DIY-Idee des Jahres – tolle Gewinne für tolle DIY-Projekte

Seit Anfang des Jahres läuft sie wieder – unsere Gewinnaktion „DIY-Idee des Jahres“, bei der Du mit Deiner Kreativität und Deinem handwerklichen Geschick einen Einkaufsgutschein im Wert von bis zu 750 Euro ergattern kannst. Das wäre doch eine super Grundlage für Dein nächstes Do-it-yourself-Projekt. Fünf der bereits eingereichten Kreationen möchten wir Dir hier vorstellen. Lass Dich inspirieren und mach mit.

Shibari Chair – eine fesselnde Sitzgelegenheit

Die offene DIY-Szene in Deutschlands Hauptstadt, vor allem die Selber-mach-Kultur in den Prinzessinnengärten am Moritzplatz, ermutigten Julia S. aus Berlin zu ihrem Projekt des Jahres – dem vom Japan-Bondage inspirierten Shibari Chair.

Das Möbelstück, das Julia S. als „Produkt der Liebe. Zu Metall. Zu der japanischen Kunst des Shibaris. Und zum selber Bauen“ bezeichnet, hat sie nach eigenen Aussagen viel Zeit, Zuwendung, Tränen und Schweiß gekostet. Musste sie doch ohne „professionelle“ Werkstatt auskommen. Um so dankbarer ist sie den Prinzessinnengärten, in deren offenen Werkstätten sie nicht nur alle möglichen Werkzeuge, sondern auch so manchen guten Rat bekam.

Die Basis für den Shibari Chair bildet ein geschweißter Metallrahmen. Die Sitzfläche und die Rückenlehne bestehen aus Juteseilen, die in traditioneller japanischer Shibari-Technik „gebrochen“, abgeflämmt und mit speziellen Bio-Ölen behandelt wurden, um die typische Weichheit und Flexibilität zu erzielen.

Auch wenn die hohe Ästhetik und die professionelle Verarbeitung des Shibari Chairs etwas anderes vermuten lässt: Julia S. ist „keine gelernte Designerin oder Künstlerin“. Mit ihrer Leidenschaft für Metall hat sie jedoch ein besonders schönes DIY-Objekt geschaffen, dass man in jeglicher Hinsicht als fesselnd bezeichnen kann.

Übrigens kannst Du Dir den Shibari Chair auch gern im Original ansehen. Zehn dieser Designstühle gehören mittlerweile zum Interieur der Bar „Paolo Pinkel“ in Neukölln.

Hydraulische Schmuckpresse – die Eigenkreation für eigene Kreationen

Dass das alte Sprichwort „Not macht erfinderisch“ einen wahren Hintergrund hat, beweist Beate H. aus Köln mit ihrer hydraulischen Presse zur Schmuckherstellung. Als sie feststellte, dass dieses Werkzeug nur in den USA erhältlich ist und auch noch 1000 Dollar kostet, zu viel für ihre kleine Hobbygoldschmiede, machte sie sich selbst an die Arbeit.

Alles was sie für eine sichere Presse brauchte, Gewindestangen, auf Maß zugeschnittenes Stahlblech und weitere Komponenten, fand sie in unserem Online-Shop. „Als dann Ihre Männer noch so nett waren und mir eine Form geschweißt haben und Stahlkugeln bestellten, war mein Glück perfekt. Ich liebe diese Maschine!“, gibt Beate H. ihrer Freude Ausdruck. Bitteschön – das haben wir doch gern gemacht.

Dass ihre DIY-Schmuckpresse wirklich funktioniert, beweist Beate H. mit einem Foto ihrer selbst kreierten Medaillons. Wunderschön, nicht wahr?

Schreibtisch Scope – maximale Funktionalität für das Büro der Zukunft

Im Zuge einer Semesterarbeit entstand dieser Schreibtisch, der seinem Namen „Scope“ („Entfaltungsfreiraum“) alle Ehre macht. Entwickelt wurde dieses neuartige modulare Konzept vom Designstudenten Lucas B., der einen Hingucker schaffen wollte, „der durch Minimalismus besticht und nicht sofort als der übliche Standard-Schreibtisch zu erkennen ist“.

Die Gestaltung stand für Lucas B. ebenso im Vordergrund wie die Funktionalität. Der Schreibtisch sollte zum einen ansprechend aussehen, zum anderen aber auch allen Ansprüchen an Ergonomie, Mobilität und Flexibilität genügen. Dem wird der Designstudent durch seine intelligente Materialauswahl gerecht.

Von unten nach oben wurden Stahl, PVC und Aluminium verarbeitet. Dank des sich daraus ergebenden kontrastarmen Farbverlaufs aus schlichten Grautönen drängt sich das Möbelstück nicht in den Vordergrund – ein Highlight für Liebhaber des Minimalismus. Gleichzeitig eröffnet es durch seine Modularität erstaunlich vielseitige Verwendungsmöglichkeiten und ist damit deutlich anpassungsfähiger als jeder herkömmliche Schreibtisch.

Der in vollständiger Eigenleistung gefertigte Prototyp funktioniert hervorragend und genießt viel Zuspruch. Einen eventuellen Gewinn bei unserer Aktion würde Lucas B. sofort in neues Material investieren, um neue Teile herzustellen und seine Idee weiter voranzutreiben.

Aufsatzwaschbecken – der Hingucker fürs Gäste-Bad

Den Anstoß für das DIY-Projekt von Benjamin P. aus Köln gab seine Frau, die „gerne eine Naturholzplatte mit Aufsatzwaschbecken im Gäste-Bad“ haben wollte. Also machte sich der Hobby-Bastler ans Werk, um seiner Angetrauten diesen Wunsch zu erfüllen.

Das Holz, das Waschbecken und die Armatur waren schnell besorgt. Für kurzes Kopfzerbrechen sorgte die Befestigung der Holzplatte an der Wand. Aber auch dafür fand Benjamin P. bald eine Lösung. Das hierzu erforderliche Edelstahl-Profil sowie die die dazugehörigen Endkappen und Schraubenabdeckungen fand er bei ProKilo in Neuss.

Nun brauchte er nur noch die Profile zurechtzuschneiden, alles zu verschweißen und die Löcher zu bohren. Für die Optik hat er außerdem die beiden Halter gesandstrahlt und mit Klarlack versiegelt.

Wie das Ergebnis Benjamins Frau gefallen hat, wissen wir leider nicht. Wir finden es jedenfalls super.

Wasserlauf – aus Hinterhof wird Wohlfühloase

Auch der Mann von Heike L. aus Lohmar ist ein begabter Heimwerker. Aus dem ehemals verwilderten und zugewucherten Hinterhof schuf er ein gemütliches Plätzchen zum Entspannen und Erholen. Statt Wildwuchs gibt es dort jetzt einen Garten mit Grill und Outdoorküche, der im heißen Sommer des vergangenen Jahres bereits ausgiebig genutzt wurde.

Ein besonderes Highlight ist der kleine Wasserlauf, den Heikes Mann mit Material aus dem ProKilo-Shop gestaltet hat. Leise plätschernd sorgt der kleine Bach für eine einzigartige, beruhigende und friedliche Stimmung – die passende Begleitung für eine gemütliche Tasse Kaffee oder ein Gläschen Wein.

Es freut uns, dass Heike L. das Ergebnis so gut gefällt, dass sie uns gern zeigen wollte „was mein Mann mit Eurem Material schönes aus unserem ‚Hinterhof‘ gemacht hat“. Wir finden das DIY-Projekt ebenfalls hervorragend gelungen und wünschen Euch viele entspannende Stunden in Eurer Oase.

Wo bleibt Dein DIY-Projekt?

Jetzt bist Du am Zug. Hast Du bereits ein tolles DIY-Projekt verwirklicht, bist Du gerade dabei oder ist eines in Planung? Bis zum 30. November 2019 hast Du noch Zeit, Deine Kreationen per E-Mail bei uns einzureichen und Dir einen Gutschein zu sichern. Wir freuen uns auf Deine Teilnahme.

Weitere Informationen zur Aktion findest du hier.

Himmel und Hölle – Materialsponsoring für Kunst im Kölner Schlosspark in Stammheim

Die Künstlerin Eveline Markstein arbeitet gerne mit unterschiedlichen Materialien, erzählte sie mir im Gespräch Mitte Mai. Dabei zeigte sie beeindruckende Bilder einiger aufwendiger Arbeiten aus Beton, dem Werkstoff mit dem sich die Künstlerin in den vergangen Jahren hauptsächlich befasst hat.
Im Frühjahr meldete sich Frau Markstein mit einer tollen Idee für ein neues Projekt in unserem ProKilo Markt in Köln-Mülheim. Geplant war ein Objekt mit dem Titel „Himmel und Hölle“ das aus unbehandeltem Stahl gefertigt werden sollte.
Schnell war klar, dass zur kniffligen Fertigung besonderes Fachwissen gefragt war. Unser Team um Volker Klein am Standort in Engelskirchen nahm sich der Sache an.
Aus 1,5 mm dickem Stahl haben wir zunächst die Blechzuschnitte erstellt. Die quadratischen Zuschnitte wurden anschließend mittig gekantet. Im dritten Schritt haben wir dann jeweils zwei gekantete Bleche miteinander verschweißt. So entstanden die abgebildeten pyramiden-förmigen Einzelteile. Alle Teile wurden im letzten Arbeitsgang miteinander verbunden.
Das gleichnamige Fingerspiel erfreut sich besonderer Beliebtheit bei Kindern. Es wird aus einem quadratischen Blatt Papier gefaltet und im Anschluss in den Farben Blau und Rot angemalt. Wenn man es öffnet, was über zwei Achsen möglich ist, schaut man entweder in den blauen Himmel oder die rote Hölle. Für Markstein hat das Kinderspiel einen engen gesellschaftlichen, sozialen und politischen Bezug zu den Ereignissen der jüngeren Vergangenheit und Gegenwart. So ist für Eveline Markstein bitterer Ernst, dass beispielsweise Regierungen darüber entscheiden, wer hier Leben darf und wer Abgeschoben wird.
Markstein will den Betrachter zum innerlichen Spiel verleiten und ein wenig der Leichtigkeit der Kindheit zurückholen. Und das obwohl Himmel und Hölle in der heutigen Zeit unverkennbar sind.
Durch die weitere Bearbeitung des Materials durch Eveline Markstein spiegelt sich im polierten inneren des Kunstobjektes nun tatsächlich der blaue Himmel. Die Außenseiten hingegen schimmern in rostfarbenem Rot.
Zu finden ist das fertige Kunstobjekt im Stammheimer Schlosspark in Köln.

1. FC Wacker 1921 Lankwitz – Keiner im Regen sitzengeblieben Dank ProKilo

Samstagmittag. Gallwitzallee. Berlin.

Auf dem Fußballplatz geht es hoch her. Die grün-bekleideten Spieler auf dem Rasen versprühen Teamgeist und Spielfreude. Das Team der A-Junioren spielt seit Beginn der neuen Spielzeit auch erfolgreich in der Landesliga mit.

Der gut strukturierte und organisierte Verein hat viel zu bieten. Neben den gut gepflegten Kunstrasenplätzen wird im Casino auch für die richtige Verpflegung gesorgt. Bei passendem Wetter ist immer an Spieltagen auch der Grill vor dem Casino an.

Marcel Witusch, Marktleiter aus Berlin, und gleichzeitig erfolgreicher Torschütze bei den Senioren von Wacker Lankwitz, war auch im letzten Herbst involviert, als es darum ging die Ersatzspielerbänke zu renovieren.

Das Berliner ProKilo-Team versorgte den Verein mit perfekten Maß-Zuschnitten aus 4 mm dicken farblosen Polycarbonat-Platten. Die Platten sind natürlich extra für den Außenbereich geeignet. Mit dem Material wurden die Spielerbänke neu verkleidet. Jetzt bleibt zumindest auf der Ersatzbank keiner im Regen sitzen…

Wir finden das gute Ergebnis kann sich sehen lassen. ProKilo bedankt sich für das spannende Projekt und wünscht dem FC Wacker Lankwitz und seinen Mitgliedern weiterhin viel Erfolg und alles Gute.

Stahlharte Nerven für tonnenschweres Projekt

Studentin bettet Kunstakademie Düsseldorf auf Stahl

Die Kunstakademie Düsseldorf lud auch im Juli wieder zum alljährlichen Sommerrundgang: Die Ausstellung sämtlicher Abschlussarbeiten verschiedener Jahrgänge.
ProKilo hat die junge Kunststudentin Carmen Schaich von Beginn an als Projektpate bei ihrem Abschlussprojekt begleitet und Ihr mit Rat und Tat beiseite gestanden.
Im abschließenden Interview verrät sie nun, welche Gedanken hinter Planung und Umsetzung standen und was sie sich zukünftig vornimmt.

Wann haben Sie mit der Planung der Ausstellung begonnen?

„Vor ungefähr fünf Monaten, habe ich begonnen erste Zeichnungen anzufertigen und ein Modell des Raumes zu bauen. Der erste Schritt war, die Pflanzen zu kultivieren, da sich deren Wachstumsprozess nicht wesentlich beschleunigen lässt.“

Welche Pflanzen haben Sie kultiviert?

„Ich habe Gurkenpflanzen gezüchtet, um deren weiße Früchte in Plexiglasformen einzuschrauben. Die Früchte wachsen die Form komplett aus und nehmen deren Gestalt an. Ich konnte mir sozusagen meine eigenen Skulpturen wachsen lassen. Wichtig war mir, dass die Früchte weiß sind, deshalb habe ich mich für eine sehr alte Sorte von 1893 entschieden, sie heißt „White Wonder“, was auch der Ausstellungstitel ist. In meiner Ausstellung waren aber nicht nur die Früchte, sondern die kompletten Pflanzen mit den quadratisch geformten Erdballen und Fruchtformen ausgestellt.“

Was waren die nächsten Schritte?

„Ich habe ein genaues Modell der Ausstellung gebaut und alle Materialien, die ich für die Anfertigung der Installation benötigte, organisiert – Rollen, Silikon, Kabel, Lack, Metall… Das Sponsoring verschiedener Firmen machte es mir erst möglich, dieses Projekt umzusetzen.“

Auch wir von Pro Kilo haben Ihnen geholfen das Projekt zu verwirklichen. Wie konnten Sie das Rohmaterial weiterverarbeiten?

„Die Herstellung des Stahlbettes war aufgrund seines hohen Gewichts von 600 kg eine Herausforderung. Gefüllt mit Wasser und Sand wog die Skulptur 2 Tonnen. In der Kunstakademie Düsseldorf gibt es sehr gute Werkstätten mit professioneller Leitung, die bei der Umsetzung der studentischen Arbeit mithelfen. Die bereits zugeschnittenen, ein cm dicken Bleche des Bettes konnte ich verschrauben, die 2 Bettkästen, musste ich verschweißen, um sie wasserdicht zu bekommen. Zudem habe ich die Oberflächen mit Lack und Öl behandelt, um sie vor Korrosion zu schützen. Während der Ausstellung konnten sich die Besucher auf das Sandbett setzten und legen. Es wurde mit Sand, Wasser und Sandformen, die im Bett lagen, gespielt.“

Was wollen Sie mit Ihrer Arbeit ausdrücken?

„Die einzelnen Teile meiner Arbeit, das Stahlbett, die Grafiken und die Pflanzenwürfel, sind miteinander verflochten. Die Atmosphäre ist durchgeplant, vom Geruch über die Temperatur bis hin zu den Geräuschen. In der Ausstellung roch es wie in einem Gewächshaus, es war warm und ein permanentes Wasserplätschern vom Brunnen war zu hören. Der Wind wehte leicht durch die geöffneten Fenster und bewegte die Tiefdruckgrafiken und Blätter der Pflanzen. Es interessiert mich, eine Situation herzustellen. Die Rauminstallation schien auf den ersten Blick harmonisch und schön, kippte aber bei genauerer Betrachtung ins Unheimliche.“

Nun ist die Ausstellung wieder abgebaut und der Raum ist zum Atelier geworden. Wie sehen Ihre Zukunftspläne aus?

„Erstmal muss ich mich mit der Aufarbeitung des Dokumentationsmaterial beschäftigen, mit der Suche eines Ateliers und Lagers. Dann beginne ich neue Ausstellungen zu planen. Im Februar wird ein Teil meiner Abschlussarbeit im Kunstpalast Düsseldorf erneut zu sehen sein.“

Wir gratulieren der jungen Künstlerin zu ihrem gelungenen und außergewöhnlichem Abschlussprojekt und wünschen ihr viel Erfolg und Inspiration, Kreativität und viel Kraft für all ihre nächsten Vorhaben!
Und für alle, die auch noch Großes vorhaben: Unsere ProKilo Teams stehen Euch bei! Einfach mal ansprechen, Hilfe und Beratung sucht Ihr bei ProKilo nicht vergebens!

 

Gewinner-Projekt „LED-Schwarzlicht-Lampe“

Wie aus einem Heimprojekt die Lösung für die industrielle Qualitätskontrolle entstand

Wiesbaden, September 2017

Der Arbeitsplatz von Sven Preuß, einem jungen Maschinenbauingenieur aus Wiesbaden, verlangt ein waches Auge bei der Kontrolle ganzer Produktionslinien im Automotive Bereich: Hier gehen täglich tausende serienfallende Bauteile für Motor und Getriebe vom Band, die keine Mängel erlauben und höchste Sicherheit garantieren müssen.

Um diese Anforderungen in der Wertschöpfungskette zu gewährleisten, kommen verschiedene Methoden zum Einsatz. Eine davon ist die Markierung von Materialfehlern durch fluoreszierende Farbe. Die automatisierten Prozesse arbeiten hierbei stabil, so dass prinzipiell keine farblich markierten Teile am Ende des Prozesses ankommen. Um sich jedoch nicht allein auf die automatisierte Technik zu verlassen und eine qualitative Stichprobenprüfung durchführen zu können, musste eine leistungsstarke mobile Schwarzlichtquelle geschaffen werden.

Preuß sagt, er sei die üblichen Mini-Schwarzlicht-Leuchtstoffröhren Leid gewesen, sie seien viel zu schwach in der Leistung und nicht portabel genug für seine Zwecke. Eine LED-Lösung musste her, gar kein Problem für den jungen Tüftler. Das Gehäuse hingegen, brachte ihn und sein Projekt zum absoluten vorübergehenden Stillstand, denn:

„Da die genutzte LED bei 36V und einem begrenzten Strom von 0,7A betrieben werden sollte, musste ich die LED, welche relativ viel Wärme erzeugt, die Konstantstromquelle, sowie auch den 12V-Akkublock irgendwie zusammen unterbringen. Die LED ist hier auf einem alten Prozessorkühler mit Lüfter aufgebracht. Woher bekomme ich nun ein ebenso individuelles Gehäuse? Wo kann ich Material bestellen, wo erfahre ich, welche Möglichkeiten es gibt?“

Diese und zahlreiche weitere Fragen stellten sich Sven Preuß noch, nachdem das Gerät sogar bereits funktionstüchtig war.

Der Tipp eines Arbeitskollegen brachte ihn schließlich zu ProKilo in Wiesbaden: Marktleiter Jim Hetzert erkannte Not und Bedarf und empfahl eine Aluminium-Grundplatte, sowie 2 in Form gekantete Gehäuseplatten aus Makrolon. Da Alu sich gut zum Verschrauben eignet und Macrolon-Platten als sehr biegbar gelten, war Preuß ideal für die Fertigstellung versorgt.

„Kleines Arbeitsmaterial, wie Senkkopfschrauben aus Edelstahl, einen Gewindeschneider M4, einen Kegelsenker und weiteres habe ich dann gleich mit gekauft.“ so erinnert sich Preuß glücklich, wenige Wochen nach erfolgreicher Inbetriebnahme seines neuen Arbeitsgerätes.

Der Bau seiner Lampe dauerte gerade mal 3-4 Abende, die Planungsphase zog sich hingegen über mehrere Wochen.

Wir gratulieren dem Ideenfinder zum Erfolg in Planung und Umsetzung und schließlich dem Gewinn bei ProKilo, wünschen dem gebürtigen Ruhrgebietler beruflich weiterhin viel Erfolg und Tatendrang und sind uns sicher, ihn bald wieder in unserem Markt begrüßen und weitere Projekte mit ihm entwickeln zu dürfen…

Von Schreinern, Wäldern und Hängern.

Wie das Kaminholz bei Trier aus dem Wald kommt

Alexander Kirchartz, ein junger Schreiner aus der Nähe von Trier, hatte in seinem Privatleben bislang definitiv eines gelernt: Einen Kamin zu besitzen ist herrlich, für entsprechendes Feuerholz zu sorgen hingegen überhaupt nicht! Die Kirchartz-Familie gehört nicht zu jenen, die sich das Kaminholz bis vor die Hausschwelle ordern – bei der alten Schreiner-Familie zählen Handarbeit und Eigenleistung. Zur großen Enttäuschung des Sprösslings.

Stunden und Tage hatte Alexander mit seinem Vater über Jahre im Wald verbracht und Stämme begutachtet, gesunde ausgewählt und die Bäume schließlich vor Ort gefällt und geschnitten. Direkt in Meterstücke.
„Wer hier bei der Arbeit kurz im Sitzen verschnauft, steht nicht mehr auf!“ so der Vater. „Hier gilt anpacken und durchziehen bis auch das letzte Stück Holz verladen ist.“ Der Anhänger fasste gerade mal 2m³. Ein Mal Verladen gab es nicht. Verschnaufen ging erst, nachdem alles ein zweites Mal verladen war. „Wenn wir uns schon keine größeren Gerätschaften besorgen können, dann soll wenigstens beim ersten Mal alles drauf sein!“ ärgerte sich der Junior Jahr für Jahr.

So machten sich die beiden Schreiner auch in der letzten Saison auf den Weg. Immer mit dabei: Der Anhänger, zwei Kettensägen, Ausrüstung, Punkt. Kein Transporter mit Ladefläche, kein Traktor, kein Sonstwas, aber mit einem großen Unterschied zu den vergangenen Jahren:
Der Hänger fasste die doppelte Menge! Ein Mal aufladen, fertig!

Alexander und sein Vater hatten dem „Doppelt-Schleppen“ nun doch final den Kampf angesagt und sich für eine Aufstockung des Ladevolumens entschieden. Vater Kirchartz übernahm die Kosten, der Sohn den Aufbau.
Hierzu verschweißte Alexander Vierkantrohre zu einem Gerüst, schloss die Felder mit Wellengittern und verschraubte alles ordentlich, bis es stabil und fest saß. Die einzige Schwierigkeit bildete die hintere Ladeklappe, da sich hier der Aufbau mit aufklappen musste. Ein massives Rohr, ein, zwei Löcher in die Seitenwände – und auch das Hindernis war aus dem Weg.

„Hätte ich mich von morgens bis abends dran gesetzt, wäre ich nach maximal 1 Woche fertig gewesen.“ erzählte Alexander uns. So, nebenbei und meist nur am Wochenende, war er mit dem Bau gute 2 Monate beschäftigt. Immer noch rechtzeitig für die Baumfäller-Tage und sowieso eine riesen Kraft- und Zeitersparnis für die Zukunft!

Überrascht, wie unkompliziert Planung und Umsetzung verliefen, nahmen sich die Herren Kirchartz direkt das nächste Projekt vor: Es folgt die Restaurierung eines alten Traktor-Kippers. Wir dürfen gespannt sein. „Danke an das ProKilo-Team aus Trier, wir haben Euch echt gebraucht und Ihr habt nicht gezögert! Danke für die Beratung, die Unterstützung und die perfekten Zuschnitte, wir sehen uns beim nächsten Projekt wieder!“ so Alexander, als wir ihm von seinem Gewinn erzählten.

ProKilo zieht auch dieses Mal wieder den Hut vor so viel Ehrgeiz und Teamarbeit:
Herzlichen Glückwunsch Alexander zu Deinem Gewinn bei unserem Gewinnspiel! Wir drücken Dir fest die Daumen für Dein nächstes Projekt und würden uns freuen, davon bald mehr zu erfahren!

Dein Team von ProKilo

 

Und hier kommt die Einkaufsliste:

Für einen Anhänger mit den Maßen 3 x 1,90m und 0,4m Stapelhöhe benötigst Du:

Vierkantrohre
4x 2910mm
4x 1730mm
8x 530mm
8x 650mm
1x 1920mm

Des Weiteren 10 x 60mm x 30mm Stopfen für die Rahmen
und 8x Sechskantschrauben M10 x 120 mm
sowie
2x Wellengitterplatten (telefonisch oder im Markt erhältlich)
diese wurden auf ca. 2x 3000mm x 650mm und 2x 1800mm x 650mm zugeschnitten.

Die neue Stapelhöhe beträgt laut Angabe anschließend 1,05m.

 

Anhänger

Kampfschiffe und Jagdbomber in der Eifel

Wie ein Mediziner mit viel Geduld und Erfahrung den Kampf gegen die Zeit bestreitet…

Aus der IOWA-Klasse stammend, zählt die USS Missouri zu den wenigen Unikaten der US Navy Flotte, die als eines der schnellsten Schlachtschiffe, die jemals gebaut wurden, 1945 im Pazifikkrieg zum Einsatz kam und, so heißt es, auf deren Deck mit der Kapitulation Japans der zweite Weltkrieg ein Ende fand.
War die Kriegslackierung während des Einsatzes noch in grau-blauer Tarnoptik, so wurde diese, wie jedes der US-Kriegsschiffe, Ende 1945 einheitlich Grau und das Schiff mit rotem Rumpf im Dock „auf Eis“ gelegt.

Wer das letzte Exemplar sehen möchte, muss ein Ticket nach Hawaii buchen und nach Pearl Harbor reisen: Dort wartet das große Schiff mit seiner großen Geschichte.

Wer hingegen auch gerne im Lande bleibt und wen kleine USS Missouris mit kleinen Geschichten ebenso erfreuen, der findet sein Glück zum Beispiel auch in der Eifel. Ja. Genauer gesagt bei einem Saarländer in der Eifel.
Nämlich: Bei Herrn Götte, einem Facharzt für Neurologie und Psychologie – in der Eifel.
Und Gewinner des ProKilo Gewinnspiels – das ist er nun auch noch.

Hans Jürgen Götte ist „fully booked“, wie sein Terminkalender verrät. Für sein Hobby – den Modellbau – nimmt er sich jeden Moment, der ihm bleibt und bastelt und tüftelt im Wettlauf gegen die Zeit, bis Probefahrt oder Probeflug bestanden sind. In Göttes Haus kommen nur elektronisch betriebene Modelle, die hingegen sind vielseitig: Schiffe, Kriegsschiffe, Flugzeuge, Jagdbomber… im Haus des Mediziners haben hunderte Exemplare mittlerweile mehrere Räume belegt – mit Bleiberecht in der Familie. Die Göttes stehen zum Hobby des viel beschäftigten Vaters! Nicht nur wissen Sie, wie gut ihm diese technischen Tüfteleien vom Alltag ablenken und entspannen, allesamt sind stets dabei, wenn ein neues Werk zu Wasser geht oder in Richtung Wolken fliegt. So geht das schon seit 2003. Bauzeit „Missouri“, laut aktueller Schätzung: Mindestens 2 Jahre.

Das regelmäßig schmale Zeitfenster des saarländischen Eifelers verhindert ein schnelles Vorankommen und so fallen nicht selten 6-8 Wochen Bedenkzeit zu Bau und Umsetzung an und auch 500-600 Baustunden können schnell zum Standard werden – es zählt also Durchhaltevermögen, ein langer Atem und absolute Präzision, Geschick und jede Menge Erfahrung. Das alles hat Götte und so ging er mitten in der Bauphase zum ProKilo Markt nach Bitburg, holte sich harte und weiche PVC-Platten, ließ sie auf den Millimeter zuschneiden und erzählte, wo das Material zum Einsatz komme.

Bitburg und der Modellbauer – so viel Freude und Durchhaltevermögen – das liebt ProKilo und kürt daher regelmäßig Kunden mit deren unterschiedlichsten Projekten zu Gewinnern des Gewinnspiels „Zeig, was Du kannst!“.

Diesen Monat gratulieren wir somit Ihnen, lieber Herr Götte, zum Gewinn unseres Warengutscheins! Wir danken Ihnen für das (zeitlich) längste Projekt, der Bitburger ProKilo-Kunden-Geschichte, drücken Ihnen für die kommenden Herausforderungen und Hürden ganz fest die Daumen und stehen sehr gerne weiterhin jederzeit mit Material, Anarbeitung und Beratung bereit!

Auch freuen wir uns, Sie und Ihr Projekt weiter begleiten zu dürfen und sagen Tschüss und bis bald in der Eifel!

Ihr Team von ProKilo

 

Wer auch im Modellbau unterwegs ist und dringend Kunststoffe und Metalle auf Maß braucht, der kann einen der ProKilo-Märkte in der Nähe aufsuchen, sich vor Ort beraten lassen und sich das Material genau anschauen oder ganz bequem im Onlineshop alles maßgenau konfigurieren und bestellen.

Raketen-Abschussrampe für Kinder

prokilo-raketen-abschuss-rampe-1Mit „Senkrechtstarter-Nachbau“ zum Gewinn bei ProKilo

Ferdinand Rubel, ProKilo Kunde aus Wien, Vater eines 16-jährigen Sohnes, passionierter Hobby-Bastler und Knobel-Tüftler, lässt Kinderherzen zum Jahreswechsel höher schlagen: „Raketen ab sofort selber abschießen!“ – Absolut kokelfrei und ziemlich geräuscharm.

„Prima!“ dachte sich Ferdinand Rubel und schon informierte er sich im Netz über Möglichkeiten und Varianten. Fündig wurde er von Österreich aus im Online-Magazin Make: der Heise-Gruppe aus Deutschland. „Make spricht Technik-Künstler, Hobby-Bastler, Programmierer und Heimwerker an, die sich für den kreativen Umgang mit Technik begeistern. Das Magazin berichtet online und als Printausgabe aus und über die Makerszene und bringt Anleitungen zum Nachbau spannender Projekte sowie Grundlagen für Maker-Einsteiger.“ so das Unternehmen.

Tatsächlich stößt Ferdinand Rubel darin auf einen Bericht über den Bau einer „Raketen-Abschussrampe“. Eine weitere Vorlage inklusive Bauanleitung bot ihm zudem eine Würzburger Seite zu Raumfahrt und Astronomie Aktivitäten.

prokilo-raketen-abschuss-rampe-2Sofort begann er mit dem Nachbau. Zuerst ging‘s zu ProKilo: Hier besorgte er sich Vierkantrohr, U-Profil, Alu-Flach und Schrauben, ließ sich alles perfekt zuschneiden und bohren und kümmerte sich anschließend um Fahrradschlauch, Fahrradpumpe, Bretter, Scharniere und was er sonst noch brauchte und bereits nach wenigen Stunden, war die Rubel-Raketen-Abschussrampe fertig!

Ihren Testlauf hat die Vorrichtung bereits hinter sich: Am 17.09.2016 fand in seinem Heimatort Mödling bei Wien ein autofreier Tag statt. Kinder und Eltern gleichermaßen haben riesen Freude und Interesse gezeigt und „verdammt viel Pappe in die Luft geschossen“ lacht Rubel und freut sich nun auf den Jahreswechsel!

Für alle DIY-Liebhaber aus Wien hat er noch einen Tipp: Seit Samstag, den 11.11.2016 gibt es ein FabLab in Mödling: Geräte, Maschinen, viele erfahrene Helfer und Freunde – die Werkstatt bietet alles, was das Heimwerker- und Bastlerherz begehrt. Auch Ferdinand Rubel ist dort regelmäßig anzutreffen.

„Herzlichen Glückwunsch, lieber Herr Rubel! Sie haben den Nachbau erfolgreich gemeistert! Mit Ihrem Einsatz und Ihrem „Herz für Kinder“ haben Sie den begehrten Warengutschein gewonnen! Wir wünschen viel Spaß beim Einkaufen und den nächsten spannenden Projekten! Bleiben Sie kreativ!“

Liebe Eltern, wer noch keine Bastel-Idee für die Weihnachtsferien hat, vielleicht einfach mal ausprobieren!
Wir würden uns freuen, wenn Ihr uns von Euren Erlebnissen berichtet!

Hier geht’s zum Bericht im Heise-Magazin

Hier geht’s zur Bauanleitung aus Würzburg

Hier geht’s zum FabLab

Hier geht’s zum ProKilo Online-Shop

Schwenkbare Ablage für die Werkstatt selber bauen!

Mit platzsparender Lösung zum Gewinn bei ProKilo

Hartmut Schumacher, gelernter Betriebsschlosser aus Kerpen und Trittstufen-Erfinder für einen Mercedes-Geländewagen – Schon einmal hat ProKilo über den Hobby-Bastler berichtet, als es darum ging, eine Alternative zu „Leiter und Klettern“ als Einstieg in die hohe Karosserie zu finden.

Diesmal begeisterte Herr Schumacher uns mit einer tollen Erfindung für Platz und Ordnung in der Hobby-Werkstatt: Einer schwenkbaren Abstellfläche für eine Säulenbohrmaschine, kurz: Einem Bohrerständer.

Erst vor wenigen Wochen, hatte Hartmut Schumacher sich eine neue Säulenbohrmaschine zugelegt, mit passendem Maschinenschraubstock und Prismen-Spannbacken, um damit endlich exakte Bohrungen an Rundmaterialien durchführen zu können. „Diese Genauigkeit schafft keine Handbohrmaschine, ich brauchte das Ding, aber schon stand es im Weg herum“, so Schumacher.

Wo also das Gerät hinstellen? „Einen Tisch bräuchte ich, aber wohin mit dem Tisch, wenn auch er im Weg steht. Eigentlich ein Regal, aber keines, das feststehend ist. Ließe ich das Gerät an Ort und Stelle, würde es 40cm des Durchganges einnehmen. Zu viel! Etwas individuelles, das wär’s!“

ProKilo brachte ihn auf eine Idee: „Ich kombiniere Rohre mit Wandblech, Deckenblech und Winkelrahmen und fixiere den Rest mit Schrauben!“

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Klingt einfach, ist es auch…

… denn bei ProKilo fand Hartmut Schumacher alles, was er brauchte. „Nur bei der Zeit für den Zusammenbau, sollte man flexibel sein. Ich habe 7 Stunden gebraucht.“ erzählt er und fährt fort: „Na ja, eine besondere Schwierigkeit gab es eigentlich nicht, außer, dass alle Bauteile untereinander im rechten Winkel verbaut und angeschweißt werden mussten, damit der Bohrerständer auch lotrecht montiert und betrieben werden kann und, unter Berücksichtigung der Materialstarke des Wandbleches, dass der Drehpunkt so weit horizontal versetzt wird, dass der Bohrständer auch um volle 90° parallel zur Wand geschwenkt werden kann.“

Wir geben zu, doch ein wenig kniffelig. Zum Glück gibt’s für alle Nachbauer professionelle Beratung in den ProKilo Märkten. Also, einfach Fragen, wir helfen gern!
Die passende Bauanleitung gibt’s übrigens in Kürze hier im Blog!

„Herzlichen Glückwunsch, lieber Herr Schumacher! Sie haben mit Ihrer Lösung wieder Platz geschaffen für Orte, die grundsätzlich keinen Platz haben: Unsere Werkstätten. Vielen Dank für Ihre Idee! Wir wünschen viel Spaß mit den 250 EUR und beim Einkaufen! Bleiben Sie kreativ!“

 

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Poolabdeckung selber bauen – Die Bauanleitung

Wie Ihr mit der tollen 2in1 Lösung Euren Pool abdecken und gleichzeitig eine Terrasse entstehen lassen könnt…

Leverkusen, Sommer 2016


Thorsten H., der Chef einer Leverkusener Metallbaufirma wurde von einem Kunden mit einer besonderen Herausforderung konfrontiert:

Eine Kunde wünschte sich in einer schon vorhandenen prokilo-poolabdeckung-1Grube einen Pool, wollte aber gleichzeitig seine Gartenfläche nicht dauerhaft zu sehr einengen. Also musste eine Konstruktion her, die als Poolabdeckung, auch gleichzeitig die Terrassenfläche bilden soll. Und, wenn der Pool genutzt wird, soll die Terrasse komplett zur Seite fahren.

In der folgenden Anleitung beschreibt Thorsten H. die Konstruktion und den Bauablauf der „mobilen Poolabdeckungsterrasse“.

„Interessant zu wissen: Mein Kunde hatte eine zündende Idee, war sich aber darüber im Klaren, dass seine eigenen handwerklichen Fähigkeiten nicht „so ganz ausreichten“, um die verschiedenen Anforderung präzise umzusetzen: Statik der Konstruktion, Leichtlaufeigenschaften beim Hin- und Herschieben der Abdeckung und eine zusätzliche Isolierung, um den Wärmeverlust des Wassers einzudämmen. So kam er auf mich als Profi zu – und das Projekt konnte starten!

 

Was brauche ich?

Natürlich musst Du Dich zunächst für eine Poolwanne entscheiden. Der Einbau sollte bestenfalls durch einen Pool-Profi erfolgen. Ansonsten heißt es: Zuerst die Aushubarbeiten, dann Betonplatte gießen und eine Schutzfolie einziehen, Fundamente für Klappleiter und Wassereinlauf gießen, Wasserleitungen verlegen usw.

Für den Basisrahmen der Poolabdeckung brauchst Du

für die Zwischenprofile

Für die wärmeisolierende Füllung des Rahmens benötigst Du zusätzlich

  • 16 Stück auf das Innenmaß der Rahmenunterteilung zugeschnittene Styroporplatten (Styrudor) sowie
  • 16 Stück einseitig folierte 1.00 mm starke Aluminiumbleche, exakt in den passgenauen Abmessungen (Innenmaße) der einzelnen Rahmenfelder

Schließlich noch

  • 6 kugelgelagerte Edelstahllaufrollen für Halbrundschiene
  • 2 Lagerbockrollen mit Kugellager (Gummirollen)

Für die Laufschienen:

prokilo-poolabdeckung-9Zwei halbrunde Edelstahlschienen zum Aufschrauben. Die musst Du in ihrer Länge so ausrichten, dass sie für die gesamte Rolldistanz der „poolabdeckenden Terrasse“, also auch bei geöffnetem Pool, passen. Du brauchst also mindestens das doppelte Maß der Poolabdeckung.

Was auf jeden Fall noch benötigt wird, ist die richtige Befestigungstechnik, also Edelstahlschrauben in diversen Abmessungen sowie ein geeigneter Kleber für die Metall-/ Styroporverklebung.

 

 

 

Wie gehe ich vor:

Die Rohre für den Grundrahmen werden miteinander verschweißt. Anschließend werden die Zwischenprofile in den Rahmen eingefügt und ebenfalls mit dem Rahmen verschweißt.

Als nächstes werden die Laufrollen angebracht. Um die Last gleichmäßig zu verteilen, solltest Du auf jeder der beiden Laufseiten 3 Rollen montieren.
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Dann geht es an die Ausrichtung und Verlegung der Laufschienen in einem extra vorbereiteten Fundament.

Zurück zur Rahmenkonstruktion: Die einzelnen Felder des Rahmens werden nun mit Styroporplatten ausgefüllt. Damit die Platten nicht herausfallen, wird das Styropor an den Rahmenseiten sorgfältig verklebt.

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Wenn der Kleber durchgetrocknet ist, wird auf die Platten vollflächig Kleber aufgetragen. Darauf musst Du anschließend die 1mm dicken Trennbleche verkleben.

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Jetzt kommt die Unterkonstruktion für den WPC-Bodenbelag dran (WPC= Wood Plastic Composite).

In unserem Fall ist diese Unterkonstruktion doppelt hoch, da ansonsten das Regewasser nicht abfließen kann. Die Unterkonstruktion richtet sich immer nach den Angaben des Herstellers der Bodendielen.

Bei den Holz-Kunststoff-Verbunddielen solltest Du auf jeden Fall auf Rutschsicherheit, Wasser-/ Witterungsbeständigkeit (inkl. Frost) und Farbechtheit achten. Die preiswertere Lösung ist hier wirklich nicht die günstigere. Die Produkte von Lignodur, z. B. das Bodendielenprogramm terrafina, überzeugen mich in allen Belangen.

Zur Veredelung muss dann „nur noch“ die WPC-Beplankung aufgesetzt werden und die Abschlussbretter an den Kanten montierte werden. Fertig.“

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