabei zu geringen Druck ausübst, rutscht dir der Bohrer weg und zerkratzt dir nur die Oberfläche. Hier also nur mit halber Drehzahl bohren und auch nur langsam von 0 bis hierhin steigern.

Messing hingegen verträgt ähnlich wie Aluminium eine hohe Drehzahl. Allerdings gibt es hier noch etwas anderes zu beachten: es fliegen nämlich ganz schön die Fetzen, wenn du Messing bohrst. Also: nie ohne Schutzbrille an dieses Material!

Tipp 5: Bei Edelstahl ist alles anders

Wie ja bei Tipp 4 schon erwähnt, ist Edelstahl härter als andere Metallsorten. Daher wird ein gewöhnlicher Metallbohrer, wie man ihn sonst nutzt, nicht zum Bohren ausreichen.

Für Edelstahl braucht man nämlich spezielle kobaltlegierte oder titanbeschichtete Stahlbohrer. Sie sind zwar noch etwas teurer, dafür glüht bei ihnen die Spitze nicht aus und der Bohrkopf hält einfach länger.

Dünne Edelstahlbleche werden dann mit einem an der Spitze geschliffenen Bohrkopf gebohrt.

Tipp 6: Weg mit der Späne

Metallspäne sind in der Regel recht lang. Während du bohrst, legen sie sich um die Spiralen deines Bohrers und umwickeln ihn langsam.

Wenn dir das auffällt, dann fass die Späne bloß nicht an, solange dein Bohrer sich noch dreht! Die Metallspäne sind nämlich sehr scharf und können ziemlich starke Verletzungen hervorrufen, wenn du nicht aufpasst. Mach also immer erst den Bohrer aus, bevor du die Späne zu entfernen versuchst.

Tipp 7: Dem Bohrer eine kleine Abkühlung gönnen

Dein Bohrer bleibt deutlich länger fit, wenn du ihm bei der starken Hitzeentwicklung beim Metallbohren unterstützt.

Es gibt extra Schneidöle, die die Bohrerschneiden geschmeidig halten und ihren zu schnellen Verschleiß verhindern.

Alternativ kannst du auch Fett nehmen oder du reibst deinen Bohrer mit einer Wachskerze ein. Durch die Schmierigkeit können auch die Späne besser gleiten.

Mehr Infos kannst du dir auch bei Bastler-Archiv holen.

Welche Erfahrungen hast du mit dem Bohren von Metall? Bist du schon Vollprofi oder eher blutige Anfänger?

Solltest du noch Fragen haben, dann schreib einfach einen Kommentar. Wir freuen uns drauf!

Kundenprojekt: Romantische Feuersäulen mit dem gewissen Etwas

Sie sorgen für Wärme in der kalten Jahreszeit: die Feuersäulen.
Corten-Stahl ist ein unheimlich interessantes Material – man kann so viel daraus bauen! Unser Azubi Christopher hat beispielsweise einen LED-Würfel daraus gezaubert, der einfach nur supertoll aussieht. Um diesen LED-Würfel soll es aber heute nicht gehen. Vielmehr um etwas, was dich direkt vor jeglichem Winter-Blues bewahrt: Feuer!

So langsam wird es ja doch ungemütlich draußen und gerade auch die schnell einsetzende Dunkelheit und die immer kälter werdenden Temperaturen machen einem das Draußen-Sein wirklich nicht leicht.

Entwische dem Winter-Blues

Um aber nicht etwa dem Winter-Blues zu erliegen, solltest du trotz blödem Wetter immer mal wieder nach draußen an die frische Luft gehen. Das ist wichtig für Kreislauf und Gesundheit. Wer häufiger mal an der frischen Luft ist, stärkt sein Immunsystem und wird dadurch seltener krank.

Mit einer überdachten Terrasse oder einem geschützten Sitzbereich etwa ist das ja auch grundlegend kein Problem, denn du kannst dir das schlechte Wetter auch richtig schön machen. Wie? Indem du es dir draußen so gemütlich machst, dass du am liebsten gar nicht mehr nach drinnen willst.

Noch viel wichtiger als der Aufenthalt an der frischen Luft ist nämlich, dass du dich wohl fühlst. Mein absoluter Top Tipp dafür: Feuerquellen. Ob beispielsweise als Terrassenkamin, wie wir ihn dir hier schon vorgestellt, haben oder vielleicht auch in Form einer Feuerschale – Feuer vermittelt einfach ein wohliges Gefühl und lässt die Welt schon gleich viel wärmer erscheinen.

Die zauberhaften Feuersäulen

Ich bin nun neuerdings Fan von Feuersäulen. Das sind Säulen aus Corten-Stahl, in die die verschiedensten Formen gelasert werden können. Legt man in diese Säulen nun Feuerholz und zündet dieses an, sieht es einfach nur noch magisch aus! So, wie die Feuersäulen von der Schlosserei Walterscheid aus Neuenkirchen:

Selbst im Hellen wirkt die Feuersäule schon...
Selbst im Hellen dient die Feuersäule als Wärmespender…
Je dunkler es wird, desto wärmender wirkt das Feuer...
Je dunkler es wird, desto wärmender wirkt das Feuer…
Im komplett Dunkeln bietet die Säule eine wohlig-warme, gemütliche Lichtquelle - Wow!
Im komplett Dunkeln bietet die Säule eine wohlig-warme, gemütliche Lichtquelle – Wow!
Was so eine Säule noch so kann

Die Säulen aus Corten-Stahl sind nicht nur als Feuersäule nutzbar. Auch als Deko im Garten machen sie sich zwischen dem ganzen Grün gut und sind ein echter Hingucker. Und durch die verschiedensten Möglichkeiten der eingelaserten Figuren kann man sie ganz individuell auf seine eigenen Vorstellungen maßanfertigen lassen.

Auch im Grünen ein echter Design-Hingucker.Bei dem folgenden Bild kam mir direkt in den Kopf: „das fänd ich richtig toll als Deko im Eingansgbereich des Hauses“. Es wäre auf jeden Fall ein toller Hingucker für jeden, der dich besuchen kommt. Ich würde sie mir sogar in meinen Flur stellen – wenn dieser groß genug ist, dass die Säule darin wirken kann.

Hübsch auch als Deko-Element vorm oder im Haus.Und – wie findest du sie? Die Säulen haben doch echt was, oder? Wenn du noch irgendwelche Fragen hast, dann melde dich doch einfach direkt und hinterlasse einen Kommentar.

Bis dahin: lass dich nicht vom schlechten Wetter unterkriegen!

Tipps und Facts, wie du deinen Kamin für den Winter vorbereitest

Wir zeigen dir, wie du deinen Kamin winterfertig machst!
Auch, wenn der Winter noch etwas auf sich warten lässt – der Herbst ist auf jeden Fall schon zu spüren und es wird immer kälter. Umso schöner, wenn du dich zuhause vor deinen Kamin kuscheln kannst und dem beruhigenden Knistern des Feuers lauschst. Damit dein gemütlicher Abend vor dem Kamin aber nicht zum Alptraum wird, haben wir für dich Tipps und Facts, wie du deinen Kamin richtig nutzt.
1. Der Schorsteinfeger bringt nicht nur Glück

Wenn man einen Kamin installieren möchte, dann sollte man unbedingt einen Schornsteinfeger kommen lassen. Dieser prüft dann, ob es bereits Kaminschächte gibt oder er neue Abzüge installieren muss. Zudem kann er dir hilfreiche Tipps zum Umgang mit dem Kamin und zur Heizleistung geben. Rundum für dich also nur vorteilhaft – such am besten gleich hier nach deinem Bezirksschornsteinfeger!

Tipp: Auch zur Pflege deines Kamin solltest du den Schornsteinfeger immer mal wieder kommen lassen.

2. Wo stelle ich den Kamin hin?

Dein Schornsteinfeger war also da und hat dir grünes Licht für deinen Kamin gegeben. Grund zur Freude! Und der Anstoß für die nächste Frage: wo stellst du den Kamin am besten wie hin?

Das hängt natürlich ein bisschen davon ab, was du dir für einen Kamin gekauft hast. Es gibt Kamine, die frei im Raum stehen oder auch welche, die du an die Wand stellst.

Wichtig ist aber: dein Kamin braucht einen feuerfesten Untergrund! Unser Tipp dabei: die Kaminunterlage aus Edelstahl. Zu den Seiten sollte deine Unterlage mindestens noch 30cm Untergrund haben und nach vorne 50 cm. Hast du das geschafft, geht es ans Feuer machen.

3. Welches Holz nehme ich denn jetzt und wie feuer ich an?

Klar: Holz ist der beste Brennstoff – es ist frei von Zusätzen und außerdem ökologisch unbedenklich.

Solltest du dir dein Holz immer selbst schlagen, achte darauf, dass du es lang genug trocknest. Es darf zum Feuer machen nur noch eine Restfeuchte von weniger als zwanzig Prozent haben und dafür muss dein Holz mindestens zwei Jahre trocken liegen. Grundlegend also eine gute Idee, aber auch sehr zeitaufwendig.

Gut, dass es so etwas auch schon fertig zu kaufen gibt. Aber heutzutage gibt es so viele verschiedene Feuermittel für einen Kamin, dass man da schnell den Überblick verlieren kann. Auf jeden Fall solltest du gucken, dass du europäisches Laubholz (z.B. von der Eiche, Buche oder Birke) holst. Für die modernen Kaminen eignet sich darüber hinaus am besten Rundholz.

Für das Anfeuern sind Nadelhölzer besonders gut – sie zünden schnell. Nimm einfach kleine Stücke vom Nadelholz und stelle deinen Kaminofen auf die höchste Sauerstoffzufuhr. Dann zündest du das Ganze an und legst je nach Bedarf Holz nach. Nun kannst du das säuselnde Knistern deines Kaminofens genießen.

Wichtig ist: Papier hat in deinem Kamin nichts zu suchen! Mehr Tipps zum richtigen Holz findest du beispielsweise hier.

4. Auch ein Kaminofen will gereinigt werden

Nach dem gemütlichen Abend vor dem Kamin kommt das Unschöne daran: man muss den Kamin auch immer mal wieder reinigen. Aber keine Angst: das Reinigen ist keine Zauberkunst. Du brauchst nur ein bisschen Zeitungspapier und kalte Asche. Darin wälzt du das Papier und kannst dann mit dem Papier-Asche-Gemisch deine Kamintür sauber putzen, indem du den Schmutz einfach abreibst.

Du kannst übrigens den Schmutzgrad deiner Kaminofenscheibe auch ein wenig im Zaum halten. Wie? Indem du die Holzscheite quer in den Ofen legst. Kein Witz! Für die Rußentwicklung ist nämlich hauptsächlich die Holzrinde zuständig. Je weiter diese also von der Scheibe weg liegt, desto sauberer bleibt dein Ofen.

Weitere Reinigungstipps für deinen Kamin findest du übrigens beispielsweise bei ratgeber.de.

5. Was machst du dann mit der Asche?

Weißt du wozu sich die Asche aus dem Kamin neben der Reinigung noch gut eignet? Als Dünger! Wenn du sauren Boden hast, hilft dir die Asche, das auszugleichen. Aber geh sparsam damit um – dann hast du einen richtig tollen, günstigen, selbstgemachten Dünger für deine liebsten Blumen!

So, das waren meine ultimativen Tipps und Fakten zu deinem gemütlichen Abend, bei dem es so richtig knistern kann.

Hast du vielleicht noch weitere Tipps auf Lager oder möchtest etwas ergänzen? Dann bitte gerne einen Kommentar hinterlassen! 🙂

Kundenprojekt: Eine Loungebar mit perfektem Ausblick

Der Canoo Club verschönerte sein Restaurant mit ProKilo-Material...
Essen ist nicht nur etwas für den Bauch, sondern auch etwas, was unserer Seele gut tun soll. In der Canoo Loungebar gefällt uns deshalb ganz besonders dieser unfassbar schöne Ausblick direkt auf das Wasser – besser geht es doch gar nicht! Und dank ProKilo hat man nicht nur wegen des Wassers einen mega Ausblick…

Gut, ja – man muss es ja nicht übertreiben. Das Restaurant ist aber wirklich schön und auch der Ausblick spricht einfach für sich. Umso schöner, dass nun auch von Innen alles überzeugen kann, denn der Canoo-Club aus Düsseldorf baute neue Fenster ein – und nutzte dazu ProKilo-Material!

Hier sind die Bilder des tollen Projekts:

Die Fenster mit ProKilo-Material im Düsseldorfer Canoo-Club

Die Fenster mit ProKilo-Material im Düsseldorfer Canoo-ClubEs ist doch so: ein tolles Ambiente sorgt für mehr Entspannung und ein positives Gefühl beim Restaurantbesuch, oder? Und dieser Ausblick sorgt bei mir für ein tolles Dinner-Erlebnis – gut, okay, es liegt nicht nur an unserem Material… 😉

Alljährliches Highlight bei ProKilo: unser Mitarbeitertag mit Spiel, Spaß und Spannung

Unsere Facebook-Fans wissen es ja bereits: wir hatten am Samstag Mitarbeitertag. Und weil wir wissen, wie gern du dir Bilder von uns ansiehst, haben wir für dich natürlich viele Fotos aufgenommen, die dir einen kleinen Eindruck von dem bieten, was wir so Schönes gemacht haben. Nachschub kommt dann – wie auch schon bei der Wiesbadener Markteröffnung – auf Facebook.

Los ging es am frühen Morgen um acht Uhr (ja, wir sind Frühaufsteher – zumindest die meisten unter uns ;)). Wir trafen uns auf dem Drösser-Gelände und stiegen dort in den Bus ein. Wohin er uns brachte, wussten wir alle nicht. Ebenso wenig wie wir von den Aktivitäten des Tages wussten. Ein reiner Überraschungstag also.

Nach einer eher ruhigen – weil alle noch müde – Busfahrt kamen wir dann an unserem ersten Zielort an: das Dortmunder Hoesch-Museum. Dort teilten wir uns in zwei Gruppen auf und wurden dann von zwei sehr kompetenten Museumsführern an die Hand genommen. Eine tolle Führung, die sich uns dort rund um die Stahlgeschichte bot!Da standen wir nun vor dem Hoesch-Museum und warten, was wohl passiert.

Die Gruppe, die eher technisch geführt wurde, blieb erst einmal draußen.
Die Gruppe, deren Führung eher technisch geprägt war, blieb erst einmal draußen.
Unsere Gruppe sah sich das Innere des Museums an.
Die zweite Gruppe, die mehr über den geschichtlichen und politischen Hintergrund erfuhr, sah sich das Innere des Museums an. Am Ende konnten dann beide Gruppen ihre Erfahrungen austauschen und erhielten so einen umfassenden Überblick.

Nach einem kurzen Team-Meeting im Hoesch-Museums-Saal und einer kleinen Stärkung wurden wir von einem Mann von der Firma „teamgeist“ abgeholt. Er führte uns vom Hoesch-Museum zu einem Park, wo wir dann plötzlich vor einer Bogenschieß-Anlage standen. Dort wurden wir dann in vier Gruppen aufgeteilt und dann begann das wilde Schießen.

Erst einmal Begrüßen und erklären, worum es überhaupt gehen soll. ;)
Erst einmal begrüßen und erklären, worum es überhaupt gehen soll…
Unsere Berliner: Marcel und Adrian. Der Schein trügt: beim Bogenschießen waren sie absolute Rivalen!
Unsere Berliner Kollegen Marcel und Adrian. Der Schein trügt: beim Bogenschießen waren sie absolute Rivalen!
Jetzt aber mal Butter bei die Fische - was machen wir jetzt genau? Eine Runde Punkteschießen, dann eine Runde Präzisionsschießen und dann zwei Runden Luftballons abschießen. Klingt gut. ;)
Jetzt aber mal Butter bei die Fische – was machen wir jetzt genau? Eine Runde Punkteschießen, dann eine Runde Präzisionsschießen und dann zwei Runden Luftballons abschießen. Dem Domenico gefällt’s. 😉
Doch bevor wir schießen durften, gab es einen kleinen Seetest. Ich glaube, der Marcel (weißer Pulli) hat da ein paar Probleme. Ob er wohl mitschießen darf?
Doch bevor wir schießen durften, gab es einen kleinen Seetest. Ich glaube, der Marcel (weißer Pulli) hat da ein paar Probleme. Ob er wohl mitschießen darf?
Und los geht's! Mit hilfreichen Tipps vom Trainer flogen die Pfeile nur so durch die Luft.
Und los geht’s! Mit hilfreichen Tipps vom Trainer flogen die Pfeile nur so durch die Luft.
Präzision ist alles. Aber das ist auch echt anstrengend, die Körperhaltung so hinzubekommen... ;)
Präzision ist alles. Aber es ist auch echt anstrengend, diese Körperhaltung hinzubekommen. 😉

Nachdem meine Gruppe leider – und natürlich nur, weil die anderen nicht mit rechten Mitteln arbeiteten – letzte wurde, machten wir uns mit einer Urkunde bewaffnet zurück nach Köln. Dort warteten bereits Daniel Bopp und Dominikus Grüter am Grill und hatten schon alles für ein gemütliches Beisammensitzen vorbereitet. Was dann noch passierte? Naja, ein kleines Betriebsgeheimnis dürfen wir doch haben, oder?

Ein gemütliches Zusammensein bei Kerzenschein - es gab lecker Grillwurst und tolle Salate. Und natürlich Kölsch. ;)
Ein gemütliches Zusammensein bei Kerzenschein – es gab lecker Grillwurst und tolle Salate. Und natürlich Kölsch. 😉

Eine Kleinigkeit verrate ich aber gerne noch: es gab ein Geburtstagskind an diesem Tag! Unser neuer Kollege aus Wiesbaden, der liebe Chris John, hatte seinen Ehrentag und bekam von ProKilo einen Schoko-Kuchen und ein Ständchen. Happy Birthday nachträglich, lieber Kollege! 🙂

Weitere Bilder findest du auf Facebook!

Bauanleitung: Wie du dir im Handumdrehen deine eigene Designer-Lampe baust

Eine superschöne Bau-Idee von Domenico aus Düsseldorf: eine Wohnzimmer-Lampe!
Bei unserer Eröffnungsfeier letzten Freitag in Wiesbaden zeigte uns unser Düsseldorfer Marktleiter Domenico Ponzio eine Lampe, die er selbst gebaut hat. Sie musste einfach direkt in den Blog aufgenommen werden, um dir zu zeigen, wie man aus eigener Kraft eine megacoole, individuelle Design-Lampe bauen kann.

Wir wollen dich ja nicht länger auf die Folter spannen, also zeigen wir dir zunächst einmal ein Bild von der Lampe, der unsere aktuelle Euphorie gilt:

So sieht das Leuchtmittel dann aus...Toll, oder? Wir finden das klasse mit den gelaserten Buchstaben und dem indirekten Licht! Und damit du weißt, wie du dir auch so eine schöne Wohnzimmerlampe bauen kannst, hier nun Domenicos Bau-Tipp für die DIY-Design-Lampe.

Die Vorgehensweise

Domenico nahm als Material Stahl, welches er am Ende weiß pulverbeschichten ließ. Farbtechnisch kannst du dich aber völlig austoben! Du kannst sie in vielen verschiedenen Farben beschichten lassen, roh lassen, anderes Material verwenden. Es ist dir überlassen. Domenicos Lampe ist 1,80m hoch, aber dabei kannst du beliebig variieren. Du kannst sie kleiner machen und auf einen Tisch stellen oder noch größer, wenn du vielleicht in einem Altbau wohnst. Auch die Breite ist natürlich variabel. Überleg dir einfach, wie dick sie sein soll, damit deine Schrift oder dein Muster besonders gut zur Geltung kommen.

Dann kommen wir schon zum nächsten Punkt: Domenico hat sich vom MSC die Namen seiner Tochter, seiner Frau und seinen eigenen Namen lasern lassen. Das ist natürlich auch ein bisschen kostenintensiver, wenn man sich extra etwas lasern lässt. Es ist aber dennoch günstiger, als eine Designer-Lampe zu kaufen und es ist individueller als jede kaufbare Lampe. Wer nicht so viel Geld fürs Lasern ausgeben möchte, kann auch einfach Löcher bohren, allerdings ist die Lampe dann natürlich nicht mehr so individuell.

Sein Stahlblech hat Domenico dann anschließend zu einem Würfel gekantet, wobei er die hintere Seite offen ließ. Das machte er deshalb, weil er die Rückseite mit einer Plexiglasscheibe so verkleiden möchte, dass er sie jederzeit rausnehmen kann, um beispielsweise die LEDs auszutauschen oder mal sauber zu machen. 😉

Nachdem er sein Blech gekantet hat (was du übrigens auch bei uns machen lassen kannst), hat Domenico dann an der Innenseite Aluwinkel eingeklebt, um – wie gerade erklärt – die Plexiglasscheibe (GS frost opal) hinten variabel einzufügen. Wenn man hinten – übrigens wie vorne auch – eine Plexiglasscheibe einbaut, bekommt man natürlich den schönen Effekt, dass die Lampe eine indirekte und weiche Beleuchtung erzeugt. Optimal für das Wohnzimmer also!

Domenico bei der Arbeit...

Zum Schluss hat Domenico seine Lampe dann auf ein Flacheisen geschweißt, damit sie optimal stehen kann. Nun noch die LEDs rein (eine große LED-Röhre, eine LED-Lichterkette, LED-Spots in verschiedenen Farben – es bleibt dir überlassen!) und fertig ist die Designerlampe.

Wenig Aufwand, günstiger als eine Designerlampe, absolut individuell und ein echter Hingucker – was will man mehr?

Wenn du noch Fragen hast – frag! Ich bin mal gespannt, ob du dir auch so eine Lampe zulegst. Wenn ja, möchte ich gern Bilder haben! 🙂

PS: In acht Wochen ist Weihnachten – wäre doch ne super Geschenkidee…