Wie das Holz auf den Tisch kam…

… Eine Geschichte über Maserungen, Kanten und Persönlichkeiten aus aller Welt.


Marcus Böhmer – spätestens seit dem 24. Oktober 2015 in Düsseldorf ein Name, wenn es um BManufaktur 10cm_72dpiexquisite, hochwertige, ausgefallene und maßgeschneiderte Massivholzmöbel geht, deren Holzarten aus aller Welt stammen.

Angefangen, hat alles bei einem Taucherurlaub auf Bali. Böhmer verliebt sich in das Holz des Suars, des Regenbaums, dessen Baumkrone an einen Regenschirm erinnert und deren Blätter sich senkrecht zum Regen stellen, um das Wasser auf die Wurzel zu leiten. Doch damit nicht genug.

Als passionierter Schreinermeister besorgt er sich Dolmetscher und Fahrer und zieht über die Insel auf der Suche nach weiteren ausgefallenen Holzarten und einem passenden Händler. Bald gefunden, richtet er eine Lagerhalle ein, in der heute Hölzer aus dem gesamten Gebiet aufschlagen. Per LKW geht es nach Jakarta, von dort 6 Wochen per Schiff nach Rotterdam und schließlich über Duisburg nach Düsseldorf zur Böhmer Manufaktur.

Hier kauft man Möbel mit Geschichte.
Ob Holz einer 120 Jahre alten Eiche, das aus einem alten bayerischen Heustadl stammt, der Azobe, das über 100 Jahre lang Containern als Boden eines holländischen Frachtschiffes diente und mit seinen zahlreichen Furchen und Abschürfungen eine lange, harte Geschichte erahnen lässt oder 25 Jahre altes Pock-Holz, das härteste und schwerste Holz der Welt, das als Bahnschwelle auf Bali Zuhause war – geschliffen oder im Originalzustand – Marcus Böhmer schreinert sie zu kleinen Kunstwerken aus Holz und Metall und schenkt so dem einen oder anderen Raum ein Stück Geschichte und Persönlichkeit.

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„Rund 18 Tonnen einzigartige und hochwertige Hölzer warten auf einen neuen Schliff.“, schwärmt Böhmer. Schon 2 Wochen nach seiner Eröffnung sind die Auftragsbücher voll: Konferenztische, Wohnzimmertische, Couchtische – jedes Möbelstück wird individuell nach eigenen Kundenwünschen angefertigt.

Im Showroom in der Ronsdorfer Straße 74, auf dem Gewerbehof Alte Farbwerke, nachbarschaftlich umgeben von der legendären Theaterkantine und einem unserer ProKilo Standorte, paart sich Moderne mit zeitloser Eleganz. Der Raum wurde in Eigenregie um eine zweite Etage erweitert, ProKilo Stahlträger als Unterkonstruktion sowie ein Treppenaufgang wurden optimal verbaut.

Als Lieferant von Metallen und Kunststoffen aller Art, als Mithelfer beim Aufbau, allseits hilfsbereiter Nachbar und „Bruder“ in Sachen Werkstoffe auf Maß, wünscht ProKilo dem jungen Unternehmer ein erfolgreiches erstes Geschäftsjahr und für die Zukunft viel Späne auf dem Boden.

Alles rund um Metalle und Kunststoffe auf Maß für Heim und Handwerk, den Ladenbau, den Konferenzraum oder das eigene Wohnzimmer finden Sie hier.
Das haben Sie so noch nicht gesehen: Das einzigartige ProKilo Erfolgsrezept

Die offizielle Eröffnungsfeier des neuen ProKilo-Marktes in Wiesbaden

Unser Markt in Wiesbaden ist endlich geöffnet!
Endlich! Wie schon auf Facebook angekündigt, gibt es heute nun die Bilder von unserer Eröffnungsfeier des ProKilo-Marktes in Wiesbaden. Nachdem wir dich schon beim Aufbau exklusiv mit Bildern versorgt haben, bist du natürlich auch jetzt der Erste, der diese Fotos zu sehen bekommt. Viel Spaß!

Um 10:30 Uhr kam ich am Freitag im Wiesbadener Markt an und was soll ich sagen? Sie waren bereits alle fleißig dabei: haben noch Luftballons aufgepustet, Geschenke verpackt, dekoriert und den Grill angeheizt. Eine halbe Stunde später ging es dann offiziell los und die Gäste kamen, um den neuen Metall- und Kunststoffmarkt zu feiern. Was an diesem Tag alles passierte, habe ich dir hier in einer kleinen Bildergalerie zusammengestellt:

Unser ProKilo-Dino bewacht den Markt.
Der Markt von außen. Absolutes Wiedererkennungsmerkmal: der Dino! 🙂
Luftballons zur Dekoration...
Dominikus, Daniel D. und Daniel M. beim Vorbereiten der Luftballons…
Roter Teppich und Luftballons im Empfangsbereich...
Dominikus bastelt sie noch an den Eingang – übrigens flogen die Luftballons im Laufe des Tages gen Himmel. Hast du sie vielleicht irgendwo gesehen?
Die kleinen Geschenke für jeden Gast...
Ein kleines Geschenk für jeden Gast und Helfer, das Aline und ich mühsam zusammengebastelt haben. Was drin war? Psssst…
Ein kleines Geschenk für unsere Gäste...
Und so sahen sie dann fertig aus: unsere kleinen Give-Aways. Okay, ich verrate dir unser spezielles Geschenk – in jedem Tütchen befand sich ein Flaschenöffner-Dulli… 😉
Lecker Kölsch gab es natürlich auch...
Lecker Kölsch gab es natürlich auch – wir stehen ja zu unseren Wurzeln! Ach und natürlich das Highlight: Unser Gastgeschenk, mit dem man offensichtlich auch Flaschen öffnen kann.
Grillwurst und Bierchen zur Eröffnung...
Jürgen heizt den Grillwürstchen so richtig ein – hmmm, hat er gut gemacht! 🙂
Prost! Daniel Bopp und Daniel Düster stoßen an...
Und Prost! Auf den neuen ProKilo-Markt stoßen Daniel Bopp und Vertriebsleiter Daniel Düster als Erste an.
Unser LKW-Fahrer mag auch Kölsch.
Doch auch unser LKW-Fahrer Emmanuel ließ sich – wie noch einige andere Gäste – das Kölsch schmecken…
Die Theke mit ihrem "Heiligenschein" - sieht schon cool aus.
Der Markt in Wiesbaden verfügt sogar über eine zweite Etage. Wenn man hier steht, kann man die Kollegen super beobachten. Und den neuen Thresen bewundern.
Grillwürste und Mittagspause...
Zur Mittagszeit lockte dann der leckere Grillgeruch nach draußen, wo die ersten Grillwürste schon auf den Verzehr warteten.
Chris John an der Metallsaege...
Wir hatten auch am Freitag natürlich Kunden im Markt, also musste Chris trotz aller Feierei auch noch an die Arbeit. Sieht sehr professionell aus, was er da macht. 🙂
Stahl-Regal und Metallsäge...
Das ist übrigens ein kleiner Eindruck aus dem Markt. Alles sauber und ordentlich – so, wie es sich gehört. 😉

Wir freuen uns riesig, dass alles so gut geklappt hat. Es war auf jeden Fall ein schöner Tag, eine spaßige Eröffnung – und ein sehr netter Kundenberater, der jetzt voller Vorfreude auf dich wartet. Komm gerne mal bei Chris vorbei!

Noch mehr Bilder gibt es übrigens auf unserer Facebook-Seite – schau gern mal vorbei! 🙂

Interview mit Marc Zahn: Der Softwareentwickler plaudert über Hobby und DIY

Marc Zahn von ich-bin-heimwerker.de stellt sich unseren Fragen...
Seine Projekte sind für jedermann und er nimmt auf seinem Blog auch kein Blatt vor den Mund: Marc Zahn von ich-bin-heimwerker.de ist nicht nur ein wahnsinnig sympathischer Typ, sondern auch ein talentierter Bastler. Dabei baut er nicht etwa Häuser und Garagen, sondern realisiert kleine, aber feine Projekte, die zum Nachmachen einladen und beinahe jedem gelingen dürften. Wir haben den Freizeit-Blogger und Berufs-ITler zum Interview gebeten und das hier ist dabei rausgekommen:
Hi! Erzähl doch mal bitte kurz, wer du bist!

Hallo, ich heiße Marc, lebe in einem Vorort Berlins und bin glücklich verheiratet. Meine Brötchen verdiene ich mir als Softwareentwickler bei einem großen Onlineshop. Beruflich habe ich daher eher wenig mit handwerklicher Arbeit zu tun.

Du schreibst bei ich-bin-heimwerker.de über deine Erfahrungen mit kleinen und großen Heimwerker-Projekten. Erzähl doch mal ein wenig über deinen Blog und wie du überhaupt auf die Idee kamst zu Bloggen?

Ich habe vor etwa zwei Jahren mit dem Bloggen begonnen. Die Auslöser waren mein legendäres Nagellackregal (Was war ich stolz darauf!) und das Verlegen von PVC-Boden in unserer Wohnung.

Ich bin dabei auf etliche Stolpersteine gestoßen und dachte, dass da draußen sicherlich viele andere sind, die dieselben Probleme haben. Dabei kamen dann auch unkonventionelle Lösungen zur Sprache, wie z. B. das Fräsen einer Nut mit einem Akkuschrauber.

Abgesehen davon mag ich das Schreiben. Ich hatte schon früher vor, einen Blog zu starten. Wenn man aber kein Thema hat, für das man brennt, sind die Erfolgsaussichten eher bescheiden. Und sein wir ehrlich: Jeder, der einen Blog schreibt, liebt auch den Ruhm. 😀

In deinem Blog kommt ab und an noch eine weitere Person zum Tragen: deine Frau. Wie kommt sie denn mit dem Heimwerker-Blog-Wahnsinn klar? Baut ihr vielleicht sogar das ein oder andere Projekt mal gemeinsam?

Meine Frau steht da zum Glück hinter mir. Sie achtet auch darauf, dass das Budget eingehalten wird und im Baumarkt nicht der Heimwerker in mir die Kontrolle übernimmt. Jeder, der diesem Hobby verfallen ist, kennt wohl die Situation, in der man „zufällig“ auf ein ganz tolles Werkzeug stößt, dass man unbedingt benötigt. 🙂

Woher holst du dir denn eigentlich Inspirationen für die Projekte, die du auf deinem Blog angehst?

Inspiriationen finde ich querbeet durch alle Medien. Das sind andere DIY-Blogs, Einrichtungsmagazine, aber auch Baumarkt- und Wohnkataloge. Es gibt außerdem unglaublich viel Literatur über Design, Architektur und damit verwandte Themen, die ebenfalls einen reichen Fundus bieten.

Ich habe auf meiner Brainstorming-Liste aktuell ca. 30 verschiedene Projekte, die alle auf ihre Umsetzung warten – und die Liste wird immer länger. Überraschenderweise sind es allerdings die Ideen meiner Frau, die am besten ankommen. Wie kürzlich unser gepimpter Ikea-Spiegel.

Welche DIY-Projekte machen dir denn am meisten Spaß?

Ich bevorzuge Projekte, die in einem überschaubaren Zeitrahmen umsetzbar, aber auch interessant sind. Fußböden verlegen und solche Sachen sind nicht so mein Ding.

Neben Familie, Beruf und anderen Hobbys habe ich einfach nicht so viel Zeit übrig, wie ich gern hätte. Thematisch habe ich keine besonderen Vorlieben – Ich probiere gern Dinge aus, auch wenn es sich von Zeit zu Zeit doch als Schlag ins Wasser herausstellt. Aber oft genug klappt es ja auch und so bleibt die Motivation oben.

In letzter Zeit mache ich öfters sogenannte Ikea-Hacks. Diese sind übrigens eine prima Einsteiger-Alternative zum Selberbauen von kompletten Möbeln!

Was verbindest du mit den Materialien Metall und Kunststoff? Arbeitest du gern mit ihnen?

Prinzipiell bin ich diesen Werkstoffen gegenüber offen. Vor allem Acrylglas bietet ein enormes Potential. Mit Metall bin ich bisher nur in Form von Alu-Profilen in Verbindung gekommen. Das Problem ist, dass sich Metall im Hobbybereich eher schwierig verarbeiten lässt. Es ist halt einfacher, ein Stück Holz durchzusägen als ein Stück Stahl. Ein bereits angedachtes Projekt von mir bekommt aber auf jeden Fall ein Untergestell aus Stahl – nur die Umsetzung steht noch in den Sternen.

Wie bist du auf ProKilo aufmerksam geworden und hast du schon mit unserem Material gearbeitet?

Auf Prokilo bin ich durch Kommentare von Sabine auf meinem und anderen Blogs aufmerksam geworden. Allerdings habe ich bisher noch nicht auf eure Produkte zurückgreifen können. Aber was nicht ist…

Und nun noch ein paar kleine, persönlichere Fragen: Was geht für dich denn gar nicht und was dagegen einfach immer?

„Immer“ gehen für mich viele Dinge: Sonnenschein, ein gutes Buch, ein guter Film, Basteln – da gibt es tausend Sachen. Es gibt nur wenig, was für mich gar nicht geht. Aber wenn ich etwas nennen müsste, dann sind das Leute, die selbst banalste Dinge auf eine Weise erzählen, als ob es dabei um das Überleben der Menschheit ginge.

Wo würdest du gerne mal Urlaub machen?

Puh… Ich bin da wohl das wandelnde Klischee: Karibik, Australien usw.. Aber ich liebe es auch, barfuß am Ostseestrand zu wandeln.

Was sind deine Pläne (insbesondere hinsichtlich deines Blogs) für die Zukunft?

Ich bin seit einiger Zeit dabei, den Blog etwas umzugestalten, um auch Einsteiger stärker anzusprechen. Es gibt kein (ok, kaum ein) besseres Gefühl, als zum Schluss etwas in den Händen zu halten bzw. vor etwas zu stehen, das man Kraft seiner zwei Hände erschaffen hat. Ich habe früher kaum ein Regal waagerecht an die Wand bekommen und hatte auch gar keine Lust, Sachen selber zu machen. Aber als ich dann angefangen hatte, ließ es mich nicht mehr los. Und diese Motivation möchte ich weitervermitteln.

Natürlich soll das nicht heißen, dass es jetzt nur noch Papierflugzeuge und gefaltete Malerhüte zu sehen gibt 😀

Vielen lieben Dank, dass du dir die Zeit genommen hast! Wir sind mehr als gespannt auf deine künftigen Projekte – vielleicht ja sogar mit uns!? Viel Erfolg.

Mittels Gas zum präzisen Schneidergebnis: die Plasmaschneidanlage

Wie funktioniert ein Plasmazuschnitt?
Damit wir dir dein bestelltes Material für deine DIY-Projekte präzise anarbeiten können, brauchen wir das richtige Werkzeug. Die Arbeitsweise von den im MSC befindlichen Wasserstrahl- und Laserschneidanlagen haben wir dir schon in zwei lesenswerten Blogbeiträgen vorgestellt. Heute möchten wir die Schneidanlagen-Runde komplettieren und ein wenig über die Funktionsweise einer Plasmaschneidanlage verraten – du brennst bestimmt schon förmlich darauf!

Beeindruckendes Bild vom PlasmazuschnittEs ist schon wirklich ein beeindruckendes Bild, wenn man einer Plasmaschneidanlage bei der Arbeit zusieht. Die Funken sprühen wie verrückt und die Formen werden ausgeschnitten, als wäre das Material Butter.

Aber was passiert eigentlich genau beim Brennzuschnitt?

Der Plasmazuschnitt

Viele moderne Maschinen arbeiten inzwischen CNC-gesteuert. CNC steht hierbei übrigens für Computer Numeric Control: Über die Eingabe von Schneiddaten weiß das Gerät direkt, was es tun und lassen soll.

Genauso ist es auch bei der Plasma- oder auch Brennschneidanlage. Die Befehle werden von der Steuerung ohne Umwege zu den einzelnen Achsen der Brücke geleitet und die Plasmaschneidanlage schneidet die jeweiligen Formen mittels Gas präzise und mit einer Geschwindigkeit von bis zu 5 m /min in das Material.

So sieht es von Nahem aus...Übrigens: Die Plasmaschneidanlage arbeitet mit einer Genauigkeit von 1-2 mm! Wenn ich mir überlege, wie krumm und schief bei mir schon einfachste Scherenschnitte werden… Lassen wir das. 😉

Welche Gase für welches Material?

Mit einer Plasmaschneidanlage werden im MSC nun diese Materialien folgendermaßen geschnitten:

  • Baustahl wird mit Sauerstoff oder Druckluft geschnitten
  • hochlegierte Stähle erfahren ihren Zuschnitt durch Argon / Wasserstoff, Argon / Wasserstoff / Stickstoff, Argon / Stickstoff oder Druckluft / Stickstoff
  • Leichtmetalle werden mit Argon / Wasserstoff oder Druckluft bearbeitet
  • Buntmetalle erhalten ihre Form mittels Argon / Wasserstoff
  • Verbundwerkstoffe schneidet der Plasmaschneider mit Argon / Wasserstoff, Argon / Wasserstoff / Stickstoff, Druckluft oder Sauerstoff

Die Schneidköpfe bei der Arbeit...

 

Kundenprojekt: Was ein Modellauto und ProKilo gemeinsam haben?

Dass unsere Kunden längst nicht einfältig sind, haben sie ja bereits an der ein oder anderen Stelle eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Wie kreativ sie allerdings sein können, erstaunt uns doch immer wieder. Heute stellt sich Daniel Lütke vor, der an unserer Aktion „Zeig, was du kannst – und gewinne“ mit diesem Projekt teilnahm:
Das ist das Auto, an dem Daniel bastelte.
Ein Modellauto? Was das wohl für ein Projekt ist…?
Was sich Daniel und sein Kollege bei diesem DIY gedacht haben

Hallo,

Ich bin Daniel Lütke, 30 Jahre alt, und baue mit meinem Kollegen Teile für ein Modellauto aus Aluminium von ProKilo!

Unsere Fahrzeuge sind von der Firma HPI und nennen sich Baja 5B und 5T. Wir haben aus eurem Aluminium und unserer Fräsmaschine ein komplettes Lenksystem sowie Beleuchtungen gefertigt. Im Vorfeld haben wir schon viel Begeisterung ernten können, weil es nicht sehr viele Optionen in diesem Genre gibt und die Originallösung des Herstellers nicht gut ist.

Hier die ausführliche Beschreibung des Lenksystems:

Nach etlichen Stunden, viel Kopfzerbrechen, der Anschaffung einer CNC-Fräsmaschine und einigen Stunden auf der Piste sind wir mit unserer Vorstellung eines perfekten Lenksystems für die HPI Baja-Reihe fertig geworden. Wir testeten unser System auf festem Straßenuntergrund, sowie auf unbefestigtem Staub- bzw. Sandboden. Am Ende lief es sogar deutlich besser, als wir es uns erhofft hatten.

Die Krönung des Ganzen setzten wir mit unserer passend zum System designten Akkubox. Das Ziel war von Anfang an, ein System auf die Beine zu stellen, in der die Akkubox nicht nur optisch zum Gesamtbild passte, sondern auch sinnig platziert und von der Größenordnung her hinein passte. Dies war uns im Vorfeld besonders wichtig, weil es nicht viele Systeme gibt, die uns überzeugt haben oder wo erst gar keine vorhanden war.

Für all diejenigen, die sowas vorher noch nicht gesehen oder davon gehört haben:

Wir wollten ein System entwickeln, welches deutliche Vorteile gegenüber der originalen Standard-Lenkung hat.

Zu den Vorteilen:

Es ist deutlich verwindungssteifer als das Original, da wir hochwertiges Aluminium anstatt Kunststoff verwenden. Beim Gasgeben, Bremsen oder Lenken bewegt sich die Elektronikbox somit keinen Millimeter!

Durch den Servosaver der Firma „FG“ erreicht der Baja eine sehr hohe Präzision und Sicherheit beim Lenken des Autos, da das Servo voll ausgenutzt wird. Bei der originalen Lenkung wird das Servo mit nur einem Servoarm benutzt, das bedeutet, dass auch nur die halbe Kraft des Servos genutzt wird. Bei dem Safer der Firma „FG“ wird das Servo doppelt genutzt. Durch einen doppelten Servoarm wird gleichzeitig in eine Richtung gedrückt und auf der anderen Seite gezogen -es wird also voll ausgenutzt.

Unsere vordere Platte und die Hauptplatte wurden so konstruiert, dass sie ineinander passen und man die Hauptplatte herausnehmen kann, ohne die Frontplatte zu demontieren.

In der 294 cm³ großen Akkubox findet alles Platz was man so braucht.

Des Weiteren haben wir einen Kippschalter am Akkudeckel angebracht, der das Ein- und Ausschalten gegenüber der nicht so optimalen Lösung von HPI (Speziel beim 5T und 5SC) deutlich vereinfacht. Den Akkudeckel haben wir bewusst aus Kunststoff gebaut, da er sehr leicht zu bearbeiten ist (für Extrawünsche wie einen digitalen Voltometer oder ähnliches) und zum anderen ist er durch seine innen liegende Lamellen Spritzwasser geschützt.

Hier nun ein paar Bilder zu der Arbeit am Pimp-My-Modellauto-Projekt:

Die Fräsmaschine bei der Arbeit.

Saubere Fräsarbeit mit Aluminium.

Fräsarbeiten an ProKilo-Aluminium

Coole Sache! Dieses Projekt ist durchaus etwas aufwendiger gestaltet, sehr kreativ und wirklich beeindruckend! 🙂

Wir finden es klasse, wenn unsere Kunden so tolle Ideen mit uns verwirklichen und ihr Erfindergeist so richtig in Wallung kommt. Dabei entstehen einfach die tollsten und innovativsten Projekte – Modellautos zu optimieren allen voran!

Kundenprojekt: der beleuchtete Couchtisch für ein loungiges Wohnzimmer

Ein beleuchteter Couchtisch für das gemütliche Wohn-Feeling!
Bei dem Wetter wird es so langsam Zeit, sich wieder dem Hausinneren zu widmen und sich die vier Wände, die man sein Heim nennt, ein wenig aufzuhübschen und gemütlich zu gestalten. Das dachte sich auch unser Kunde und baute sich einen Couchtisch aus Acrylglas, der für ein ganz bestimmtes Ambiente sorgt: durch seine Beleuchtung kann er eine Wohnatmosphäre erschaffen, die einfach nur zum Verweilen einlädt. Klasse DIY-Projekt!

Möbel aus Plexiglas (auch Acrylglas) haben schon eine ganz besondere Wirkung: sie können in einem „normalen“ Raum ganz einfach eine gemütliche Lounge-Atmosphäre zaubern und jedem Besucher ein Staunen abverlangen. Im Rahmen unserer Aktion „Zeig, was du kannst und gewinne“ hat uns ein Kunde gezeigt, wie aus Plexiglas und LEDs ein richtig toller Couchtisch entstehen kann. Aber lies selbst:

„Hallo Prokilo-Team,

ich stelle hiermit meinen Designer-Couchtisch vor. Hergestellt wurde er aus Plexiglas opal/weiß von Prokilo. Das Highlight sind die eingebauten LED´s, welche perfekt durch das Plexiglas hindurchleuchten. Es sind über tausende Farbkombination möglich und jeder kann seinen eigenen Farbgeschmack einbringen.

Mit freundlichen Grüßen“

So schön strahlt er in blau und rot...

Grün und Orange ist auch eine schöne Mischung

Wenn man abends gemütlich auf der Couch liegt, sorgt der Design-Couchtisch unseres Kunden für gemütliches, indirektes Licht.

Ich denke, ich finde die Orange-Grün-Kombi am schönsten, wobei ich vielleicht sogar nur das untere Teil des Tisches beleuchten würde.

Und du? Was für ein Couchtisch-Typ bist du denn so: Glas, Holz oder auch lieber was Ausgefallenes?

Kundenprojekt: Wie aus Aluminium toller Schmuck wird

Superschöner Schmuck aus Aluminium!
Heute gibt es mal eher etwas für die Frauen unter uns: Eine unserer Kundinnen ist mit Aluminium von ProKilo nämlich besonders kreativ und designed aus unserem Material wunderschöne Schmuckstücke. Hier sind die Bilder dazu:

Schmuck_Künstlerin_Blog_Designerin_Ringe_ProKilo

Tolle Ketten mit Kugeln und Aluminiumrohr... Die Designerin dieses kreativen Schmuckes kommt übrigens aus Würselen und nahm mit diesem Schmuck an unserer Aktion „Zeig, was du kannst und gewinne“ teil.

Die Ringe und Kettenglieder fertigte sie aus Aluminium, genauer gesagt Aluminiumrohr-Zuschnitten von ProKilo an. Tolle Idee!

Bist du auch kreativ und bastelst dir deinen eigenen Schmuck? Ich habe mir damals immer diese Freundschaftsbänder gebastelt, die so komisch geknüpft waren. Heute muss ich gestehen, dass ich doch eher Schmuck kaufen gehe. Vielleicht ja auch künftig von unserer Kundin – ich mag ihren Stil echt gern. 🙂

Warum unser Kunde ProKilo Neuss so toll findet

Wir freuen uns über euer Feedback!
Das kennt so ziemlich jeder Arbeitende: montagmorgens ist der Arbeitsbeginn immer etwas zäh. Man freut sich einerseits zwar auf die neue Woche, aber das Wochenende mit Ausschlafen und auf-dem-Sofa-gammeln-so-viel-man-will ist vorbei. Umso schöner, wenn man von so einem netten Kompliment – und das auch noch über Facebook – bei der Arbeit begrüßt wird:
Ein Lob am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen...
Bleche, Rohre, Profile und Stangen – bei ProKilo alles kein Problem sagt dieser Kunde…

Dazu bleibt nur noch zu sagen: Ein Lob am (Montag-) Morgen vertreibt Kummer und Sorgen. 😉

Wen du triffst, wenn du in unseren Wiener Markt kommst

Unser neuer ProKilo-Markt in Wien ist nun bereits seit über drei Monaten in Gange und Kundenberater Boban Todorovic begrüßt mehr und mehr Kunden in unserem österreichischen Heim voll mit Metallen und Kunststoffen. Da einer allein aber auf Dauer den Markt nicht schmeißen kann, begrüßen wir seit Montag einen kompetenten Mitarbeiter für unseren Wiener Store Manager in unserer ProKilo-Family und möchten diesen hier einmal kurz vorstellen:

Thomas Forsbach ist junge 31 Jahre alt und bringt bereits einige Erfahrung mit sich.

Der gelernte Tischler hat zuvor unter anderem bei Hornbach in der Abteilung für Maschinen und Eisenwaren gearbeitet. Zudem ist der gelernte Verkäufer geübt im Umgang mit Kunden und wird daher mit Sicherheit einer unserer Kundenlieblinge. 🙂

Herr Todorovic und Herr Forsbach bei der Arbeit.
Die beiden Wiener Kollegen bei Verschönerungsarbeiten in unserem ProKilo-Markt. Sieht klasse aus!

Wir freuen uns auf jeden Fall schon sehr auf die Zusammenarbeit mit dem sympathischen Kundenberater und senden von hier aus liebe Grüße an die beiden Wiener Markt-Helden!

Boban Todorovic wünschen wir von diesem Punkt aus erst einmal gute Besserung, denn er hat sich heute bei der Arbeit leider verletzt.

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Im Interview: Blogger Ricc von IandDIY erzählt über seine Leidenschaft

Lernt den kreativen und talentierten Blogger Ricc von IandDIY kennen!
In der letzten Woche war es etwas still um uns, aber wir haben zwei Dinge für dich geschafft: erstens haben die Titelbilder unserer Beiträge ein neues Design und zum anderen haben wir einen ganz tollen Blogger kennengelernt: Ricc. Er bloggt gleich auf zwei Blogs (IandDIY und heimwerker.de) und ist zudem ein wahnsinnig kreativer und talentierter Heimwerker. Da mussten wir ihm doch einfach unsere ProKilo-Blog-Fragen stellen! Und hier sind seine Antworten:
Hi! Erzähl doch mal bitte kurz, wer du bist!

Hallo, mein Name Ricc (von Riccardo) dürfte ja nun schon bekannt sein. Ich bin frische 41, Familienvater und stolzer Hausbauer.

Als gelernter CNC-Zerspaner habe ich zwar einen handwerklichen Beruf erlernt, allerdings hilft dieser mir beim Heimwerken nur bedingt. Aber: wer Metall zerspanen kann, bekommt das auch mit Holz hin. Und beim Hausbau ist man eigentlich schon gezwungen, das ein oder andere zu erlernen.

Du bist Blogger und schreibst über deine kleinen und großen Projekte als Heimwerker. Erzähl doch mal ein wenig über deine Blogs und wie du überhaupt auf die Idee kamst zu Bloggen?

Im Internet bin ich eigentlich schon sehr lange aktiv und habe bereits vor Jahren angefangen meine ersten Internetseiten zu schreiben.

Beim Hausbau fing ich dann an, ein Bautagebuch zu führen und von meinen Bauerfolgen zu berichten. Wahrscheinlich meine erste Bloggererfahrung. Durch dieses Bautagebuch hat es mich in eine große (oder die größte)  Heimwerkercommunity verschlagen und da ich offenbar Heimwerken und Internet gut kombiniere, war ich dort einige Jahre als Moderator aktiv. Auch wenn mir die Arbeit viel Spaß gemacht hat, war mir das erreichte doch zu wenig. Ich wollte mehr aus meiner investierten Zeit holen – und ganz wichtig: ich wollte mein eigenes Ding machen. So trat ich von der Tätigkeit zurück und eröffnete meinen eigenen Blog.

Wahrscheinlich durch meine Onlineerfahrung, aber auch durch ausgefallene Projekte, haben sich ziemlich schnell viele Leser eingefunden und je mehr es sind, umso mehr Spaß macht es mir, für sie zu schreiben. Ja, es ist schon wie eine kleine Sucht. Man versucht immer mehr Leute zu erreichen und zu begeistern.

Dabei ist mir aber immer eines wichtig: es ist mein Blog und mein Blog bin ich. Ich arbeite gerne mit Unternehmen zusammen, teste neue Werkzeuge oder arbeite mit bereitgestellten Materialien, werde aber auf meinem Blog nie für andere schreiben oder bezahlte Beiträge bei mir unterbringen. Ich denke, das macht viel für die Leser aus. Produkttests und Projekte sollten authentisch sein. Wer Werbung sehen möchte, kann sich auch vor den Fernseher setzen. So kann sich jeder Leser darauf verlassen, dass er bei mir nur meine Meinung liest.

Und was machst du, wenn du mal nicht bloggst?

Dann kümmere ich mich um Material zum Bloggen. 🙂

Na zumindest einen großen Teil meiner Freizeit. Ich habe schließlich auch Familie und, ganz wichtig, Kinder. Die Kleinen möchten auch ihre Aufmerksamkeit und irgendwie entstehen dadurch wieder neue Projekte. Interessanter Bloginhalt sammelt sich so eigentlich schon von selbst. Egal, ob die Möbel fürs Kinderzimmer, Notenständer fürs Flötenspiel oder meine Akkuschrauberrenner – Kinder sind nicht nur kreativ, sie machen auch kreativ. So dreht sich also ziemlich alles wieder um meinen Blog und seinen Inhalt.

Zusätzlich bin ich sehr aktiv im Internet unterwegs und inzwischen auch wieder als Moderator aktiv. Ich kann halt nicht ohne.

Wie bist du eigentlich auf ProKilo aufmerksam geworden?

Ich glaube, das war über Facebook. Als Heimwerker, und auch als Metaller, beobachtet man natürlich passende Seiten und kommentiert interessante Beiträge. Meinen ersten Kommentar habe ich auf die Frage „ob Edelstahl rostet“ abgegeben. Ein interessantes Thema, welches ich nicht unkommentiert lassen konnte.

Und hast du schon mal bei uns eingekauft und wenn ja, was?

Nein, bisher nicht. Zum einen sind eure Filialen leider nicht in meiner Nähe und zum anderen versucht man berufsbedingt natürlich selber benötigte Materialien zu bekommen. Aber sollte ich privat mal wieder etwas brauchen, weiß ich natürlich, an wen ich mich wende. 😉

Was verbindest du mit den Materialien Metall und Kunststoff? Arbeitest du gern mit ihnen?

Das ist wohl nicht mehr schwer zu erraten. Als Zerspaner habe ich täglich mit Metall zu tun und mitunter landet auch mal Kunststoff in meiner Maschine. Privat arbeite ich allerdings mehr mit Holz, es ist einfacher zu bearbeiten und man kann kreativer sein. Sicher ist es aber auch einen Maschinenfrage. Wer hat schon ein Bearbeitungscenter oder eine Drehmaschine zu Hause. Ich leider nicht.

Brauche ich allerdings stabile und nicht zu schwere Konstruktionen, greife ich gerne auf Alu-Profile zurück. Diese kann ich zu Hause sägen, bohren, verschrauben und dann auch lackieren.

Welche DIY-Projekte machen dir denn am meisten Spaß?

Die besonderen, ausgefallenen Projekte mit technischen Spielereien. Eben Dinge, die nicht jeder hat. Irgendwo muss für mich da auch der Reiz sein, etwas besonderes umzusetzen.

Ein Beispiel wäre mein Fräslift: Viele haben sich sicher schon einen Fräslift gebaut – meiner muss über einen Hubmotor funktionieren und braucht eine Digitalanzeige. Dazu baue ich dann noch ein Bedienpult, über das ich den Fräslift sowie die Oberfräse inkl. Drehzahl bedienen kann. Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?  🙂

Das bin halt ich und das macht vielleicht auch meinen Blog aus.

Und nun noch ein paar kleine, persönlichere Fragen: Was geht für dich denn gar nicht und was dagegen einfach immer?

Grillen oder Fleischlappen, wie wir bei uns sagen, gehen einfach immer. Fast jedes Wochenende und ab- bzw. angegerillt wird zu Silvester. Dabei spielt das Wetter keine Rolle. Ich stelle mich mit meinem Grill auch unter einen großen Sonnenschirm.

Was ich absolut nicht leiden kann, egal ob als Blogger oder im normalen Leben, ist Unehrlichkeit. Meine Kinder können mal Dummheiten machen, müssen dann aber auch dazu stehen. Ebenso kann ich es als Blogger nicht haben, wenn mich Agenturen anschreiben mit „Bei einer Internetrecherche sind wir auf Ihren Blog gestoßen, den wir sehr interessant finden. Können wir bei Ihnen themenrelevante Beiträge über Strickmuster veröffentlichen?….“ Da weiß ich genau, wie viel sie bei mir gelesen haben und wie interessant sie meinen Blog dann finden können.

Wo würdest du gerne mal Urlaub machen?

Im Baumarkt. Wäre jetzt wahrscheinlich die typische Antwort. Allerdings kenne ich den schon in- und auswendig.

Aber ehrlich gesagt reizt es mich auch nicht besonders, meinen Urlaub in der Ferne zu verbringen. Schon gar nicht könnte ich irgendwo am Strand rumliegen. Maximal eine Stunde und mich würde die Langeweile plagen. Ich muss immer etwas zu tun haben. Daher heißt Urlaub für mich: Zu Hause in Ruhe werkeln können. Mal nicht darauf achten, dass man abends noch aufräumen oder mittags gleich noch zur Spätschicht muss.

Und da wir auch einen ziemlich großen Hund haben, ist das Thema Urlaub für uns eh sehr begrenzt. Wir haben Haus, Garten, Pool, können rein und raus, wenn wir es wollen… Was will man mehr?

Was sind deine Pläne (insbesondere hinsichtlich deiner Blogs) für die Zukunft?

Richtige Pläne gibt es für meinen Blog nicht. Ich mache weiter wie bisher, hoffe meine Leser immer wieder mit neuen Projekten überraschen zu können und freue mich natürlich über neue Leser. Wichtig ist mir dabei, mir und meinem Blog treu zu bleiben.

Lieber Ricc, ich danke dir ganz herzlich für das ehrliche und spannende Interview. Wir wünsche dir für deine künftigen Projekte alles Gute und viel Erfolg und wer weiß – vielleicht realisieren wir ja bald mal ein Projekt zusammen! Wir würden uns auf jeden Fall freuen.

Wie sieht es bei dir aus? Kanntest du Ricc schon vorher? Und was hältst du eigentlich vom Bloggen? Zeitverschwendung, die keiner braucht, oder bloggst du tatsächlich auch selbst?