Die DIY-Idee des Jahres – keine Chance auf Langeweile!

Unter diesem Motto starten 2019 wieder unsere DIY-Projekte!

Du hast Spaß daran, aus unseren Metallen und Kunststoffen tolle Projekte umzusetzen? Für dich gibt es nichts Schöneres, als dich richtig im eigenen Projekt auszutoben? Perfekt! Dann mach mit! Zeig uns deine Idee und gewinne bis zu 750 € für dein nächstes DIY-Projekt.

Die ProKilo®-Gewinnaktion „DIY-Idee des Jahres“ ist wie für dich gemacht: Für den kreativsten und ideenreichsten Kunden auf der ganzen Welt!

Schließe dich ein, mach dir Gedanken und pack es an! Lassdich von unserer ProKilo®-Welt und unseren Produkten inspirieren und erstelle dein DIY-Projekt aus ProKilo®-Produkten. Reiche im Zeitraum vom 01.01.–30.11.2019 dein DIY-Projekt ein und gewinne einen Gutschein über 750 € (gültig für einen Einkauf und einzulösen in allen teilnehmenden ProKilo®-Märkten sowie im Onlineshop)!

Und so gehts:

Ganz einfach! Schick uns ein paar Fotos von deinem ProKilo®-Heimwerker-Projekt, inklusive einer Kurzbeschreibung des Projekts sowie deiner Kontaktdaten per E-Mail an ichhabsdrauf@prokilo.de oder gib die Bilder und Infos einfach in deinem ProKilo®-Markt des Vertrauens ab.

Dann noch kurz warten und mit ein bisschen Glück kannst du dich schon bald mit allen ProKilo®-Produkten, die dein Herz begehren, eindecken!

Im Juni werden die ersten tollen DIY-Projekte von euch vorgestellt. Im Dezember werden die drei Gewinner gekürt:

  1. Platz: 750 € Einkaufs-Gutschein,
  2. Platz: 500 € Einkaufs-Gutschein,
  3. Platz: 250 € Einkaufs-Gutschein.

Die Gewinner werden dann schriftlich von uns benachrichtigt.
Also: Worauf wartest du noch? Wir sind schon ganz gespannt auf deine Idee und wünschen dir viel Glück!

Vielleicht hast du ja heute schon die die DIY-Idee des Jahres …

Reinigen von Metall

Neues Jahr – Neujahrsputz! Gerade wenn es um das Reinigen von Metallen geht, aus denen im Haus z.B. Spülen, Armaturen oder Geländer hergestellt sind, kann es kniffelig werden. Neben einigen Reinigungstipps möchte ich heute auch erklären, wie sich Rostflecken entfernen lassen können.
Inhalte

  1. Wie lassen sich unterschiedliche Metalloberflächen reinigen?
  2. Stahl reinigen
  3. Edelstahl reinigen
  4. Aluminium reinigen
  5. Messing reinigen
  6. Kupfer reinigen
  7. Zink reinigen
  8. Rost entfernen

Wie lassen sich unterschiedliche Metalloberflächen reinigen?
Jedes Metall zeichnet sich durch besondere Eigenschaften aus. Diese Eigenheiten erfordern aber auch jeweils eine unterschiedliche Pflege. Ganz gleich, ob Stahl, Edelstahl, Messing oder Zink: Mit den richtigen Produkten und einfachen Hausmitteln lassen sich Metalloberflächen wieder zum Glänzen bringen und Rostflecken behandeln.

Wie lassen sich unterschiedliche Metalloberflächen reinigen?
Jedes Metall zeichnet sich durch besondere Eigenschaften aus. Diese Eigenheiten erfordern aber auch jeweils eine unterschiedliche Pflege. Ganz gleich, ob Stahl, Edelstahl, Messing oder Zink: Mit den richtigen Produkten und einfachen Hausmitteln lassen sich Metalloberflächen wieder zum Glänzen bringen und Rostflecken behandeln.

Stahl reinigen
Unbehandelter roher Stahl – auch „schwarzer“ Stahl genannt, muss schon vor der Verarbeitung gereinigt werden. Zum Schutz vor Korrosion und Beschädigungen werden die Produkte ab Werk mit einem Ölgemisch eingesprüht. Hier helfen Bremsenreiniger und ein Baumwolllappen weiter. Öl und Schmutz werden so vom Metall gelöst. Anschließend kann der Baustahl verarbeitet werden. Ohne weitere
Behandlung hält sich dieser Zustand nur bei absoluter Trockenheit im Innenbereich länger. Selbst dann empfiehlt es sich das fertige Werkstück mit einem Öl oder mit Bienenwachs vor Korrosion zu schützen. Unbehandelter Stahl wird immer häufiger für den Möbelbau im Industrial-Style genutzt.

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Edelstahl reinigen
Edelstahlgeländer, Einbauspüle, Kühlschränke, Armaturen, Dunstabzugshauben – Edelstahl gibt es in fast jedem Haus. Kein Wunder: Das Metall ist robust, sieht ansprechend aus und bietet eine hohe Funktionalität. Wenn Sie Edelstahl reinigen möchten, verwenden Sie am besten spezielle Pflegeprodukte. Zur Reinigung eignet sich ein zum Beispiel ein Citrus-Reiniger. Diesen mit einem Baumwolltuch auftragen und die Fläche gründlich reinigen. Ein spezielles Edelstahlpflegespray eignet sich erst im Anschluss, um das Material zu pflegen und zu schützen. Oft wird der Einsatz von Pflegesprays zur Reinigung empfohlen. Bei Verwendung des Sprays ohne vorherige Reinigung des Materials wird der vorhandene Schmutz nämlich noch weiter in das Material eingearbeitet und durch den Öl-Anteil im Spray weiter gebunden. Der in den meisten Küchen verwendete Edelstahl hat eine geschliffene, gebürstete oder polierte Oberfläche. Um die Schliffstruktur bzw. die glänzende Oberfläche nicht zu beschädigen ist es wichtig unbedingt ein weiches Tuch zur Reinigung zu verwenden. Scheuermittel und Putzschwämme müssen daher unbedingt vermieden werden.
Auch Hausmittel können bei Edelstahl kleine Wunder bewirken. Einige Tropfen Essig, der Saft einer ausgepressten Zitrone oder eine Paste aus Backpulver und Wasser (ca. 3 EL Backpulver, 1 bis 2 EL Wasser) etwa. Diese Hausmittel einfach auf verschmutzten Edelstahloberflächen verreiben und gründlich mit Wasser nachspülen. Anschließend polieren und imprägnieren. Bei Dunstabzugshauben ist die Herausforderung bei der Reinigung besonders groß. Der Schmutzfilm aus Dreck in Verbindung mit Fett haftet besonders stark. Hier helfen auch Babyfeuchttücher gut weiter.

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Aluminium reinigen
Aluminium hat viele besondere Eigenschaften und wir finden es bei uns im Haus z.B. in der Küche oder als Alufelgen am Auto. Neben den vielen besonders guten Eigenschaften wie z.B. dem geringen Gewicht und der hohen Wärmeleitfähigkeit, hat es aber auch die Eigenschaft: An der Luft, also durch die Sauerstoffeinwirkung, bildet sich rasch eine Oxidationsschicht. Aluminiumbauteile ohne Schutzschicht neigen daher dazu anzulaufen. Hier noch eine Klarstellung: immer wieder kann man lesen, dass durch das Reinigen von Aluminium mit Hausmitteln die Oxidschicht verhindert wird. Was eine nicht weiter versiegelte oder geschützte Aluminiumoberfläche betrifft, ist das falsch. Die Oxidschicht lässt sich nicht entfernen, ohne dass sie sich innerhalb weniger Minuten wieder neu bilden würde. Zudem kann die Oxidschicht auch nicht „abgewischt“ werden. Dazu müssten das Aluminium gebeizt werden. Viele Bauteile aus Aluminium sind zudem ohnehin geschützt. Alufelgen zum Beispiel durch eine Lackierung. Alufelgen dürfen deshalb auch nicht angeschliffen werden. Das gilt auch beim Lackieren von Alublech. Es ist darauf zu achten, dass Lack und Grundierung nicht vollständig abgeschliffen werden, um zu verhindern, dass das Aluminium oxidieren kann. Typische Hausmittel zur Reinigung von Aluminium sind Essig- oder Zitronensäure. Das Material wird mit einem nicht kratzenden, schonenden Lappen eingerieben. Nach kurzem Einwirken kann mit klarem Wasser nachgespült werden. Alternativ hat sich auch Spiritus als Reinigungsmittel bewährt. Auch hier muss anschließend mit klarem Wasser nachgespült werden.

Messing reinigen
Messing ist eine Kupferlegierung, die häufig für Türbeschläge und Lampen, aber auch für Armaturen und Spülen sowie für Dekorationsartikel im Haus genutzt wird. Ob es sich um Messing handelt oder um eine Beschichtung lässt sich mit einem Magneten prüfen, da Messing nicht magnetisch ist.
Das Problem bei Messing ist häufig Oxidation des Materials. Messing bekommt mit der Zeit dunkle Flecken. Hier hilft ein spezieller Citrus-Reiniger. Alternativ hat sich im Kampf gegen die Verfärbungen
folgendes Hausmittel besonders bewährt: Betroffene Stellen mit einem Gemisch aus Zitronensaft und Spülmittel einreiben. Dabei sollte das Verhältnis in etwa 1:1 sein. Mit Wasser und einem Mikrofasertuch werden nun die Reste des Reinigers entfernt. Dann wird das Werkstück trocken gerieben und poliert. Alternativ kann eine spezielle Polierpaste für Messing verwendet werden.

Kupfer reinigen
Kupfer finden wir im Haushalt auch gerne in der Küche z.B. bei Kochtöpfen wieder. Aber auch immer mehr Deko-Artikel, Lampen und Bauteile von Möbeln werden aus Kupfer hergestellt. Mit zunehmender Zeit laufen Gegenstände aus Kupfer an und verfärben sich grünlich. Das liegt daran, dass Kupfer mit Sauferstoff zu Kupferoxid reagiert. Auch hier ist eine Behandlung mit dem Citrus-Reiniger und dem Mikrofasertuch mein Profi-Tipp. Wer seinen Geldbeutel schonen will kann auf verschiedene Hausmittel zurückgreifen. Bei Pfannen und Töpfen kann z.B. Holzasche auf ein weiches Tuch gegeben und die Gegenstände damit poliert werden, um Kupfer zu neuem Glanz zu verhelfen. Ansonsten hilft auch ein 1:1 Gemisch aus Buttermilch und Salz. Diese Mischung muss gut verrührt werden. Anschließend kann das Kupfer damit eingerieben werden. Nach kurzem Einwirken mit einem trockenen Tuch abwischen und polieren.

Zink reinigen
Zink kommt vor allem als Zinkblech zum Einsatz, das wiederum der Herstellung von Dachrinnen, Fensterbänken, Geländern oder Gefäßen dient.
Zink bildet eine natürliche Patina, mit welcher sich das Metall selber schützt und auch reinigt. Diese Schicht wird erhalten, indem bei der Reinigung auf chemische Mittel, spezielle Hausmittel oder grobe Bürsten verzichtet wird. Stattdessen ein Tuch aus Baumwolle nehmen,  in klares Wasser tauchen und reinigen. Bei starkem Schmutz kann mit etwas Alkohol nachgeholfen werden.

Rost entfernen
Rostflecken sind leider hartnäckig und lassen sich nicht einfach wegwischen. Im Haushalt gibt es viele rostanfällige Gegenstände, z. B. Besteck oder Schrauben. Rost sollte immer so früh wie möglich entfernt werden, am besten direkt, nachdem er entdeckt wurde. Zunächst sollte loses Material mit einem Tuch abgestrichen werden. Bei hartnäckigen und großen Rostflächen hilft nur eine mechanische Bearbeitung. Diese kann zum Beispiel mit einem Schleifvlies erfolgen. Im Anschluss wird das Werkstück gereinigt und geschützt. Hier kann ich Metal-Fluid empfehlen. Rostentferner oder Rostwandler sind zwar erhältlich, Hausmittel leisten aber gerade bei kleinen Teilen oft gute Dienste. Legen Sie betroffene Gegenstände z. B. über Nacht in Cola oder Zitronensaft. Nach dem Cola- oder Zitronen-Bad polieren Sie die Objekte mit Alufolie. Im Fall von Zitronensaft reicht es, mit einem Tuch nachzuarbeiten. Regelmäßiges Reinigen und Polieren ist bei metallenen Gegenständen die beste Maßnahme gegen Rost und Korrosion und die Metalloberflächen gewinnen ihren alten Glanz zurück

Fachleute fragen

Wenn die Verunreinigung oder Beschädigung durch Schmutz und Rost so groß ist, dass Du selbst nicht mehr weiter weißt oder unklar ist, wie vorzugehen ist gilt: Frag einen Fachmann/Fachfrau deines Vertrauens! Es gibt jede Menge spezieller Schleiftechniken und Reinigungsmittel die nicht von Fachfremden eingesetzt werden sollten. Lieber Rat holen, als das Material dauerhaft zu beschädigen!

Wenn ihr weitere Erfahrungen gesammelt habt, wie Metalle erfolgreich zu Reinigen oder von Rost zu befreien sind, freue ich mich über eure Tipps in den Kommentaren.

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Das kleine Schrauben-Einmaleins

Arbeitstipps zum richtigen Schrauben

Schrauben sorgen für sichere Verbindungen, die Du jederzeit  wieder lösen kannst. Schnell, unkompliziert und ohne die verbundenen Elemente zu beschädigen. Kein Wunder, dass es unzählige Verbindungselemente (Schraube, Muttern und Zubehörteile) gibt.

Doch welche Schraube wird wo eingesetzt? Das möchte ich Euch mit unserem „Kleinen Schrauben-1×1“ erklären:
Dabei stellen wir die wichtigsten Schraubenarten und ihre Einsatzbereiche vor. Und unsere Arbeitstipps zeigen, wie Du die Schrauben optimal einsetzt.

Schrauben unterscheiden sich anhand folgender Kriterien:

  • verwendetes Material
  • Kopf- und Antriebsform
  • Gewindeart und -form

Kennzeichnung & Festigkeit

Nach der Normung für mechanische und physikalische Eigenschaften (EN ISO 898-1) sind die Festigkeitsklassen 4.6, 5.6, 5.8, 6.8, 8.8, 10.9 und 12.9 gängig.

In der Industrie kommt sehr häufig die Klasse 8.8 zum Einsatz. Die Klassen 4.6, 5.6 und 5.8 werden hauptsächlich bei Massenwaren und geringwertigen Verbindungen eingesetzt.

Für Schrauben aus nichtrostendem Stahl wird die Qualität und Festigkeitsklasse auf dem Schraubenkopf angegeben.

Werkstoffe

Das eingesetzte Material ist von entscheidender Bedeutung für die Qualität der Verbindungselemente. Hier ein paar gängige Beispiele:

  • Stahl, vom Baustahl bis hin zum rostfreien Edelstahl
  • Legierungen u.a. Messing
  • sonstige Metalle wie z.B. Kupfer, Titan oder Aluminium
  • Holz
  • Stein
  • Kunststoff
  • Keramik
  • Verbundwerkstoff

Stahlschrauben sind in blanker (unbehandelter) oder in verzinkter Ausführung erhältlich. Gerade in unbehandelter Ausführung sind sie für den Einsatz im Innenbereich gedacht.

Edelstahlschrauben werden in erster Linie im Außenbereich eingesetzt. Schrauben aus Messing (Kupfer-Zink-Legierungen) rosten ebenfalls nicht. Sie sind blank oder veredelt (verchromt) erhältlich und werden o, Sanitär-, Innen- und Außenbereich verwendet.

Kopfformen

  • Halbrundkopf (Linsenkopf
  • Senkkopf
  • Linsenkopf
  • Sechskantkopf
  • Flachrundkopf (mit Vierkant-Ansatz)
  • Pan Head
  • Zylinderkopf

Antriebsformen

  • Pozidrive-Kreuzschlitz
  • Philipps-Kreuzschlitz
  • Außen-Sechskant
  • Außen-Vierkant
  • Längsschlitz
  • Innen-Sechsrund (Torx)
  • Innen-Sechskant (Inbus)
  • Innen-Vierkant
  • Innen-Vielzahn

Länge

Die Angabe der Längen meint die Länge ohne Kopf (also Gewinde plus ggf. Schaft). Bei Schrauben mit Senkkopf oder Linsensenkkopf wird die Länge ab der Position des Kopfdurchmessers gemessen.

Die Länge einer Schraube wird meist in Millimetern angegeben. Die Angabe beschreibt die Eindringtiefe ins Material. Nur bei der ganz im Material verschwindenden Senkkopfschraube ist der Kopf mitzurechnen (bei der Linsenkopfschraube aber nur teilweise, denn die „Linse“ des Kopfes steht über).

Nützliche Tipps

Wenn Du Schrauben schräg einschrauben möchtest, ist es hilfreich, vorher eine Aussparung für die Schraube zu bohren oder auszustemmen.

Festsitzende Schrauben lassen sich gut lösen, wenn Du einen schräg gestellten Schraubendreher und einen Hammer zu Hilfe nimmst. Löse die Schraube in Linksrichtung.

Stabile T-Verbindungen bei Untergestellen kannst Du gut mit Sechskantschrauben herstellen. Am besten bohrst Du dazu ein Loch im Gewindedurchmesser in die zu verbindenden Teile. Zum Aufnehmen der Mutter wird eine Aussparung in die Zarge gebohrt oder ausgestemmt. Die Aussparung muss nicht durchgehen, sollte aber mindestens 3 cm vom Leistenende entfernt sein.

Für den sicheren Halt in Hirnholz werden Schrauben in einen Holzdübel
geschraubt, der zuvor quer zur Faser in das Holz eingeleimt wurde. Durch Zwangsvorschub entstehen gerade bei Verschraubungen von Holz auf Holz mit herkömmlichen Uni-Allzweckschrauben Zwischenräume. Diese Spaltenbildung kannst Du vermeiden, wenn Du selbstbohrende Uni-Allzweckschrauben mit Schaft verwendest. Hier entsteht kein Zwangsvorschub, da sich das Gewindeteil nach abgeschlossener Verschraubung ausschließlich im unteren Teil der Holzverbindung befindet. So kann sich der obere Holzteil nicht nach oben drücken.

Wenn Du massive Werkstücke aufschrauben willst, solltest Du Senklöcher bohren. Dazu wird im dicken Teil ein Loch im Durchmesser des Schraubenkopfes gebohrt. Danach bohren Sie das Loch für den Schraubenschaft. Wenn die genaue Position für die Verbindung der beiden Werkstücke feststeht, wird in das untere, dünnere Teil ein Loch gebohrt. Bei Weichholz bohrst Du für den Gewindeteil der Schraube etwa 2/3 d er Schraubenlänge vor, bei Hartholz etwas tiefer. Der Durchmesser des Bohrers sollte max. 2/3 des Gewindeteils betragen.


Die Wahl des richtigen Werkzeuges

Für Schraubverbindungen und Montagen benötigst Du außer den passenden Schrauben eine größere Auswahl an Schraubendrehern in Schlitz- und Kreuzschlitzausführung. Noch bequemer ist es wenn Du zum Akkuschrauber greifen kannst. Hier gibt es die passenden Bits zu allen Shrauben-Typen. Nur die passende Klinge zur entsprechenden Schraube ermöglicht die optimale Handhabung. Wichtig: Die Klingenbreite eines Schraubendrehers oder Bits sollte immer exakt mit der Schlitzbreite der Schraube übereinstimmen, sonst wird entweder das Werkzeug oder die Schraube beschädigt. Der Schraubendreher muss vollständig und senkrecht im Schraubenschlitz stehen. Dann hast Du genug Berührungsfläche zwischen Schraubendreher und Schraubenkopf garantiert und somit ausreichend Drehmoment, um Schrauben erfolgreich zu drehen. Schrauben lassen sich außerdem leichter eindrehen, wenn Du sie vor Verwendung in Paraffin-Öl taucht.

Übrigens:

Bei ProKilo unterscheiden wir Schrauben, Muttern und Unterlegscheiben aus Vorrat nur nach ihrem Werkstoff: Verzinkt und Edelstahl. Alle verzinkten Artikel befinden sich in blauen Schütten und alle Edelstahl-Artikel sind in grauen Schütten.

In den ProKilo-Märkten könnt ihr Euch eure Befestigungsartikel eigenständig zusammenstellen. Wichtig ist: Für jeden Werkstoff (verzinkt/Edelstahl) eine einzelne Tüte befüllen. Fast alle Besfestigungs-Artikel bekommt ihr bei uns übrigens einzeln.

Some facts about… Kupfer!

Was du über Kupfer wissen solltest? Ich verrate es dir...
Wir hatten sie schon länger nicht mehr: die kleine Werkstoffkunde! Dabei ist es doch  immer eine spannende und hilfreiche Sache. Und als ich in die letzten Tage durch das Internet surfte und hier und da schöne Geschenk-Ideen und Deko-Ideen für Weihnachten und Nicht-nur-Weihnachten fand, stellten wir fest, dass wir keine aktuellen Material-Tipps zum Thema Kupfer hatten – obwohl es seit einiger Zeit in Mode gekommen und überall zu sehen ist.

Es gibt momentan so viele schöne Deko-Varianten mit Kupfer – vom Kerzenständer über die Vase bis hin zum wunderschönen Anhänger für Fenster oder ähnliches. Es ist ja auch kein Wunder: es ist ein Metall mit einer unheimlich edlen Optik und es strahlt – obwohl es ein Metall ist – durch seine Farbgebung eine erstaunliche Wärme aus.

Doch weißt du eigentlich, was es mit Kupfer genau auf sich hat? Was dieses Metall so ausmacht und welche Eigenschaften es so hat?

Damit du bei der nächsten Party angeben und Infos auspacken kannst, die sonst keiner hat, sagen wir dir heute, was es mit dem edlen Metall so auf sich hat. Hier sind unsere kleine Materialkunde zu Kupfer:

1. Kupfer ist natürlich

Ab und an findet man Kupfer als Nugget, also durch Schmelze erstarrt, oder in Dendriten, also verzweigten Strukturen, in der Natur. Allerdings ist das eher selten. Vielmehr gewinnt man Kupfer aus Kupfererzen wie etwa Kupferkies, Kupferglanz oder ähnlichem.

2. Die Gruppe der Halbedlen

Schaut man sich das Periodensystem der Elemente an, dann befindet sich Kupfer in der gleichen Gruppe wie auch Gold und Silber. Sie haben viele Dinge gemeinsam. Doch trotz ihrer edlen Optik gehören diese Elemente – und so eben auch Kupfer – nicht zu den Edelmetallen, sondern zu den Halbedelmetallen.

3. Kupfer bringt Farbe ins Spiel

Neben dem Metall Gold ist Kupfer das einzige metallische Element, das „farbig“ ist – das macht für viele auch seinen ästhetischen Mehrwert aus. Kupferfarben oder goldfarben klingt ja irgendwie auch schöner an als zum Beispiel stahlfarben. 😉

4. Kupfer hält ewig

Das ist kein Witz: wer sich Kupfer anschafft, sollte dies fürs Leben tun. Nicht nur wegen dem momentan doch recht hohen Preis, sondern vielmehr weil Kupfer das eben nun einmal kann: es hat eine sehr lange Lebensdauer und ist somit ein absolut zuverlässiger Partner.

5. Es schimmert grünlich – warum?

Ähnlich wie Cortenstahl können auch Kupfer und Kupfer-Legierungen eine Patina ansetzen. Das hast du vielleicht schon einmal bei Kirchendächern gesehen – die laufen dann mit der Zeit grünlich an. Das ist dann aber kein Grünspan, sondern einfach nur eine Patina, also eine Art Schutzschicht für das Metall.

6. Kupfer ist teuer

Leider kostet Kupfer nicht nur das berühmte Kupfergeld, sondern ist wirklich nicht preiswerter geworden. Daher ein kleiner Tipp von mir an dich: nimm lieber Kupferspray, wenn du es nur für Dekozwecke haben möchtest. Es ist zwar nicht kratzfest, aber für die Optik ausreichend und nicht so teuer. Es gibt aber auch schöne DIY-Ideen mit Produkten aus Kupfer, die nur einen kleinen Materialaufwand bedeuten. Dann ist es natürlich schöner mit dem „Original“ zu arbeiten.

7. Kupfer leitet sehr gut

In Bezug auf die elektrische oder auch thermische Leitfähigkeit macht man Kupfer so schnell nichts vor – es ist ein optimaler Leiter und wird daher gern zum Beispiel bei Heizungen oder in Kabeln angewendet. Aufgrund seiner gleichzeitigen Wärmebeständigkeit eignet es sich einfach optimal für solche Zwecke.

8. Kupfer ist antibakteriell

Klingt ein bisschen komisch, aber es ist so: Kupfer ist ein antibakterielles Metall. Es eignet sich also sehr gut für beispielsweise Trinkwasserrohre und ist zudem noch umweltverträglich.

9. Verschiedene Härten – ein Metall

Grundsätzlich gilt: Kupfer ist ein relativ weiches Metall und gut formbar. Möchtest du Kupfer für Designzwecke nutzen (willst du also eine Vase herstellen oder so), dann ist es am besten, du nimmst ein weiches Kupfer. Aber das Metall gibt es auch noch in mittelhart und hart. Letzteres wird etwa für Rohre eingesetzt.

10. Kupfer ist uralt

Von diesem Metall wird vermutet, dass es eines der ersten Metalle – wenn nicht sogar das erste Metall – ist, welches überhaupt vom Menschen verarbeitet wurde.

11. Profile, Rohre und Bleche aus Kupfer

Bei den Profilen sind Flachprofile, Rundprofile oder Vierkanprofle im Handel erhältlich. Im Bereich Rohre werden Rundrohre im Handel vertrieben. Bei den Blechen sind es ebene Platten die in vorgegebenen Standard-Formaten produziert werden. Kupfer auf Wunschmaß geschnitten, gibt es in den ProKilo Fachmärkten vor Ort oder im Onlineshop zum Versand direkt nach Hause.

Kupferrohre sehen einfach schön aus!

So. Mehr weiß ich dann auch nicht. Du vielleicht? Dann her mit deinen Infos und rein damit in die Kommentare!

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Bauanleitung: In wenigen Schritten zu deinem eigenen DIY Adventskalender

Bau dir deinen eigenen Adventskalender!
Du hast noch keinen Adventskalender? Dann lass dir noch schnell etwas einfallen, denn der erste Dezember rückt immer näher! Was du machen könntest? Da haben wir eine super Idee, wie du ganz einfach und schnell noch einen Adventskalender selber machen kannst. Ein selbstgebauter Kalender für Individualisten…
Dieses Material benötigst du:
Dieses Werkzeug empfehlen wir dir:

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Und so wird es gemacht:
1. Schneide dir dein Material zu

Zunächst schneidest du ein Rundrohrohr aus Aluminium 35 x 2 mm (hier: weiß pulverbeschichtet) auf 2200 mm Länge. Dieses Rohr wird später der Stamm und kann natürlich je nach Raumhöhe auch kürzer oder länger sein. Die Schnittkanten sollten entgratet werden, damit man sich bei den nächsten Arbeitsschritten nicht verletzt. (Kleiner Tipp hier: Du kannst dir deine Alu-Rohre natürlich auch bei uns zuschneiden lassen)

Die Aluminium-Rund-Profile mit einem Durchmesser von 10 mm bilden die „Äste“ deines Adventskalenders. Du schneidest hierfür je zwei Stangen in derselben Länge, insgesamt schneidest du 12 Stangen zu. Für die „Baumkrone“ nehmen wir 200 mm Lange Zuschnitte und dann geht es so weiter: 2 St. 200 mm („Baumkrone“), 2 Stück 300 mm, 2 Stück 400 mm, 2 Stück 500 mm, 2 Stück 600 mm und 2 Stück 700 mm. Die Alu-Rundprofile entgratest du ebenfalls.

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3. Bohre die Löcher für die Äste

Jetzt wird gebohrt. Aber vorher müssen die Bohrlöcher noch millimetergenau angezeichnet werden und mit einem Körner markiert werden. Das ist ganz wichtig, damit die „Äste“ später im rechten Winkel zu dem Vierkantrohr (dem „Baumstamm“) stehen. Die kurzen Rundprofile bilden die „Baumkrone“ und werden mit einem Abstand von ca. 100 mm vom Rohrende angezeichnet. Dann geht es in 5 Schritten von je 300 mm weiter.  Die untersten Löcher  befinden sich schließlich ca. 600 mm vom Ende des Rohres. Das Rohr kann entweder komplett durchgebohrt werden (Achtung: gerade bohren!) oder du zeichnest die Löcher zusätzlich auf der gegenüberliegenden Seite an und bohrst dann erneut. (Kleiner Tipp auch hier: das können wir gern für dich übernehmen, wenn du dir das nicht zutraust)

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4. Loch an Loch – und hält doch!

Die erste Hälfte der Löcher ist gebohrt. Jetzt drehst du den Baumstamm um 90°. Die Löcher wieder anzeichnen und körnen.  Du beginnst jetzt ca. 120 mm von der „Baumkrone“. Der Lochabstand bleibt bei 300 mm, sodass die untersten Löcher eine Höhe von ca. 580 mm. Auf der gegenüberliegenden Seite des Quadratrohres die selben Löcher anzeichnen und, falls nicht durchgebohrt wird, jetzt von beiden Seiten die Löcher in das Rohr bohren.

5. Alles wird zusammengefügt

Alle Löcher sind gebohrt. Jetzt steckst du, der Länge nach, die Alu Rundprofile in die Löcher und stellst den fast fertigen Baum am besten in einen Weihnachtsbaum-Ständer. Um die Rundprofile später gegen lästiges Verrutschen zu sichern, kannst Du Halshalts-Gummis verwenden. Einfach beidseitig auf die Rundprofile aufziehen und bis an den „Stamm“ heran schieben.

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6.  Die Geschenke kommen an den Baum

Ich habe die Geschenke in silber- und kupferfarbene Kartons versteckt, du kannst aber auch bunte Päckchen für den Farbtupfer nehmen. Mit einem dünnen Draht hängst du nun die Geschenke an die „Äste“ – und fertig ist der Adventskalender-Alu-Baum!

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Kleiner Tipp

Du kannst diesen Adventskalender auch in etwas kleiner bauen und ihn dann beispielsweise mit bunten Stoffsäckchen behängen. Dann passt er auch auf den Schreibtisch. 🙂

[Background Header: Viktor Hanacek]

[Background Header: Viktor Hahttp://picjumbo.com/christmas-tree-in-shopping-mall/nacek]

Himmel und Hölle – Materialsponsoring für Kunst im Kölner Schlosspark in Stammheim

Die Künstlerin Eveline Markstein arbeitet gerne mit unterschiedlichen Materialien, erzählte sie mir im Gespräch Mitte Mai. Dabei zeigte sie beeindruckende Bilder einiger aufwendiger Arbeiten aus Beton, dem Werkstoff mit dem sich die Künstlerin in den vergangen Jahren hauptsächlich befasst hat.
Im Frühjahr meldete sich Frau Markstein mit einer tollen Idee für ein neues Projekt in unserem ProKilo Markt in Köln-Mülheim. Geplant war ein Objekt mit dem Titel „Himmel und Hölle“ das aus unbehandeltem Stahl gefertigt werden sollte.
Schnell war klar, dass zur kniffligen Fertigung besonderes Fachwissen gefragt war. Unser Team um Volker Klein am Standort in Engelskirchen nahm sich der Sache an.
Aus 1,5 mm dickem Stahl haben wir zunächst die Blechzuschnitte erstellt. Die quadratischen Zuschnitte wurden anschließend mittig gekantet. Im dritten Schritt haben wir dann jeweils zwei gekantete Bleche miteinander verschweißt. So entstanden die abgebildeten pyramiden-förmigen Einzelteile. Alle Teile wurden im letzten Arbeitsgang miteinander verbunden.
Das gleichnamige Fingerspiel erfreut sich besonderer Beliebtheit bei Kindern. Es wird aus einem quadratischen Blatt Papier gefaltet und im Anschluss in den Farben Blau und Rot angemalt. Wenn man es öffnet, was über zwei Achsen möglich ist, schaut man entweder in den blauen Himmel oder die rote Hölle. Für Markstein hat das Kinderspiel einen engen gesellschaftlichen, sozialen und politischen Bezug zu den Ereignissen der jüngeren Vergangenheit und Gegenwart. So ist für Eveline Markstein bitterer Ernst, dass beispielsweise Regierungen darüber entscheiden, wer hier Leben darf und wer Abgeschoben wird.
Markstein will den Betrachter zum innerlichen Spiel verleiten und ein wenig der Leichtigkeit der Kindheit zurückholen. Und das obwohl Himmel und Hölle in der heutigen Zeit unverkennbar sind.
Durch die weitere Bearbeitung des Materials durch Eveline Markstein spiegelt sich im polierten inneren des Kunstobjektes nun tatsächlich der blaue Himmel. Die Außenseiten hingegen schimmern in rostfarbenem Rot.
Zu finden ist das fertige Kunstobjekt im Stammheimer Schlosspark in Köln.

DIY-Projekte aus Stahl, Metall und Kunststoff für dein Zuhause

So langsam wird es Zeit Indoor-Projekt-Ideen für die kalte Jahreszeit zu sammeln. Aber auch im Haus gibt es jede Menge Möglichkeiten mit unseren Werkstoffen Stahl, Metall und Kunststoff neu zu gestalten. Dabei kommt es vor allem auf eine gute Planung an.

Anders als andere Werkstoffe verzeihen Stahl und Metall kleine Fehler beim Aufmaß nicht. Spätere Maßänderungen am Fertigprodukt sind entweder völlig unmöglich oder nur unter Aufwand und Einsatz von speziellen Werkzeugen. Daher gilt gründlich überlegen und genau messen!

Einige ausgewählte Ideen wollen wir Euch hier heute in der Bildergalerie vorstellen:

  1. Das Sideboard aus unbehandeltem rohen Stahlblech und alten Weinkisten (zum Artikel)
  2. Funkenschutz und Verblendung für einen Kamin aus rohem Stahlblech und Edelstahlblech
  3. Das Holzlager für Brennholz aus unbehandeltem rohen Stahl
  4. Schiebetür für einen begehbaren Kleiderschrank aus rohem Stahl und Alu-Verbundplatten
  5. Verblendung offener Treppenstufen als Absturzsicherung für Kleinkinder
  6. Geländer-Füllung im Industrial-Design aus Edelstahl

Das Material zum Bau deines Projektes findest Du in allen ProKilo-Märkten oder online auf prokilo.de. Wenn Du auch Projekt-Ideen für die kalte Jahreszeit gesammelt hast, dann freuen, wir uns über ein Foto deiner Arbeit mit einer kurzen Beschreibung an ichhabsdrauf@prokilo.de. Unter allen Einsendungen verlosen wir einen Einkaufshutschein im Wert von 250,- EUR.

Viel Erfolg für dein nächstes Projekt!

1. FC Wacker 1921 Lankwitz – Keiner im Regen sitzengeblieben Dank ProKilo

Samstagmittag. Gallwitzallee. Berlin.

Auf dem Fußballplatz geht es hoch her. Die grün-bekleideten Spieler auf dem Rasen versprühen Teamgeist und Spielfreude. Das Team der A-Junioren spielt seit Beginn der neuen Spielzeit auch erfolgreich in der Landesliga mit.

Der gut strukturierte und organisierte Verein hat viel zu bieten. Neben den gut gepflegten Kunstrasenplätzen wird im Casino auch für die richtige Verpflegung gesorgt. Bei passendem Wetter ist immer an Spieltagen auch der Grill vor dem Casino an.

Marcel Witusch, Marktleiter aus Berlin, und gleichzeitig erfolgreicher Torschütze bei den Senioren von Wacker Lankwitz, war auch im letzten Herbst involviert, als es darum ging die Ersatzspielerbänke zu renovieren.

Das Berliner ProKilo-Team versorgte den Verein mit perfekten Maß-Zuschnitten aus 4 mm dicken farblosen Polycarbonat-Platten. Die Platten sind natürlich extra für den Außenbereich geeignet. Mit dem Material wurden die Spielerbänke neu verkleidet. Jetzt bleibt zumindest auf der Ersatzbank keiner im Regen sitzen…

Wir finden das gute Ergebnis kann sich sehen lassen. ProKilo bedankt sich für das spannende Projekt und wünscht dem FC Wacker Lankwitz und seinen Mitgliedern weiterhin viel Erfolg und alles Gute.

Bauanleitung Gartentisch

Selbstgemachte Möbel im Industrie-Look für die eigenen vier Wände sind und bleiben ein zeitloser Hingucker. Daher wollen wir Euch hier zeigen, wie ihr Euch einen Gartentisch aus unbehandeltem Stahl und Holzdielen bauen könnt. Egal ob große Terrasse oder kleiner Balkon der Eigenbau ermöglicht natürlich jegliche Größe – so ist für jeden das Passende dabei.

WAS SOLL ES WERDEN?

Ein schicker Gartentisch im Holz-Stahl-Materialmix, der perfekt zu deinem Platzangebot auf Terrasse, Balkon oder Garten passt.

WAS BENÖTIGST DU DAZU?

WAS NOCH?

  • Akku-Schrauber
  • Bohrmaschine
  • Bohrer
  • Kreidefarbe für die Holzdielen
  • Metallschutzlack für die Stahlunterkonstruktion
  • Lackierrollen
  • Verdünnung
  • Gliedermaßstab
  • Bleistift / Filzstift

UND WIE GEHT DAS?

Zunächst gilt es zu überlegen welche Tischgröße für deine Terrasse, deinen Balkon oder Garten optimal ist. Als nächstes ist es wichtig zu wissen, welche Gartenstühle Du verwenden willst. Vielleicht sollen zwei oder drei Stühle zwischen den Tischbeinen Platz finden. Außerdem ist die Sitzhöhe wichtig, um die Tischhöhe zu planen.

WIE BEKOMME ICH DIE UNTERKOSNTRUKTION AUS STAHL?

Wenn deine Skizze fertig ist, kannst Du Dir die benötigten Zuschnitte der Rechteckrohre und des Flachstahls in deinem ProKilo Fachmarkt bestellen oder im Onlineshop bestellen. Wenn Du magst auch fertig geschweißt und vorgebohrt.

WIE GEHT ES DANN WEITER?

Im Baumarkt oder Baustoffhandel gibt es Baudielen z.B. aus Fichte oder Tanne. Die Dielen sind z.B. in den Maßen 40 (h) x 200 (b) x 3000 (l) mm zu haben. Du kannst Dir die Dielen entweder fertig auf dein Wunschmaß konfektionieren lassen oder Du übernimmst den Zuschnitt in Eigenregie. Du Holzdielen sind im Normalfall unbehandelt. Dementsprechend muss die Oberfläche abgeschliffen oder gehobelt werden. Auch die scharfen Kanten sollten gebrochen werden. Dann geht es darum die entsprechenden Löcher in die Dielen zu bohren, um diese mit den gefertigten Tischbeinen zu verbinden. Vor der Montage der Holzdielen solltest Du die Oberfläche der Dielen behandeln. Mittlerweile sind im Handel zum Beispiel Kreidefarben für den Außenbereich erhältlich. So erreichen wir den gewünschten shabby chick.

Nun werden die fertig gestellten Tischbeine aus unbeahdeltem Stahl lackiert. Entweder mit mattem Klarlack oder zum Beispiel mit einem anthrazit farbenen Metallschutzlack.(Eisenglimmer DB 703)

Zu guter Letzt werden die Holzdielen mit den Tischbeinen verschraubt. Fertig ist dein DIY-Gartentisch – und das für überschaubares Geld. Viel Spaß beim Nachbauen!

PROFI-TIPP: Wer die sichtbare Verbindung mit den Schrauben nicht mag, kann die Holzdielen auch mit Einschraubmuttern unsichtbar mit den Stahlbeinen verbinden.

Some facts about… COR-TEN-Stahl!

Was du über Corten-Stahl wissen solltest
Der sogenannte COR-TEN-Stahl wird immer beliebter. Vor allem im Garten- und Landschaftsbau, aber auch im inneren des Hauses ist die Rost-Optik des Stahls in den letzten Jahren immer mehr in den Fokus gerückt. Ob Pflanzkübel oder Hochbeete, Feuersäulen oder Sichtschutz, Zäune oder Gartenmöbel – die Einsatz- und Gestaltungsmöglichkeiten sind sehr vielfältig.

Ich denke, ein guter Einstieg wäre es wohl, wenn ich dir zunächst einmal ein paar Inspirationen liefere…

Schöne Gartengestaltung mit Corten-Stahl

Hat schon was, oder? Ich finde: ja. Und das liegt zu einem großen Teil an dem Material, aus dem die Säulen gebaut sind, denn dieser hat ganz bestimmte Eigenschaften, die ihn zu etwas Besonderem werden lassen.

Erst einmal ein bisschen Allgemeines

COR-TEN Stahl gehört zu den wetterfesten Baustählen und ist seit den 70ern auch in Deutschland ein  beliebter Werkstoff im Hochbau, Hallenbau, Straßenbrückenbau, Kranbau, Behälterbau, Mastbau, bei Kaminen und bei Stahlskulpturen. Mit seiner Zugehörigkeit zur Gruppe der wetterfesten Baustähle hat er  gegenüber den „normalen“ Baustählen einen entscheidenden Vorteil: er kann vorwiegend ungeschützt eingesetzt werden, da er einen wesentlich erhöhten Widerstand gegen atmosphärische Korrosion hat.

Die größte Brücke aus wetterfestem Stahl steht übrigens in den USA, genauer in West Virginia. Es handelt sich um die Fachwerkbrücke New River Gorge, die 1977 erbaut wurde und eine beeindruckende Spannweite von 518m aufweist.

Dass COR-TEN Stahl genauso wie andere wetterfeste Baustähle größtenteils korrosionsbeständig ist, liegt an einer Tatsache, die seine ganz besondere Optik ausmacht: er bildet mit der Zeit so genannten Edelrost und erhält dadurch eine natürliche, erdige Rostfärbung, die ihn auch gerade bei Künstlern und Architekten sehr beliebt macht. Wie genau das dann aussehen kann, siehst du hier an einem Projekt, welches von Froebel Metallbau realisiert wurde:

So verändert sich Corten_Stahl bei Wettereinfluss...

Dieser beeindruckende Würfel ist übrigens die Fassade eines Pumpenhauses in Hamm. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, kannst du gern im Fröbel | Blog schnüffeln.

Gehen wir nun etwas mehr ins Detail

Wie bereits erwähnt, ist COR-TEN Stahl wetterfest. Diese Eigenschaft entsteht durch seine sehr geringen Legierungsanteile (unter 1%), bei denen die hauptsächlichen Elemente Kupfer und Chrom sind. Bei einigen wetterfesten Baustählen wird zudem Phosphor zugefügt. Unter anderem auch bei unserem Cor-Ten Stahl. Phosphor steigert die Wetterfestigkeit des Stahls, führt allerdings  dazu, dass man bei Schweißarbeiten besondere Vorsichtsmaßnahmen treffen muss. Dazu später mehr…

Die Wetterfestigkeit des Corten Stahls entsteht durch die Bildung einer Rostschicht, die gleichzeitig wie ein Schutzschild vor dem inneren Verrosten des Stahls schützt.

Diese so genannte Patina (also der Edelrost) entwickelt der Stahl unter natürlicher Bewitterung mit einem Feucht-Trocken-Wechsel in ein bis zwei Jahren. Dann ist die Schicht relativ dicht und fest haftend. Ihr Entwicklungsprozess wird in den folgenden Jahren wesentlich verlangsamt. Auch an der Färbung erkennt man übrigens den Fortschritt des Rostprozesses. Während die Braunfärbung in den ersten Wochen noch relativ hell ist, wird sie im Laufe der Zeit immer dunkler.

Bei Corten Stahl ist es wichtig, auf einen Wechsel aus Feuchtigkeit und Trockenheit zu achten. Die Schutzoberfläche enthält an der ein oder anderen Stelle feine Risse. Hält die Feuchtigkeit also lange an, dringt sie in die Ritzen und fällt den Stahl darunter an. Das Stahlblech beginnt von innen zu verrosten.

Den Prozess der Edelrost-Bildung kann man übrigens auch durch  Laugen und Säuren beschleunigen.

Möchtest du dies tun, wende dich doch bitte an unsere Kollegen im ProKilo Märkte Diese erklären dir dann gern, wie du schneller an dein gewünschtes Ziel kommst.

Und wie lässt sich Cor-Ten Stahl nun verarbeiten?

Diese Frage beantworte ich gern. In diesem Punkt ist COR-TEN Stahl nicht viel anders zu verarbeiten als unlegierte Stähle: Kalt- und Warmumformungen, Brennen, Flammrichten, Bohren oder Fräsen unterliegen hier den gleichen Vorschriften.

Schweißen ist da ein bisschen komplizierter. Es ist so, dass die wetterfesten Baustähle ebenso wie die unlegierten Stähle geschweißt werden können, aber alle phosphorhaltigen Stahllegierungen – so, wie unser COR-TEN Stahl – unterliegen hier besonderen Vorsichtsmaßnahmen, die du in der DIN EN 10155 Anhang C nachlesen kannst.

Wenn du den COR-TEN Stahl schweißen willst, ist es ratsam, im Bereich der Randzonen (etwa durch Schleifen) eine bereits entwickelte Deckschicht (= Rostschicht) in einer Breite von 10-20 mm zu entfernen. Damit verhinderst du, dass Heißrisse durch die niedrigschmelzenden Kupfer-Eisen-Legierungen an der Oberfläche entstehen.

Bezüglich des Materials, mit dem du die wetterfesten Baustähle verbinden kannst, ist nur zu sagen, dass sie sich sowohl untereinander als auch mit anderen schweißgeeigneten, unlegierten Baustählen verschweißen lassen. Allerdings muss hier darauf geachtet werden, dass auch das Schweißgut wetterfest ist. Die gängigen Legierungstypen sind hierbei übrigens CuNi und CuNiCr und sind ganz normal im Handel erhältlich. Wenn du schweißt, kannst du die Nähte auch unterbrechen. Allerdings nur, wenn der COR-TEN Stahl im Folgenden ausschließlich einer indirekten Benetzung ausgesetzt ist.

Was muss ich beim Verschrauben beachten?

Beim Schrauben von wetterfestem Stahl gibt es Einiges zu beachten. Es gibt zwar auch Befestigungstechnik aus wetterfestem Stahl, diese ist aber im Handel eher schwieriger zu ergattern. Wie vorhin erläutern, reagiert wetterfester Baustahl mit hochlegierten Edelstählen und anderen Elementen so, dass eine Kontaktkorrosion entstehen kann.

In der Regel ist das Masseverhältnis zwischen z.B. Edelstahlschraube und COR-TEN-Blech jedoch so ausgewogen, dass man Edelstahlschrauben bedenkenlos nutzen kann. Wichtig ist nur, darauf zu achten, dass die einzelnen Schrauben nicht zu nah beieinander eingearbeitet werden. Verzinkte Schrauben sollte man lieber nicht verwenden. Achtet aber beim Schrauben immer darauf, dass ihr keine Spalten entstehen lasst. Auf jeden Fall müsst ihr die Stoßbereiche eurer Schraubverbindungen beschichten, um Korrosion zu vermeiden.

Beispiele einer Wasserschutzmauer und eines Kunstwerkes...

Was man noch beachten sollte?
  • Wie  erläutert, sollte eine Dauerfeuchtigkeit strikt vermieden werden, denn der wetterfeste Stahl rostet hier genauso schnell wie ein unlegierter Stahl (sprich Stahl in seiner Reinform) – haltet also Wassersäcke, Staub, Laub oder ähnlichen Schmutz von dem Stahl fern, damit er sich nicht absetzen und Feuchtigkeit speichern kann
  • COR-TEN Stahl sollte nach einer ausgiebigen Feuchtzeit (z.B. acht Tage lang) auch eine ausgiebige Trockenzeit erfahren, alles andere erhöht die so genannte Abrostungsrate
  • Chlorid sollte von COR-TEN Stahl ferngehalten werden. Lasst also kein Streusalz an den Stahl kommen und auch die Meeresluft (etwa an der Nordsee) ist Gift für den Stahl
  • Auch Industrieluft ist nicht besonders gut für Corten Stahl: chemischer oder industrieller Rauch sowie eine Schwefeldioxidbelastung mit über 50 µg/m² (in der Stadt muss man dahingehend etwas aufpassen) stehen werkstoffgerechten Bedingungen entgegen
  • Für einen erfolgreichen Rostprozess muss der wetterfeste Baustahl auch gut belüftet sein, um den Edelrost gleichmäßig ansetzen zu können
  • Auch sollte man darauf achten, wenn man Corten verbaut, dass keine großen Risse entstehen. Hier kann sich Wasser sammeln und zu Korrosion führen
  • Bei COR-TEN entsteht eine Kontaktkorrosion, wenn er etwa über einen Elektrolyten wie Wasser mit edleren Metallen (wie z.B. Edelstahl, Blei, Kupfer oder Zinn) eine leitende Verbindung bildet, wohingegen COR-TEN Stahl Materialien wie Aluminium oder Zink angreift – also Vorsicht bei Verschraubungen, es kommt hier stark auf das Massenverhältnis der Metalle zueinander an.

So, das war es erstmal zum Thema COR-TEN Stahl und wie immer gilt: Wenn du noch mehr wissen möchtest oder Fragen hast, dann melde dich!